12.08.2017 - 09:14, dpa/dj

Musik aus dem Netz: Die besten Streaming-Dienste im Überblick

 

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Zahlreiche Musikstreaming-Dienste buhlen um die Ohren und die Franken der Hörer. Wer bietet die beste Musik? Spotify, Apple, Tidal - oder gar ein völlig anderer Anbieter? «Bluewin» vergleicht die Angebote.

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Glaubt man der Musikindustrie, gehört dem Streaming die Zukunft. Immer mehr Dienste bieten Musik zum Abruf über das Internet an. Doch welcher ist der Richtige?

Auf den ersten Blick sind sich die Anbieter ähnlich: Eine kostenlose Testphase, mobile Wiedergabe und Offline-Funktion, monatliche Kündigungsfrist. Auch beim Musikkatalog und der Audio-Qualität gibt es kaum Unterschiede.

Das Produkt Musikstreaming ist schon sehr ausgereift. Unterschiede gibt es jedoch in Sachen Bedienung und Datenschutz. Daher sollte man, soweit möglich, verschiedene Dienste im Probemonat zu testen. Ein Überblick über die auf dem Schweizer Markt vertretenen Streaming-Anbieter:

Spotify

Bei Platzhirsch Spotify können Nutzer ihre Playlisten mit einer kostenlosen Version in der Zufallswiedergabe hören, Lieder aber nur begrenzt überspringen. In regelmässigen Abständen läuft Werbung. Die kostenpflichtige Premiumversion (12.95 Franken) kommt ohne Werbung und Einschränkungen und bietet besseren Ton und eine Downloadfunktion.

Für 19.90 Franken im Monat gibt es ein Familienpaket, mit dem sechs Nutzer gleichzeitig hören können. Der Haken: Das Angebot gilt nur für Personen, die wirklich unter einem Dach wohnen.

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Napster

Hier kostet die Musik-Flatrate 12.95 Franken im Monat. Nutzer können streamen oder nach dem Download offline hören - sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Geräten. Die Stärke von Napster: Der Dienst kann im Auto oder in Home Entertainment Systeme integriert werden. Allerdings bietet Napster weder eine kostenlose Version noch ein Paket zur Nutzung mit mehreren Personen an.

Apple Music

Apples eigenen Streamingdienst gibt es sowohl für iOS-Geräte als auch für Android-Smartphones. Aktuell sind die ersten drei Monate noch kostenlos. Danach kostet Apple Music 12.90 Franken im Monat (Studenten 6.50 Franken). Es gibt ein Familienpaket für 19.90 Franken, dafür keine kostenfreie Version. Eine Nutzung über den PC ist nur mit dem Programm iTunes möglich.

Die Stärke bei Apple Music liegt in der Kombination mit anderen Apple-Geräten und Diensten. Dafür verbraucht ein Album im Stream circa fünfmal so viel Datenvolumen wie bei Napster.

Google Play Music

Was Apple Music für iOS-Geräte ist, ist Google Play Music für Android: Ein solides Standard-Angebot für 11.95 Franken im Monat. Speziell an Google Play Music ist, dass man auch Musik heraufladen kann - beispielsweise von seinem eigenen Computer aus. So kann man die verfügbaren Tracks durch seine eigenen Musikdateien ergänzen und diese ebenfalls auf all seinen Geräten hören. Ein Wermutstropfen: Die Familien-Funktion ist in der Schweiz noch nicht erhältlich.

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Tidal

US-Rapper Jay-Z hat mit Tidal seinen eigenen Musikstreaming-Dienst gegründet. Tidal verfügt deswegen immer wieder über exklusive Alben und steht im Vergleich zu anderen Streaming-Diensten eher auf der Seite der Künstler. Der Dienst ist besonders wegen handverlesener Musikempfehlungen und einer grossen Auswahl von Musikvideos gefragt.

Das Standard-Paket kostet 12.99 Franken im Monat und bietet eine Offline-Funktion und Stream auf allen Geräten. Eine kostenlose Version gibt es nicht, dafür ein HiFi-Paket für 25.99 Franken, das Musik und Videos in verlustfreier Qualität überträgt.  

Deezer

Der Streamingdienst Deezer hat sein Angebot ähnlich wie Spotify strukturiert: eine kostenlose Basisversion mit Zufallswiedergabe und Werbung, ein Premiumpaket für 17 Franken Euro mit Offline-Funktion und verbesserter Qualität und ein Familienangebot für sechs Nutzer gleichzeitig.

Hier setzt Deezer zudem auf eine Funktion, die Inhalte kindgerecht zusammenstellen kann. Der Anbieter behält sich vor, die Familienzugehörigkeit und einen gemeinsamen Wohnsitz der Nutzer im Familientarif zu prüfen.

qobuz

Auch der Dienst qobuz setzt auf hohe Klangqualität. Seit Mai gibt es für 399.99 Franken im Jahr sein Sublim+ Abonnement mit Hi-Res-Audio (maximal 24 Bit und bis zu 192 Kilohertz) im verlustfreien FLAC-Codec. Dafür braucht man allerdings spezielle Stereoanlage. Für 19.99 Franken pro Monat bietet qobuz allerdings auch eine Standardversion mit einem marktüblichen Katalogumfang. Einen Mehrnutzer- oder kostenlosen Tarif gibt es nicht. Die Testphase bei qobuz beträgt 15 Tage.

Juke

Hier gibt es mit der Musik-Flatrate für 12.95 Franken im Monat nur ein Paket mit Offline-Funktion und Nutzung auf allen Geräten. Eine kostenlose oder Mehrfachnutzung ist bei Juke nicht möglich.

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