Huawei erstmals Nummer 1 beim Smartphone-Absatz

dj

30.7.2020 - 10:42

Corona sei Dank: Huawei überholte erstmals Samsung.
Getty Images

Dank Corona ist Huawei nun die Nummer 1 bei Smartphones, Google bringt eine Backup-App fürs iPhone und chinesische Hacker sollen den Vatikan angegriffen haben. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Im zweiten Quartal 2020 war Huawei erstmals die weltweite Nummer 1 beim Smartphone-Verkauf, wie die Analyse-Firma Canalys herausfand. Der chinesische Hersteller verkaufte 55,8 Millionen Geräte weltweit, gegenüber 53,7 Millionen beim Zweitplatzierten Samsung. Dennoch ging der Absatz von Huawei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5 Prozent zurück, ausserhalb Chinas sogar um 27 Prozent.

Die trotz der US-Sanktionen erreichte Goldmedaille hat Huawei vor allem der Coronakrise zu verdanken. 72 Prozent der Huawei-Geräte werden im Heimatland verkauft, das im zweiten Quartal deutlich weniger stark von der Pandemie betroffen war als etwa die Samsung-Kernmärkte Amerika, Indien und Europa. Canalys glaubt daher nicht, dass Huawei die Spitzenposition auf Dauer behaupten kann.

Google bringt Backup-App für iPhone

Auch iPhone-Besitzer können nun mit der Google One-App ein Backup erstellen, wie «Engadget» meldet. Gesichert werden dabei allerdings nur Fotos, Videos, Kontakte und Kalendereinträge, der Dienst ist daher kein vollwertiger Ersatz für Apples iCloud. Bei Google gibt es jedoch 15 GByte Gratis-Speicher, bei iCloud sind es nur 5 GByte.

Ex-Uber-Manager soll 27 Monate ins Gefängnis

US-Staatsanwälte forderen 27 Monate Haft für den ehemaligen Uber-Manager Anthony Levandowski, wie «Reuters» berichtet. Dieser hatte sich im März schuldig bekannt, vertrauliche Daten zu autonomer Fahrtechnik von seinem früheren Arbeitgeber, einer Google-Tochter, gestohlen zu haben. Levandowskis Anwälte verlangen eine bedingte Haftstrafe und verweisen auf die in US-Gefängnisse grassierende Corona-Pandemie.

Chinesische Hacker sollen Vatikan angegriffen haben

Staatlich kontrollierte chinesische Hacker sollen den Heiligen Stuhl angegriffen haben. Wie die «New York Times» schreibt, hätten die Hacker Malware in einem vermeintlichen digitalen Kondolenzschreiben des päpstlichen Staatssekretärs an ein Hongkonger Vatikan-Büro versteckt. Die Kirche und China verhandeln derzeit über die Modalitäten zur Ernennung von Bischöfen in der Volksrepublik.

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