Google macht Fortschritt bei der Android-Verbreitung

dj

9.5.2019

Auf zehn Prozent alle Android-Geräte läuft inzwischen Pie
Google

Google macht leichte Fortschritte bei der Verteilung von Androidupdates. Die aktuelle Version Pie ist nun immerhin auf zehn Prozent aller Geräte installiert.

Nach mehrmonatiger Pause hat Google neue Zahlen zur Verwendung von Android veröffentlicht. Demnach läuft die aktuelle Android-Version Pie acht Monate nach ihrer Lancierung auf 10,4 Prozent aller in Betrieb befindlichen Geräte. Vor allem im Vergleich zu iOS — wo inzwischen 80 Prozent der Geräte die aktuelle Version iOS 12 nutzen — mag das miserabel erscheinen, ist aber dennoch ein leichter Fortschritt.

Denn die Vorgängerversionen Nougat und Oreo brauchten ja zehn Monate, bis sie eine zehnprozentige Abdeckung erreichten, berichtet venturebeat.com. Google schreibt diese Verbesserung Project Treble zu, das mit Oreo eingeführt wurde.



Google nimmt Updates mehr in eigene Hände

Project Treble hat das Android-Betriebssystem stärker modularisiert, um Updates zu erleichtern. Das Grundproblem des Updateprozesses ist, dass Smartphone-Hersteller eine neue Android-Version für jedes einzelne ihrer Modelle anpassen müssen. Viele Hersteller scheuen da die Kosten und Mühen, vor allem für ältere oder günstigere Modelle. Mit Treble haben sie ein bisschen weniger Arbeit, da nun nur bestimmte, für sie relevante Teile von Android angepasst werden müssen.

Mit der nächsten Android-Version Q will Google dann noch mehr des Updateprozesses in die eigenen Hände nehmen. Mit Project Mainline wird es möglich sein, wichtige Bestandteile von Android über den Google Play Store zu updaten. Vor allem Sicherheitsupdates soll so schnell und ohne Beteiligung eines Herstellers an Android-Geräte verteilt werden können.

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