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Jetzt meldenBei der heutigen Apple-Keynote drehte sich fast alles um die neue Siri und KI-Funktionen. Einiges sieht vielversprechend aus. Doch Europa muss sich wie so oft noch ein wenig gedulden.
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Das komplett überarbeitete Siri, neu «Siri AI» genannt. Sie versteht erstmals allgemeines Weltwissen wie ChatGPT, verknüpft das mit deinen Daten auf dem Gerät und kann Apps selbstständig steuern. Angetrieben wird es teils von Googles Gemini-Modell. Deine Anfragen laufen laut Apple aber über die hauseigenen Server und werden nicht gespeichert.
Hier kommt der grosse Haken. Siri AI startet zunächst nur auf Englisch und ausdrücklich nicht in der EU. Die Schweiz fällt als Nicht-EU-Land nicht automatisch unter diese Sperre, eine klare Zusage hat Apple aber nicht gemacht. Weitere Sprachen, darunter wohl auch Deutsch, sollen erst später folgen.
Für das Update auf iOS 27 nicht, es läuft auf allen Geräten ab dem iPhone 11. Für die beste KI-Leistung direkt auf dem Gerät brauchst du aber neu mindestens ein iPhone 17 Pro. Bisher genügte dafür ein iPhone 15 Pro, Apple setzt die Grenze neu also deutlich höher.
Entwickler bekommen die Beta ab heute, eine öffentliche Testversion folgt in rund einem Monat, fertig ausgeliefert wird im Herbst. Apple Intelligence bleibt grundsätzlich gratis. Für rechenintensive Cloud-Funktionen wie die Bildgenerierung gelten allerdings Limits, wobei Abonnenten von iCloud+ mehr nutzen dürfen.
Vor allem das Tempo. Apps starten rund 30 Prozent schneller, Inhalte etwa in der Fotos-App bis zu 70 Prozent flotter, auch AirDrop und die Spotlight-Suche legen zu. Das umstrittene Glas-Design «Liquid Glass» bleibt, wird aber besser lesbar und lässt sich neu von komplett durchsichtig bis milchig anpassen.
Einiges. Es gibt neue Kinderkonten, die passende Einschränkungen sofort aktivieren, dazu altersgerechte Empfehlungen von Fachleuten und einen Leitfaden für gesunde Bildschirmgewohnheiten. Neben Nacktheit filtert das System künftig auch Gewaltdarstellungen, und mit «Ask to browse» fragen Kinder gezielt um Erlaubnis für einzelne Websites.
Über «Visual Intelligence» analysiert Siri, was die Kamera sieht, etwa um Nährwerte anzuzeigen oder eine Restaurantrechnung per Foto aufzuteilen. Der Bildgenerator Image Playground beherrscht endlich fotorealistische Bilder. Und in der Fotos-App kannst du dank «Spatial Reframing» sogar die Perspektive alter Aufnahmen nachträglich verändern.