Zu schwer?

Diese neun Tipps erleichtern dir den Einstieg in «Elden Ring»

Von Martin Abgottspon

2.3.2022

«Elden Ring» ist für viele Spieler schon zu Beginn eine wahre Knacknuss.
«Elden Ring» ist für viele Spieler schon zu Beginn eine wahre Knacknuss.
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In der riesigen Welt von «Elden Ring» kann man sich schnell verlieren. Die Bosse wirken unbezwingbar und man fragt sich vielleicht, wo man überhaupt hin soll. Wir helfen.

Von Martin Abgottspon

2.3.2022

Klappert die Händler ab

Die Versuchung ist gross, jede hart verdiente Rune am Anfang in Level-Aufstiege zu investieren. Oft lohnt es sich allerdings einige Runen für die Händler übrig zu haben. Denn gerade zu Beginn haben diese oft wertvolle Hinweise im Angebot. Diese klingen im ersten Moment vielleicht etwas mystisch, führen aber nicht selten zu essenziellen Gegenständen, die einem das Leben erheblich leichter machen.

Spart nicht mit Waffen-Upgrades

Für das Aufleveln der Waffen werden Schmiedesteine verschiedener Kategorien benötigt. Am Anfang findet man diese zwar nur selten, trotzdem solltet ihr diese nicht horten. Schon mit einem oder zwei Upgrades eurer Waffe kommt ihr wesentlich leichter durch die Start-Zone. Später gibt es ausserdem die Möglichkeit, unendlich viele Schmiedesteine der tieferen Kategorien zu erwerben. Also kein Grund, damit geizig zu sein.

Der Schmied eures Vertrauens hilft gegen ein paar Runen immer gerne mit Waffen-Upgrades aus.
Der Schmied eures Vertrauens hilft gegen ein paar Runen immer gerne mit Waffen-Upgrades aus.
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Kriegsaschen sind beliebig austauschbar

Im Gegensatz zu vielen Gegenständen sind die neuen Kriegsaschen in «Elden Ring» beliebig austauschbar und verbrauchen sich dabei nicht. Aus diesem Grund kann man auch bedenkenlos mit diesen herumexperimentieren und passend zum Playstyle ausrüsten.

Schadenstypen können entscheidend sein

Wie in praktisch jedem Rollenspiel haben die Gegner auch in «Elden Ring» gewisse Stärken und Schwächen. Es ist zwar nicht immer einfach festzustellen, ob gewisse Bosse jetzt speziell gegen Feuer- oder Magieschaden anfällig sind, aber es lässt sich ziemlich schnell rausfinden. Achtet einfach auf eure Schadenswerte oder  guckt notfalls im Wiki von Fextralife vorbei, wo ihr genauere Informationen zu bestimmten Gegnern findet.

Reiten will gelernt sein

Der berittene Kampf ist selbst für geübte «Souls»-Spieler Neuland. Doch auch wer sich zu Beginn noch schwer tut, wird schnell die Vorteile des ritterlichen Gefechts zu schätzen lernen. Gut zu wissen, man kann sowohl rechts wie auch links zuschlagen, auch wenn die Waffe in der Haupthand ausgerüstet ist. So kommt es vor allem auf das richtige Timing an die Waffe im richtigen Moment hochzuziehen, gerade bei harmloseren Gegnern könnt ihr euer Schwer, Hammer oder Speer aber auch einfach unten lassen und macht damit schon moderaten Schaden.

Der Kampf zu Pferde bietet in der offenen Welt viele Vorteile.
Der Kampf zu Pferde bietet in der offenen Welt viele Vorteile.
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Wegrennen ist keine Schmach

«Elden Ring» lernt einen ziemlich schnell, dass man seine Gegner nicht dem vermeintlichen Spielverlauf nach erledigen muss. Das sollte jedem klar sein, der gleich zu Beginn des Spiels in Limgrave versucht, den goldenen Ritter auf seinem Pferd ins Jenseits zu schicken. Noch öfter stellt ihr fest, dass ihr in einem Gebiet gelandet seid, wo ihr eigentlich noch nichts verloren habt. Die Konfrontation endet so meist im sicheren Tod. Nehmt also bedenklos auch mal die Beine in die Hand. So lassen sich auch oft Runen retten.

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Für erfahrene «Souls»-Spieler ist dies eine Selbstverständlichkeit, Neulinge könnten deswegen aber so einiges verpassen. Schöpft unbedingt immer jeden Dialog mit Nichtspieler-Charakteren aus. Wenn ihr nach den ersten Sätzen noch nicht viel Spannendes erfahrt, ist es immer gut möglich, dass sich beim Nachfragen noch neue Quests ergeben oder ihr sogar Gegenstände oder Zauber erhaltet. Deshalb immer solange quasseln, bis sich die Charaktere anfangen zu wiederholen.

Beschafft euch die Geisterglocke

Vorsicht, dieser Tipp enthält schon fast ein wenig Spoiler-Gefahr, trotzdem ist vielen Spielern selbst nach Stunden nicht klar, dass ihnen ein zentraler Gegenstand womöglich immer noch fehlt. In «Elden Ring» lassen sich Geister beschwören, die an gewissen Stellen im Spiel an eurer Seite in den Kampf ziehen. Über 50 lassen sich im Verlauf des Spiels freischalten. Um diese zu beschwören, braucht ihr allerdings eine Glocke. Da das Spiel hier nicht sehr wertvolle Hinweise liefert, wie ihr diese ergattert, geben wir euch einen: die Kirche von Elleh ist ein guter Ort, um mit der Suche zu beginnen.

Kehrt an wichtige Orte zurück

Der vorherige Tipp zieht sich im Übrigen durchs ganze Spiel durch. Gerade nachdem ihr wichtige Storybosse getötet habt oder in Nebenquests vorangekommen seid, empfiehlt es sich alte Orte nochmals zu besuchen. Vor allem die Tafelrundfeste nimmt hier eine wichtige Bedeutung ein. Sprecht einfach immer mal wieder mit den dort Anwesenden, wodurch sich oft neue Optionen ergeben

Ein Ort der Zuflucht und der Sicherheit: die Tafelrundfeste.
Ein Ort der Zuflucht und der Sicherheit: die Tafelrundfeste.
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