25.11.2017 - 13:37

Mit Gamen zum Millionär: 7 unglaubliche Fakten zu eSports

von Ulrich Wimmeroth, Redaktor
 

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Preisgelder in zweistelliger Millionenhöhe, zehntausende Fans in den Stadien und Computerspieler als Star-Athleten: «eSports» erleben gerade einen Höhenflug. «Bluewin» stellt die sieben verblüffendsten Fakten aus der Game-Welt vor.

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Wer hat noch mal gesagt, dass Computerspielen nur Zeitvergeudung wäre? Seit Jahren wächst das Interesse am eSport international enorm und aus einer müde belächelten Nische ist ein milliardenschweres Business mit schwindelerregenden Preisgeldern und Kultstatus für erfolgreiche Spieler geworden.

Sogar als eigene Disziplin für die Olympischen Spiele sind Turniere mit Shootern wie «Counter-Strike», MOBA (Multiplayer Online Battle Arena), wie «League of Legends» sowie «FIFA» und «Hearthstone»-Wettbewerbe im Gespräch. Wenn Sie jetzt darüber nachdenken, aus Ihrem Hobby ordentlich Kapital zu schlagen, haben wir hier und in unserer Bildergalerie sieben spannende eSport-Fakten gesammelt, die Ihnen die Entscheidung bestimmt noch leichter machen.

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Computerspiele spielen und dabei Millionen verdienen: Für viele Jugendliche ein Traumjob - dahinter steckt aber viel Arbeit. Hier schauen wir einem Mitglied des eSports-Team «Excelsior» über die Schulter.
Bild: Excelsior eSports

1. Das höchste Preisgeld

Mit schier unglaublichen 24,6 Millionen US-Dollar Preisgeld ist «The International 2017» das bislang mit Abstand höchstdotierte Turnier. Der Main-Event fand im August in der US-Küstenstadt Seattle statt, gespielt wurde das Multiplayer-Spiel «Dota 2».

Die Besonderheit: Valve, der Veranstalter und gleichzeitig auch Entwickler von «Dota 2», sammelt im Lauf des Jahres von den Spielern per Crowdfundig Geld ein, das in einen Pool fliesst und an die Teilnehmer ausgeschüttert wird.

Team Liquid, die Gewinner 2017, konnten sich über mehr als 10 Millionen US-Dollar freuen. Damit setzt sich The International im vierten Jahr in Folge ganz klar an die Spitze der Verdienstmöglichkeiten. Auf dem abgeschlagenen zweiten Platz landen die «League of Legends»-Meisterschaften 2016 mit vergleichsweise mageren 5 Millionen Preisgeld.

2. Das beste Team

Nach dem grandiosen Sieg bei The International 2017, erweist sich die «Dota 2»-Abteilung von Team Liquid als echte Gelddruckmaschine. Fast 14 Millionen US-Dollar an Preisgeldern kann das multinationale Team aus Deutschland, Finnland, Jordanien, Bulgarien und dem Libanon auf der Habenseite verbuchen. Es finden sich übrigens aktuell mehr als 50 Profi-Teams in der Liste der eSport-Millionäre und knapp hinter den Liquids rangieren Evil Geniuses, Newbee und LGD Gaming.

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3. Der erfolgreichste Spieler

Und noch einmal spielt «Dota 2» eine entscheidende Rolle im aktuellen Millionärs-Ranking. Der Deutsche Kuro "KuroKy" Takhasomi steht unangefochten auf dem Spitzenplatz der eSport-Verdiener und hat alleine 2017 2,4 Millionen US-Dollar eingenommen. Angefangen hat Kuro übrigens bereits mit 16 Jahren und sich dann voll auf seine jetztige Spieldisziplin konzentriert. Wenn es um das liebe Geld geht, scheint wohl kein Weg an dem taktischen Schlachtgetümmel vorbei zu gehen.

4. Das grösste eSport-Event der Welt

Nein, diesmal nicht «Dota 2». Die Ehre des grössten Events mit den meisten Zuschauern gebührt zwar auch einem MOBA, aber jetzt kommt die Konkurrenz von Riot Games zum Zug. Bei der «League of Legends» World Championship 2016 haben mehr als 43 Millionen Zuschauer in den Stadien und vor den Bildschirmen das mehrtägige Turnier verfolgt. Da soll noch mal jemand behaupten, eSport wäre nicht massentauglich.

5. Die Spiele mit dem grössten Millionärs-Potenzial

Wenn es um die Preisgelder geht, stehen die MOBA «Dota 2» und «League of Legends» ganz oben auf dem Siegertreppchen. Wenn Sie aber nicht so auf das taktische Fantasygetümmel stehen, Millionär können Sie auch mit anderen Spielen werden. Die nächsten Plätze der Top 10 der einträglichsten eSport-Games belegen: «Counter-Strike: Global Offensive», «StarCraft II», «Heroes of the Storm», «Hearthstone: Heroes of WarCraft», «Smite» und «Overwatch».

6. In diesem Land gibt es die meisten professionellen Spieler

Dass der eSport gerade im asiatischen Raum schon lange einen enormen Stellenwert besitzt, ist kein Geheimnis. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten professionellen Spieler aus China und Südkorea stammen, wobei die Volksrepublik China im Augenblick die Nase vorn hat. Aber das sollte Sie nicht von einer Bewerbung abschrecken, denn multinationale Teams sind eher die Regel als die Ausnahme: Sie stehen regelmässig ganz oben auf den Ranglisten und auch die Schweiz holt in dieser Hinsicht kräftig auf. (Gibt es hier noch einen Swisscom-Twist?)

7. Der Stand von eSport in der Schweiz

Und wenn wir schon mal dabei sind: Ein Blick auf die Weltrangliste der erfolgreichsten eSportler zeigt den besten Schweizer Spieler erst recht weit hinten im Feld. Es handelt sich dabei um den «CS:GO»-Könner Mathieu "Maniac" Quiquerez, der aktuell bei dem Team LDLC unter Vertrag steht.

Diesen Herbst nahm eine Schweizer Delegation an der «International eSports Federation»-WM in Busan (Südkorea) teil, darunter auch ein Spieler von «mYinsanity», der e-Sports-Mannschaft, die von Swisscom unterstützt wird

Und die Schweiz rüstet weiter auf: Die Teams von mYinsanity decken alle grossen Turnierspiele ab, die Ligen von Prefire unterstützen tatkräftig die Schweizer Szenen von «Counter-Strike: Global Offensive», «League of Legends», «Hearthstone», «Overwatch» oder «Rocket League», Lionsky bietet «Dota 2»-Gamern eine kompetitive Plattform und für Nintendo-Fans steht die Swiss Nintendo League offen, die regelmässig Wettkämpfe in «Super Mario Smash Bros.», «Pokémon» und «Mario Kart 8 Deluxe» veranstaltet.

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Hinweis: Die GAMES.CH-Redaktion berichtet regelmässig für das Bluewin-Portal über Spannendes aus der Spielewelt, egal ob für Smartphones, Konsolen oder PC.

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