Umfrage

Was halten Sie von digitalen Sportwettkämpfen?

Von Martin Abgottspon

15.4.2020

Formel 1 und Fussball sind nur zwei Sportarten, die wegen Corona auf Online-Wettkämpfe ausweichen.
Bild: F1 / Electronic Arts

Mehr und mehr Sportevents finden wegen Corona in der digitalen Welt statt. Was halten Sie davon? Interessant oder doch nur eine Modeerscheinung wegen Corona?

Erst kürzlich haben wir aufgezeigt, wie die Sportwelt im Moment in den eSports flüchtet. Fussballligen werden online ausgetragen wie beispielsweise die Bundesliga Home Challenge oder auch der eFootball Cup in der Schweiz.

Andere Sportarten gehen einen ähnlichen Weg. Die virtuelle Formel 1 trägt ihre Rennen ebenfalls online aus. Die ganz grossen Stars sind da zwar nicht am Start, dafür einige andere Prominente und Ex-Fahrer, die den Events eine gewisse Bedeutung geben sollen.



Es gibt aber auch die Sportanlässe, wo sich nicht nur die realen Profis neu am Controller messen. Als gutes Beispiel hier dienen etwa die ePlayoffs, bei denen sich Eishockey-Fans für das Event um den digitalen Meistertitel im Schweizer Eishockey anmelden konnten. 

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Gamer als Kritiker

So lange Corona die reale Sportwelt noch still stehen lässt, wird sich dieser Trend vermutlich fortsetzen. Denn selbst im Radsport und im Segeln planen die Organisatoren der Tour de Suisse und von Swiss Sailing digitale Alternativen. 

Die Feedbacks der Zuschauer fallen derweil völlig unterschiedlich aus. Während sich die einen über immerhin ein bisschen Sport freuen, sehen andere in der digitalen Alternative keinen wirklichen Mehrwert. 

Zu den kritischsten Beobachtern zählen erstaunlicherweise auch Gamer, die vor allem die Spielwahl hinterfragen und oft lieber andere eSports-Titel wie «League of Legends» oder aktuelle Trend-Shooter wie «Call of Duty» oder «Valorant» sehen würden.

Chance zur Digitalisierung

So oder so bietet Corona vielen Ligen und Vereinen die Möglichkeit, ihr digitales Geschäftsfeld zu erweitern und auszukundschaften. Gut möglich, dass mit dem Ende des Lockdowns der Fokus wieder auf dem Kerngeschäft liegt. Vielleicht realisiert die eine oder andere Organisation aber auch, dass die digitalen Varianten durchaus ihr Publikum finden und auch wirtschaftlich vielleicht attraktiver sind als bisher angenommen.

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