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Am Strand geht der Akku oft ziemlich schnell runter.
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Ausgerechnet in den Ferien macht der Handyakku oft schneller schlapp als im Alltag. Mit diesen sieben Tricks kommst du ohne Powerbank durch den Tag. Alles Schritt für Schritt erklärt.
Du kennst die Situation sicher auch. Es ist erst 15 Uhr, du willst noch das Restaurant für den Abend suchen und dein Handy zeigt gerade noch 12 Prozent an. Dabei hast du es doch heute Morgen erst vollgeladen. In den Ferien leert sich der Akku oft doppelt so schnell wie zu Hause: Die ständige Netzsuche bei schwachem Empfang, GPS-Navigation, die Kamera im Dauereinsatz und das Display, das in der prallen Sonne auf voller Helligkeit läuft, zehren gnadenlos an der Batterie. Die gute Nachricht: Mit ein paar Handgriffen holst du locker mehrere Stunden zusätzliche Laufzeit heraus.
Der einfachste und wirksamste Hebel überhaupt. Der Stromsparmodus drosselt Hintergrundprozesse, reduziert die Displayleistung und verschiebt automatische Downloads – im Alltag merkst du davon kaum etwas. Beim iPhone findest du ihn unter «Einstellungen» → «Batterie» → «Stromsparmodus», noch schneller geht es über das Kontrollzentrum. Bei Android-Geräten heisst er je nach Hersteller «Energiesparmodus» oder «Akkuschoner» und sitzt unter «Einstellungen» → «Akku». Du kannst ihn bedenkenlos den ganzen Urlaubstag anlassen. Dem Akku schadet das nicht, im Gegenteil.

Der Stromsparmodus ist eine der einfachsten Varianten, um den Akku zu schonen.
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Das Display ist der grösste einzelne Stromverbraucher deines Handys. In der Sonne dreht die Automatik die Helligkeit auf Anschlag und die bleibt oft auch dann hoch, wenn du längst im Schatten sitzt. Zieh das Kontrollzentrum (iPhone) beziehungsweise die Schnelleinstellungen (Android) auf und regle die Helligkeit von Hand herunter, so weit es noch angenehm lesbar ist. Verkürze zusätzlich die automatische Bildschirmsperre auf 30 Sekunden: beim iPhone unter «Einstellungen» → «Anzeige & Helligkeit» → «Automatische Sperre», bei Android unter «Einstellungen» → «Display» → «Display-Timeout».
Der heimliche Stromfresser Nummer eins im Ausland ist die Netzsuche. Hat dein Handy schlechten Empfang, funkt es mit maximaler Sendeleistung, um die Verbindung zu halten. Das kann den Akku in wenigen Stunden leeren, ohne dass du das Gerät auch nur angefasst hast. Die Lösung ist simpel: Flugmodus an, sobald du das Netz ohnehin nicht brauchst. Kamera, Musik und heruntergeladene Karten funktionieren trotzdem.

Auch der Flugmodus kann wertvolle Akkulaufzeit fördern.
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Navigation per Google Maps gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben fürs Handy. GPS, Datenverbindung und Display laufen gleichzeitig auf Hochtouren. Lade dir dein Feriengebiet deshalb schon im Hotel-WLAN aufs Gerät. In Google Maps tippst du dazu auf dein Profilbild → «Offlinekarten» → «Wähle eine Karte aus» und ziehst den Rahmen über deine Region. Apple Karten kann das seit iOS 17 ebenfalls. Profilbild antippen → «Offline-Karten» → «Neue Karte laden». So navigierst du ohne Datenverbindung und das spart Strom und teure Roaming-Gebühren gleich mit.
GPS muss nicht für jede App dauerhaft mitlaufen. Wetter-Apps, Social Media und Shopping-Apps fragen deinen Standort oft im Hintergrund ab – jede einzelne Abfrage kostet Strom. Beim iPhone gehst du auf «Einstellungen» → «Datenschutz & Sicherheit» → «Ortungsdienste» und stellst App für App auf «Beim Verwenden» oder gleich auf «Nie». Bei Android findest du die Liste unter «Einstellungen» → «Standort» → «App-Berechtigungen». Für Navigation und Fotos mit Ortsangabe genügt «Beim Verwenden» vollkommen.
Lithium-Ionen-Akkus fühlen sich zwischen 15 und 25 Grad am wohlsten. Auf dem Strandtuch in der Mittagssonne heizt sich ein Handy dagegen schnell auf 50 Grad auf. Das entlädt den Akku schneller und schadet ihm auch langfristig. Lass das Gerät deshalb nie in der prallen Sonne oder im parkierten Auto liegen. Am Strand gehört es in den Schatten der Tasche, eingewickelt in ein helles Tuch. Und falls es doch einmal heiss geworden ist nicht sofort laden, sondern erst abkühlen lassen.

In der prallen Sonne enleert sich das Handy um einiges schneller.
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Wenn es wirklich eng wird, hilft ein radikaler Schritt: Stell den Bildschirm auf Schwarz-Weiss um. Ohne Farben verliert das ewige Scrollen durch Instagram und Tiktok schlagartig seinen Reiz. Und genau diese Apps gehören zu den grössten Stromfressern überhaupt. Beim iPhone findest du die Funktion unter «Einstellungen» → «Bedienungshilfen» → «Anzeige & Textgrösse» → «Farbfilter» → «Graustufen». Bei Android sitzt sie unter «Einstellungen» → «Bedienungshilfen» → «Farbkorrektur» → «Graustufen». Nebeneffekt: Du schaust automatisch weniger aufs Handy – und mehr aufs Meer.