10.05.2015 - 10:45, Michael Benzing

USB-Stick: Ich bin auch eine mobile Softwaresammlung

 

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USB-Sticks verwandeln sich mit wenigen Handgriffen zum mobilen Büro, Videorekorder oder zur Jukebox. Ihr grosses Plus: Sie sind günstig zu beschaffen und überall einsetzbar.

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USB-Sticks sind handlich, robust und aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie lassen sich mit Musik, Fotos, Videos, Office-Dateien und vielem mehr füllen. Zudem lassen sich die Daten im Hosensack jederzeit mit sich herumtragen. Doch die kleinen Speicher nur als Datenträger zu gebrauchen, ist fast zu schade angesichts der unzähligen Möglichkeiten, die sie ihrem Besitzer bieten.

Der Clou an der Sache: Man kann damit überall arbeiten und hinterlässt am Host-Computer keinerlei Spuren. Weder temporäre Dateien noch Cookies verraten hinterher, an was man gearbeitet hat – zumindest, wenn auf dem Rechner keine speziellen USB-Spione oder Keylogger installiert sind.

Universeller Helfer in der Hosentasche

An fremden Computern eingesetzt, ist ein solcher Stick ein universeller Helfer. Beispielsweise, wenn im Internet-Café oder an der Uni das Programm fehlt, um ein bestimmtes Dokument zu öffnen. Ob im Internet surfen, Mails abrufen, Musik hören oder Filme schauen: Mit Hilfe portabler Gratis-Programme lässt er sich zu fast allem gebrauchen. Dabei hat der Anwender zwei Möglichkeiten. Entweder er sucht sich die einzelnen Programme selbst im Internet zusammen oder er bezieht ein komplettes Softwarepaket.

Das beste Angebot ist derzeit auf www.portableapps.com/de zu finden, das beispielsweise sehr häufig auch bei Wartungsarbeiten von Systemadministratoren eingesetzt wird. Auf diesem Open-Source-Portal findet sich nahezu alles, was das Herz begehrt: Office-, Internet- und Multimediasoftware wird ergänzt durch Tools, Spiele oder Bildung. Alles lässt sich einzeln herunterladen und mit einer komfortablen Bedieneroberfläche verbinden.

Integrierte Backup-Funktion

Die integrierte Portableapps-Plattform beinhaltet neben dem Benutzermenü auch diverse benutzerdefinierte Ordner, Icons und das Autorun-Feature. Damit die Daten bei Verlust nicht für immer verloren sind, steht zusätzlich eine Backup-Funktion zur Verfügung. Für Arbeiten im Internet bietet der Stick die beiden mobilen Mozilla-Programme Firefox und Thunderbird.

Während man mit dem Browser sofort loslegen kann, muss das Mailprogramm erst einmal konfiguriert werden – selbst wenn auf dem Rechner dieselbe Software bereits installiert ist. Das Abrufen im Büro, der Uni oder an anderen fremden Rechnern ist so deutlich sicherer als via Webmail. Weitere praktische Software für den Stick finden Sie in unserer Bildergalerie.

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