Galaxy S10-Gesichtserkennung lässt sich von Video täuschen

dj

11.3.2019 - 10:26

Viele Gesichter sehen für das S10 wohl gleich aus.
Keystone

Die Gesichtserkennung des S10 ist nicht besonders sicher, Tesla wird beim Autopilot bescheidener und die 2019-iPads bleiben wohl unverändert. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Ein neues Samsung Galaxy S10 lässt sich mit einem Video des eigenes Gesichts oder gar von Geschwistern entsperren, wenn man das entsprechende Feature aktiviert hat. Das zeigen mehrere Videos auf YouTube und ein Twitter-Beitrag der Sicherheitsforscherin Jane Wong, die mit ihrem Gesicht das S10 ihres Bruders entsperren konnte.

Bei Einrichtung der Gesichtserkennung weist Samsung explizit darauf hin, dass die Methode keine perfekte Sicherheit bietet. Im Gegensatz zum Vorgänger S9 hat das S10 keinen Iris-Scanner mehr, der eine deutlich höhere Sicherheit liefert. Nutzer sollten daher wohl stattdessen auf den Fingerabdrucksensor setzen, der im S10 im Display verbaut ist.

Facebook verklagt Hacker

Zwei ukrainische Hacker sollen Facebook-Quizze genutzt haben, um Nutzer zur Installation einer Browser-Erweiterung zu bewegen, die ihre persönliche Daten stahl. Das behauptet Facebook in einer bei einem US-Bundesgericht in Kalifornien eingereichten Klageschrift gegen Andrey Gorbachov und Gleb Sluchevsky.

Iraner greifen Citrix an

Iranische Hacker hatten es auf die Software-Firma Citrix abgesehen, die eng mit der US-Regierung zusammenarbeitet. Die Hacker-Gruppe mit dem Namen Iridium soll im Dezember sowie am 4. März zugeschlagen und zwischen 6 und 10 TByte Daten geklaut haben, berichtet nbcnews.com. Dabei konzentrieren sie sich auf Projekte des FBI, der NASA und der Weltraumindustrie sowie des saudischen Ölgiganten Saudi Aramco.

Warren will Tech-Konzerne zerschlagen

Die Demokratische US-Senatorin und Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren möchte die grossen Tech-Konzerne zerschlagen. Warren schlägt vor, Unternehmen mit einem Umsatz über 25 Milliarden Dollar als ein «Versorgungsunternehmen» zu klassifizieren und ihnen zu untersagen, gleichzeitig eine Plattform (etwa ein App Store) und die eigene Produkte auf dieser anzubieten. Ausserdem will Warren grosse Fusionen, etwa von Facebook und Instagram, rückgängig machen, um den Konkurrenzkampf zu beleben.

Tesla bescheiden beim Autopilot

Tesla fährt seine Ambitionen beim autonomen Fahren zurück. Noch 2016 sagte CEO Elon Musk voraus, dass in zwei Jahren ein Fahrzeug autonom von Küste zu Küste in den USA fahren könnte. Nun hat Tesla still und heimlich die Beschreibung der «Autopilot»-Funktion auf seiner Website geändert. Statt «Komplette, selbstfahrende Hardware in allen Autos» heisst es nun nur noch wage «Die Zukunft des Fahrens», wie arstechnica.com meldet.

2019er iPads fast unverändert

Die 2019 lancierten iPads werden wohl wenig bis keine Design-Änderungen bekommen. Wie macotakara.jp berichtet, bleiben sowohl TouchID als auch der Kopfhöreranschluss bei den diesjährigen Tablets erhalten. Möglicherweise gibt es eine kleine Vergrösserung des Bildschirm, dies ist aber noch unklar.

Flickr schont CC-Fotos

Auf dem Fotodienst Flickr hochgeladene Bilder, die unter einer freien Creative Commons-Lizenz stehen, werden von dem neu eingeführten Speicherlimit für kostenlose Accounts ausgenommen. Lizenzänderungen müssen jedoch für jedes Bild einzeln vorgenommen werden. Ab dem 12. März sollen über dem Limit liegende Fotos gelöscht werden; diese Frist wurde bereits von Flickr verlängert.

iPhones sollen Fake-Basisstationen erkennen

Laut einem Patentantrag arbeitet Apple an einer Möglichkeit, iPhones vor gefälschten Mobilfunk-Basistationen zu warnen. Diese können genutzt werden, um Telefonate und SMS von Nutzern abzuhören und werden unter anderem von Strafverfolgungsbehörden genutzt. Ob und wann eine konkrete Umsetzung des Patent geplant ist, ist unbekannt.

Adobe Shockwave am Ende 

Ab 9. April wird Adobe Shockwave eingestellt und somit auch der Shockwave Player nicht mehr zum Download bereitgestellt, wie das Unternehmen mitteilte

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