Insel der Superreichen Mark Zuckerberg hat eine Mega-Villa für 170 Millionen US-Dollar gekauft – so sieht sie aus

Lea Oetiker

26.5.2026

Meta-Gründer Mark Zuckerberg hat ein neues Haus für 170 Millionen US-Dollar gekauft. So sieht die Mega-Villa aus – und das bietet sie ihrem neuen Besitzer.

Lea Oetiker, Teleschau

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  • Mark Zuckerberg hat für 170 Millionen US-Dollar eine Villa auf der exklusiven «Billionaire Bunker»-Insel Indian Creek bei Miami gekauft.
  • Die Luxusimmobilie bietet unter anderem zahlreiche High-End-Ausstattungen wie Spa, Jazz-Lounge, Bibliothek und direkten Wasserzugang und wurde vom Designer Ferris Rafauli entworfen.
  • Die Insel gilt als Wohnort extrem reicher Prominenter und zieht wegen steuerlicher Vorteile sowie hoher Privatsphäre immer mehr Milliardäre an.

Die Insel Indian Creek in der Biscayne Bay vor Miami Beach gilt als «Miliardärsinsel» oder «Billionaire Bunker» – und hat einen prominenten neuen Bewohner: Mark Zuckerberg und seine Familie. Der Meta-Gründer hat dort eine Villa für 170 Millionen US-Dollar erworben. Am 25. Mai wurde der Kauf bestätigt.

Die Mega-Villa gilt als «grösste jemals auf Miamis exklusiver Insel errichtete» und verfügt laut Robb Report über neun Schlafzimmer sowie elf Badezimmer. Zudem bietet das Anwesen rund 61 Meter Wasserzugang. Das gesamte Grundstück umfasst über 8’000 Quadratmeter.

Als das Haus im November erstmals gelistet wurde, befand es sich noch im Bau. Laut Maklerin Dina Hertzberg war das Interesse dennoch gross: Mehrere potenzielle Käufer meldeten sich, und die Immobilie wurde nach rund 40 Tagen deutlich schneller als erwartet verkauft.

Das Haus von Mark Zuckerberg.
Das Haus von Mark Zuckerberg.
Getty Images

Entworfen wurde das Anwesen vom international renommierten Designer Ferris Rafauli, der für massgeschneiderte Luxusresidenzen bekannt ist und unter anderem die Villa von Rapper Drake in Toronto gestaltet hat. Aber auch Jets, Restaurants, Lounges und mehr hat er gestaltet. 

Jazz-Lounge, zweistöckige Bibliothek, Himalaya-Salzwand

Die Residenz verfügt über einen direkten Zugang zur Biscayne Bay. Neben klassischen Wohn- und Funktionsräumen bietet sie unter anderem eine private Jazz-Lounge, eine zweigeschossige Bibliothek mit verstecktem Durchgang sowie ein über 6’800 Liter grosses Aquarium, das Küche und Essbereich voneinander trennt.

Hinzu kommen ein Spa-Bereich mit Sauna, Himalaya-Salzwand und Dampfbad sowie ein eigener Hair- und Make-up-Salon. Die Master-Suite erstreckt sich über die Hälfte des Obergeschosses und bietet weite Wasserblicke bei maximaler Privatsphäre.

Auch im Aussenbereich setzt sich der Luxus fort: Der rund 18 Meter lange Pool verfügt über ein schwarz-weisses Karomuster, ergänzt durch eine Cabana, mehrere Feuerelemente sowie einen rund 41 Meter langen Steg mit Blick auf die Bucht.

Insel verfügt über eigene Verwaltung

Die nur rund 300 Hektar grosse, künstlich angelegte Insel ist eines der exklusivsten Wohngebiete der Welt.

Zu den wenigen Bewohnern zählen absolute Spitzenverdiener und Prominente wie der ehemalige Football-Star Tom Brady, DJ David Guetta, Ivanka Trump und Jared Kushner sowie Amazon-Gründer Jeff Bezos, der gleich drei Immobilien besitzt. Jetzt auch Meta-Chef Mark Zuckerberg

Die Insel in Florida verfügt über eine eigene Verwaltung und eine eigene Polizeieinheit, die rund um die Uhr sowohl zu Land als auch zu Wasser patrouilliert.

Auch viele berühmte Persönlichkeiten wie Tom Brady besitzen auf der Insel ein Haus.
Auch viele berühmte Persönlichkeiten wie Tom Brady besitzen auf der Insel ein Haus.
Getty Images

Noch verlockender als Sonne, Wasser und die Nähe zu US-Präsident Donald Trump aber sind wohl die steuerlichen Anreize für «Ultra-Wohlhabende», vor allem aus Kalifornien, wo eine «Billionaire Tax» geplant ist, eine einmalige Vermögenssteuer in Höhe von 5 Prozent für Vermögen über einer Milliarde Dollar. Der mächtige Investor Peter Thiel siedelte deshalb mit seinen Unternehmen zu Jahresbeginn nach Florida um.

Auf der Insel versammle sich ein Nettovermögen, das grösser ist als das Bruttoinlandsprodukt von Österreich, führte Markus Lanz vor Kurzem in seinem Podcast «Lanz + Precht» aus – und machte klar, was er von dieser Ansammlung von Reichtum hält: «Da wird dir schlecht. Nicht, weil man den Leuten ihren Reichtum nicht gönnt, sondern weil du verstehst, wie sehr sich Geld und Einflussmöglichkeiten in den Händen ganz, ganz weniger konzentriert.»

Mehr noch werde einem bewusst, dass das ganze Politikspektakel in den USA wohl nur darauf abziele, dass eine Frage nicht gestellt werde, so Lanz: «Warum zum Teufel zahlt Ihr eigentlich nicht angemessen Steuern?»


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