iPhone 12 könnte um Monate verschoben werden

dj

26.3.2020 - 10:40

In China machen die Apple Stores wieder auf, im Rest der Welt sieht es deutlich schlechter aus.
Getty Images

Das Coronavirus könnte den iPhone-Zeitplan über den Haufen werfen, eine Tesla-Fabrik soll Beatmungsgeräte herstellen und der Hersteller des allerersten Falt-Handys liefert den zweiten Streich. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Apples erstes iPhone mit 5G-Unterstützung könnte erste Monate später erscheinen, wie «Nikkei» berichtet. Normalerweise stellt Apple sein Flaggschiff-iPhone immer im September vor, dies dürfte in diesem Jahr aufgrund Corona aber wohl auf der Kippe stehen. Die Probleme liegen auf der Produktionsseite — trotz langsamer Entspannung in China — aber vor allem auf der Nachfrageseite, aufgrund der weltweit einbrechenden Wirtschaft.

Die endgültige Entscheidung über den Lancierungzeitpunkt des iPhone 12 werde Apple aufgrund der dynamischen Situation erst im Mai treffen, so «Nikkei». Im Gespräch sei eine Verschiebung um mehrere Monate oder gar bis 2021. Ebenfalls unklar ist das Schicksal des kleinen und günstigeren iPhone SE 2 oder iPhone 9, das ursprünglich für Ende März erwartet wurde. Dessen Produktion wurde erheblich durch den Corona-Ausbruch beeinträchtigt, im aktuellen Marktumfeld wäre ein günstigeres iPhone aber besonders attraktiv.



Apple spendet 10 Millionen Atemschutzmasken

Apple hat Spitälern in den USA 10 Millionen Atemschutzmasken geschenkt. Die Masken habe man aus der eigenen Lieferkette erworben, wie CEO Tim Cook in einem Video auf Twitter sagte. Facebook hatte zuvor rund 800’000 gespendet. Die im Grossraum San Francisco ansässigen Tech-Unternehmen hatten sich offenbar wegen der dort sehr häufigen Waldbrände einen Vorrat an Masken zugelegt.

Tesla-Gigafactory soll Beatmungsgeräte herstellen

Die Tesla-Fabrik in Buffalo im US-Bundesstaat New York soll «so schnell wie möglich» für die Herstellung von Beatmungsgeräten umgerüstet werden, so CEO Elon Musk auf Twitter. In New York steigt die Zahl der kritischen Covid-19-Fälle derzeit dramatisch an. Letzte Woche hatte Musk die Gefahr des Coronavirus noch heruntergespielt.

Falt-Handy FlexPai 2 vorgestellt

Royole, der Hersteller des allerersten Falt-Handys FlexPai, hat einen Nachfolger lanciert, wie «The Verge» berichtet. Der Bildschirm des FlexPai 2 soll 50 Prozent heller sein und sich 200'000 mal problemlos falten lassen. Mit dem ursprünglichen FlexPai kam Royole zwar Samsung und Huawei zuvor, das Smartphone bekam allerdings fast nur negative Kritiken.

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