Ein Tauchgang vor der Karibikinsel St. Martin soll eine noch nicht vorgestellte «Google Pixel Watch 5» zutage gefördert haben.
Auf der Rückseite des mutmasslichen Prototyps sind bereits Details wie der Schriftzug «Pixel Watch 5», Sensoren für Herzfrequenz, Blutsauerstoff und Hauttemperatur ablesbar.
Ob es sich um ein echtes Testgerät oder einen Eigenbau handelt, ist offen.
Es ist die Art von Leak, die kein Hersteller plant und ausgerechnet Google immer wieder trifft. Eine angebliche Pixel Watch 5 soll bei einem Tauchgang in der Nähe der Insel St. Martin in der Nordost-Karibik vom Meeresgrund geborgen worden sein. Öffentlich gemacht hat den Fund Randy Pitchford, Mitbegründer des «Borderlands»-Entwicklers Gearbox, über einen Post auf der Plattform X. Vorgestellt hat Google die Uhr bis heute mit keinem Wort.
A friend of mine found this watch a few days ago ~underwater~ when he was scuba diving near the island of St. Martin. He noted that the reverse of the watch indicates that it is a Google Pixel 5, which has not yet been announced, let alone released. It seems to be fine. The face… pic.twitter.com/Mnenov1sFE
Pitchfords Fotos zeigen eine ausgeschaltete, runde Smartwatch von vorne und von hinten, im vertrauten Design der bisherigen Pixel-Watch-Reihe. Auf der Rückseite ist der Schriftzug «Pixel Watch 5» zu erkennen, dazu Hinweise auf diverse Sensoren für Herzfrequenz, Blutsauerstoff und Hauttemperatur. Auch eine IP68-Zertifizierung gegen Staub und Wasser, Schlaftracking sowie die Funktechnik Ultra-Wideband zur präzisen Standortbestimmung lassen sich ablesen. Für einen blossen Prototyp wirkt das Gerät damit erstaunlich weit entwickelt.
Ob es sich tatsächlich um eine Vorabversion handelt, ist offen. Die letzte «Pixel Watch 4» erschien erst im Oktober 2025, ein derart fertiger Nachfolger zum jetzigen Zeitpunkt wäre bemerkenswert. Genauso denkbar ist, dass jemand das Gerät selbst gebaut und für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien inszeniert hat. Google Schweiz hat die Anfrage von blueNews knapp mit folgenden Worten kommentiert: «Wir haben aktuell nichts zu kommunizieren.» Das lässt viel Raum für Spekulationen.
Wie kommt eine Testuhr ins Meer?
Pitchford schrieb in einem Folgepost, die Uhr habe dank «der Magie des Internets» ihren Besitzer wiedergefunden, eine Rückgabe sei arrangiert. Wer dieser Besitzer ist, liess er offen. Naheliegend wäre ein Google-Mitarbeiter, der das Testgerät bei sich trug. Damit stellt sich die unbequeme Frage, wie ein unveröffentlichtes Produkt überhaupt vor einer Ferieninsel auf dem Meeresgrund landen kann.
Bis Google sich äussert, bleibt der Fund das, was solche Geschichten so anziehend macht: ein gut sichtbares Stück Hardware, über das offiziell niemand sprechen will. Eine Anfrage von blueNews bei Google Schweiz ist deponiert.
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