Messenger-Nachrichten lassen sich jetzt zurückrufen

dj

6.2.2019 - 10:30

Versehentlich verschickte Nachrichten lassen sich nun auch beim Messenger zurückrufen.
Facebook

Auch Nachrichten des Facebook Messenger lassen sich nun zurückrufen, Samsung bringt Tinder für Kühlschränke, alle Gerüchte zum Galaxy S10e und Apple bekommt eine neue Verkaufschefin. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Auch beim Facebook Messenger lassen sich bereits verschickte Nachrichten nun zurückrufen. Dazu muss eine Nachricht in der App angetippt werden und die Option «Für alle löschen» ausgewählt werden. Das Zurückrufen einer Nachricht ist bis zu zehn Minuten nach Versand möglich.

Völlig restlos verschwinden wird die Nachricht dann allerdings nicht, der Chatpartner bekommt einen Hinweis angezeigt, dass eine Nachricht gelöscht wird. Das Feature ist quasi identisch zu dem Zurückrufen von Nachrichten bei der Facebook-Tochter WhatsApp. Hier hat man allerdings über eine Stunde Zeit.

Instagram-Nachrichten auf Facebook verschicken

Wie bereits berichtet plant Facebook, die Direktnachrichtenfunktion seiner Plattform mit jener der Töchter WhatsApp und Instagram zu verschmelzen. Nun wird offenbar der erste Schritt gemacht. Moderatoren von Facebook-Seiten wird es laut axios.com bald möglich sein, direkt auf Facebook auf Nachrichten zu antworten, die ihnen Nutzer auf einem angeschlossenen Instagram-Profil geschickt haben.

Alles zum Galaxy S10e

Auf winfuture.de sind alle Details zum kommenden Samsung Galaxy S10e, kommenden Einsteigermodell der Smartphone-Serie zusammengetragen worden. Das Gerät soll einen 5,8-Zoll-Bildschirm und auf der Rückseite zwei statt drei Kameras haben. Während S10 und S10+ einen Fingerabdruckscanner unter dem Display haben sollen, soll dieser beim S10e in den Einschaltbutton integriert sein. Der Akku des S10e soll 3100 mAh leisten, der des S10 3400 mAh und jener des S10+ gar 4100 mAh. Vom S10e soll es nur ein Modell mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher geben. Von den beiden anderen Smartphones sollen auch Versionen mit mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte Speicher in den Handel kommen. Das S10+ soll es zusätzlich mit 12 GByte RAM und 1 TByte Flash-Speicher geben. 

Spotifys Quartalszahlen

Spotify zählt nun 96 Million zahlende Nutzer. Apple Music hat rund 50 Millionen. Wie Spotify mitteilte, nutzen insgesamt rund 207 Millionen Anwender den Musicstreamingdienst. In den USA hat Spotify das Nutzerwachstum unter anderem dadurch forciert, dass, wer ein Familien-Abonnement abschloss, ein Exemplar des Google Home dazu erhielt. Spotify wird die Podcast-Anbieter Gimlet sowie Anchor übernehmen. Finanzielle Details wurden nicht genannt. 2019 wird das Unternehmen nach eigenen Angaben einen operativen Fehlbetrag zwischen 200 und 360 Millionen Euro ausweisen. Grund sind weitere Investitionen von bis zu 500 Millionen Euro. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Erstmals landete das Unternehmen mit einem operativen Gewinn von 94 Millionen Euro in den schwarzen Zahlen. Grund sind vor allem geringere Kosten.

EU ruft Kinder-Smartwatch zurück

Die EU-Kommission ruft eine Smartwatch für Kinder zurück. Mit der ENOX Safe-KID-One sollen Eltern dank eingebautem GPS immer den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Kinder verfolgen können. Doch die Smartwatch hat offenbar eine Sicherheitslücke, die es auch Fremden erlaubt, die Kinder aufzuspüren.

Stift mit Kamera

Samsung hat sich eine Kamera mit optischem Zoom für den S Pen, den Stift des Galaxy Note patentieren lassen. Eine solche wäre nicht nur Digicams mit digitalem Zoom überlegen, sondern könnte auch den Notch im Display überflüssig machen, wie androidpolice.com schreibt. 

Tinder für Kühlschränke

Mit dem eigenen Kühlschrank die grosse Liebe finden, das ist das Ziel der neuen Samsung-App Refigerdating. Hierbei können Nutzer im Tinder-Stil Bilder des Kühlschrank-Inhalts nach links oder rechts wischen und so Interesse am Kühlschrank-Besitzer bekennen. Die App funktioniert mit dem smarten Samsung-Kühlschrank Family Hub, der bereits eine eingebaute Kamera hat, oder mit manuell aufgenommenen Fotos des Kühlschrank-Inhalts.

Bei Refigerdating kann man nach rechts wischen, wenn einem ein Kühlschrank gefällt.
Samsung

Erste Bilder der Galaxy Sport

Neben dem heisserwarteten Galaxy S10 dürfte Samsung bei seinem Unpacked-Event am 20. Februar auch eine neue Smartwatch präsentieren. Jetzt sind erste Bilder der Uhr mit dem vermutlichen Namen Galaxy Sport aufgetaucht. Dabei fällt auf, dass die Uhr im Gegensatz zu früheren Samsung-Smartwatches keine Lünette mehr hat.

Firefox plant mehr Nutzerschutz

Firefox 67, die übernächste Version des Mozilla-Browsers, bringt offenbar Schutz vor Cryptomining und Fingerprinting. Bei ersterem nutzen Websites die Rechenkraft eines Nutzers um Kryptowährungen zu schürfen — der Computer wird dadurch langsam und verbraucht viel Energie. Fingerprinting bezeichnet eine Methode zur Identifikation eines spezielles Nutzers über individuelle Eigenschaften seines Rechners, ohne dass Cookies oder ähnliches verwendet werden müssen.

Apple taucht Verkaufschefin aus

Apple bekommt eine neue Chefin für den Retailbereich. Die bisherige Chefin Angela Ahrendts verlässt das Unternehmen nach fünf Jahren. Ab April wird dann Deirdre O’Brien für die Apple Stores verantwortlich sein. Sie ist jetzt bereits die Personalchefin von Apple.

ESPN+ ein voller Erfolg

ESPN+, das Streamingangebot des grössten amerikanischen Sportsenders, hat in weniger als einem Jahr zwei Millionen Abonnenten gewonnen. Für den Erfolg wird vor allem eine Kooperation mit dem Mixed-Martial-Arts-Organisation UFC verantwortlich gemacht, schreibt theverge.com.

Vivaldi verbessert Tab-Organisation

Der unabhängige Browser Vivaldi bekommt in Version 2.3 ein neues Feature zur Organisation von Tabs. Verwandte Tabs werden von dem Browser nun automatisch in einem Stapel zusammengeführt. Das soll für mehr Übersicht beim Surfen sorgen.

Houseparty will wie «Fortnite» sein

Das «Wall Street Journal» befasst sich mit der Videochat-App Houseparty, die vor allem bei Teenagern und jungen Erwachsenen populär ist. Im Gegensatz zu grossen Social Media-Konkurrenten wie Facebook oder Snapchat setzen die Macher allerdings nicht auf grenzenlosen Wachstum und ein Geschäftsmodell, dass auf Werbung basiert. Stattdessen wollen sie treue Zahl von Nutzern dazu bewegen, für Zusatzfeatures zu bezahlen, ähnlich wie beim Spielehit «Fortnite».

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