Digital-News des Tages

iOS 14.5 ermöglicht Face ID mit Maske

dj

2.2.2021

Zum Entsperren des iPhones muss man die Maske bald nicht mehr abnehmen.
Zum Entsperren des iPhones muss man die Maske bald nicht mehr abnehmen.
Keystone

Die Entsperrung des iPhones funktioniert bald mit Maske, Fords laufen zukünftig mit Android und Google muss wegen Diskriminierung zahlen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Apple hat die erste Beta-Version von iOS 14.5 veröffentlicht, berichtet «Macrumors». Praktisches Feature: iOS erlaubt nun auch die Entsperrung des iPhones bei getragenen Gesichtsmasken. Der Haken dabei ist allerdings, dass man gleichzeitig auch eine gekoppelte Apple Watch am Handgelenk tragen muss. Die fertige Version von iOS 14.5 ist erst in einigen Wochen zu erwarten.

Die Pandemie mit der weit verbreiteten Maskenpflicht enthüllte einen klaren Nachteil von Gesichtserkennung gegenüber anderen biometrischen Identifikationsmethoden wie etwa einem Fingerabdrucksensor. Apple hatte in den letzten Jahren fast ausschliesslich auf Face ID gesetzt, beim iPhone 13 soll Gerüchten zufolge allerdings ein Fingerabdrucksensor im Display verbaut werden.

Tim Cook muss für sieben Stunden aussagen

Ein US-Bundesgericht hat Apple-Chef Tim Cook dazu verpflichtet, den Anwälten von Epic Games für sieben Stunden Rede und Antwort zu stehen. Apple versuchte vergeblich, die Aussage zu unterbinden, berichtet «Gizmodo». Epic Games wirft Apple vor, seine Kontrolle über den App Store missbräuchlich einzusetzen.



Fords laufen mit Android

US-Autohersteller Ford hat einen sechsjährigen Vertrag mit Google abgeschlossen. Ab 2023 werden Fahrzeuge des Herstellers mit Android ausgestattet, die Besitzer brauchen zur Nutzung kein eigenes Android-Smartphone. Unter anderem Google Maps und der Google Assistant sollen dann in den Autos zur Verfügung stehen, berichtet «The Verge».

Google zahlt 3,8 Millionen Dollar wegen Diskriminierung

Google wird 3,8 Millionen Dollar an Kompensation an aktuelle Angestellte sowie Bewerber zahlen, weil es sowohl bei der Höhe des Gehalts als auch bei der Einstellungsrate Frauen und Menschen asiatischer Herkunft diskriminiert hatte. Google verpflichtete sich ausserdem gegenüber dem US-Arbeitsministerium, mehr gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zu unternehmen.

Zurück zur Startseite