05.01.2017 - 12:41, aktualisiert: 14:45, Anatol Heib und Dirk Jacquemien

Die Neuheiten der Technikmesse CES

 

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Superdünne Fernseher, kuriose Gadgets für Mensch und Tier sowie die Neuerfindung des Autos: Das sind die spannendsten Neuankündigungen an der CES in Las Vegas.

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In Las Vegas ist das Tech-Jahr 2017 eingeläutet worden: Hersteller aus aller Welt zeigen noch bis 8. Januar ihre neuen Fernseher, Gadgets, Computer und Autos. In der Bildergalerie präsentieren wir die spannendsten und kuriosesten Technik-Neuheiten.

Eine grosse Rolle spielen auch Autos, sie sind die eigentlichen Stars an der Messe. Fast 140 Autohersteller und -zulieferer zeigen auf der CES ihre Neuigkeiten und laden ein, sich von selbstfahrenden Fahrzeugen durch die Gegend steuern zu lassen. Hersteller Faraday sorgte beispielsweise mit dem FF91 für Furore. Der Elektro-Sportauto bietet 1000 PS. Ob es zur Marktreife reicht, wird sich zeigen. BMW zeigt sein Bedienkonzept HoloActive Touch, bei dem der Fahrer Funktionen der Klimaanlage oder des Entertainment-Systems über eine Art Hologramm steuern kann, ohne eine Oberfläche berühren zu müssen. Eine Art 3-D-Bild schwebt dann frei im Innenraum des Fahrzeugs.

Der Chrysler-Prototyp «Portal» ist ein Auto mit auffälligen Schiebetüren und viel Glas sowie einem fast komplett umbaubaren Innenraum. Ziel der Entwickler sei es gewesen, ein Auto für junge Käufer so begehrt zu machen wie ein Smartphone, sagte Chrysler-Managerin Ashley Edgar. Punkten soll der Wagen unter anderem mit einem frei gestaltbaren Innenraum mit verschiebbaren und herausnehmbaren Sitzen, Anschlüssen für acht (!) Notebooks und Tablets.

Dank getrennter Sound-Zonen können zum Beispiel die Eltern vorn Musik hören und die Kinder auf der Rückbank einen Film sehen - die Schallwellen werden so im Zaum gehalten, dass sie sich nicht gegenseitig stören. Und der Besitzer braucht keinen Autoschlüssel mehr. Wenn eine der Kameras des Autos ihn in der Nähe sieht, öffnet der Wagen automatisch die Tür.

Elektroauto mit 1000 PS

Neben dem FF91 zeigte zum Beispiel Fiat Crysler ein Familienauto. Das Auto wird immer digitaler und vernetzter – und da wollen auch die IT-Konzerne wie Google und Microsoft ein Wörtchen mitreden.

Längst sind Autos zu rollenden Datenzentren geworden, die über eine Vielzahl von Sensoren ihre Umgebung abtasten und mithilfe künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens ohne Eingriff eines Menschen durch die Strassen navigieren. Die Hersteller arbeiten mit Hochdruck an solchen Lösungen und zeigen in Las Vegas, wie weit sie sind.

FF91: Der Elektro-Sportwagen mit 1000 PS

  • Faraday FF 91
  • Faraday Future
  • FF91
  • Tesla S

Büsi-Automat und schlaues Halsband

Neden den grossen Fernsehern oder neusten Computern entdeckt  man in den Hallen zahlreiche Gadgets, die uns den Alltag angenehmer machen wollen: Da wäre einmal die smarte Haarbürste von Withings, die das Kämmverhalten registriert. Für einen besonders guten Schlaf will das Bett Sleep Number 360 sorgen. Sensoren registrieren die Lage des Schlafenden und richten die Matratze entsprechend aus.

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Catspad soll die Fütterung der Mieze übernehmen können und sie zu einer gesunden Ernährung führen.
Bild: Catspad

Einige Hersteller haben auch die Haustiere im Blick: So ist an der CES das Catspad zu sehen, ein ausgeklügelter Futterautomat, den man via Smartphone auch aus der Ferne steuern kann und via Chip für die optimale Ernährung der Katze sorgen soll. Das Gadget berechnet auch den Kalorienbedarf der Katze und kontrolliert, wie sauber das Wasser für das Büsi ist.

Auch Bello muss nicht auf sein Gadget verzichten: Das Hundehalsband Smart Dog Collar leuchtet nicht nur, sondern erfasst auch Bewegungsdaten. Dadurch soll es möglich sein, die Stimmung des Hundes wahrzunehmen.

Dann gibt’s auch kleinere Dinge, die grosse Freude machen – zum Beispiel der USB-Stick von Data Traveler mit 2 Terabyte Speicher.

LG-Fernseher fast so dünn wie eine Tapete

Im Wettstreit mit dem TV-Weltmarktführer Samsung setzt der südkoreanische Elektronikriese LG auf einen extrem dünnen Fernseher, der wie ein Poster aufgehängt werden kann. Der Fernseher «Signature OLED TV W7» ist nur knapp 2,6 Millimeter dick, fast so dünn wie ein Tapete: Er wird mit einer magnetischen Halterung an der Wand befestigt. Der eigentliche TV-Empfänger und der Hauptteil der Technik sind in einem Lautsprecher untergebracht, der über ein Flachbandkabel mit dem Bildschirm verbunden ist. Samsung kontert mit den neuen «QLED»-Spitzenmodellen, technisch eine Neuauflage der «Quantum Dots». Die neue Generation bietet bessere Kontraste und ein tieferes Schwarz. Ausserdem spielt es kaum noch eine Rolle, aus welchem Blickwinkel man auf den Fernseher schaut. 

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