Firefox RealityFirefox Reality: Mozilla lanciert ersten Virtual-Reality-Browser
dj
19.9.2018
Speziell für Virtual-Reality-Brillen gibt es nun Firefox Reality.
Mozilla
Die Firefox-Macher haben den ersten Browser speziell für Virtual-Reality-Brillen lanciert. Firefox Reality lässt sich per Sprache oder Gesten steuern.
Mozilla, die Firma hinter dem allseits bekannten Firefox Browser, hat den ersten Webbrowser speziell für Virtual-Reality-Brillen vorgestellt. Firefox Reality heisst er und ist ab sofort verfügbar, wie das Unternehmen in einem Blog-Eintrag mitteilte.
Firefox Reality funktioniert auf drei verschiedenen VR-Plattformen: Oculus, für Nutzer der Oculus Go, Daydream, für Nutzer von VR-Headsets auf Android-Basis sowie Viveport, für Nutzer eines HTC Vive. Er lässt sich kostenlos in jeweiligen App Stores herunterladen und steht zudem unter einer Open Source-Lizenz und lässt sich damit einfach von VR-Anbietern an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Die Steuerung ist unter anderem per Spracheingabe möglich.
Mozilla
Das kann Firefox Reality
Mit Firefox Reality kann man zum einen natürlich klassische Websites mit 2D-Inhalten besuchen. Mozilla hat aber bereits vor einiger Zeit in Kooperation mit Google den WebVR-Standard entwickelt, mit dem sich VR-Websites bauen lassen. Hier sind dann 3D-Erlebnisse möglich, die äquivalent zu eigenständigen VR-Apps sein sollen.
Bedienen lässt sich Firefox Reality mit der jeweiligen Steuerung des verwendeten Headsets – etwa mit Gesten oder durch einen Controller – sowie über eine eigene Spracherkennung.
Firefox Reality hat viele der von der Desktopversion bekannten Features an Bord, etwa einen Inkognito-Modus. Weitere Funktionen wie Lesezeichen oder Benutzerkonten sollen in zukünftigen Updates hinzugefügt werden. Auch an einer Unterstützung für Augmented und Mixed Reality-Brillen, wie etwa die Magic Leap One, soll gearbeitet werden.
Auch einen Inkognito-Modus hat Firefox Reality.
Mozilla
Das bedeutet Firefox Reality für Mozilla
Mit Firefox Reality könnte Mozilla auch verlorenen Boden wiedergutmachen. Nach dem Niedergang von Netscape war Firefox in den Nullerjahren die einzige richtige Alternative zum Internet Explorer. Doch bei den Desktop-Browser ist Konkurrent Chrome inzwischen der klare Marktführer und auf mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet ist Firefox quasi nichtexistent. Der Versuch, mit Firefox OS ein eigenes Smartphone-Betriebssystem zu entwickeln, scheiterte.
Mit der Lancierung des ersten speziell für VR designten Browser stellt Mozilla also auch Weichen für die eigene Zukunft, denn VR/AR-Brillen könnten in nicht allzu langer Zeit das dominierenden Interface zur Interaktion mit dem Internet werden. Da ist es sicherlich nicht schlecht, voran zu schreiten.
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