22.12.2017 - 14:56, Dirk Jacquemien

Handy-Highlights 2017: Welches ist das beste Smartphone?

 

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Das Jahr der Smartphone-Kracher geht zu Ende. Wir zeigen, welches 2017-Highlight für Sie das Richtige ist.

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2017 war ein gutes Jahr für Smartphones. Eine Innovation jagte die nächste, und kein Spitzenmodell ging in Flammen auf. Was aber leider explodierte, waren die Preise: Auf vierstellige Frankenbeträge für Spitzen-Smartphones werden wir uns wohl leider einrichten müssen.

Und wenn Sie mit einem Neukauf bisher gewartet haben und sich selbst oder Ihre Liebsten aufs Jahresende noch beschenken wollen, zeigen wir Ihnen hier, zu welchem Gerät Sie greifen sollten. In der Bildergalerie sehen Sie alle Spitzenmodelle nochmal Bild für Bild.

Das iPhone X: Der Smartphone-König

1199 Franken sind ein überzeugendes Argument gegen das iPhone X, keine Frage. Wenn aber Geld für Sie keine Rolle spielt, dann führt wohl kein Weg am iPhone X vorbei. Es ist zweifellos das beste derzeit am Markt erhältliche Smartphone.

Beim iPhone X setzt Apple auf ein völlig neues Design: Der Bildschirm nimmt quasi die gesamte Vorderseite ein, das Handy hat fast keine Ränder. Neu ist auch die Gesichtserkennung Face ID und die neuartige Bedienung ohne Homebutton.

Die Kamera ist ein weiteres Highlight, mit zwei Linsen, optischer Bildstabilisierung, optischem Zoom und einem beidseitigem Porträtmodus. Der Prozessor ist jeglicher Konkurrenz meilenweit voraus. Das iPhone X ist damit das Smartphone, an dem sich alle anderen messen lassen müssen.

Das müssen Sie zum Start des iPhone X wissen

  • iPhone X
  • iPhone X
  • iPhone X
  • iPhone X

Galaxy S8 und iPhone 8: Top-Smartphones für Normalnutzer

Wem ein eher konventionelles Spitzen-Smartphone ausreicht, der kann mit iPhone 8 oder Samsung Galaxy S8 nichts falsch machen.

Beim iPhone 8 sind die Unterschiede zum iPhone X weit kleiner als vielleicht gedacht. So sind die Innereien der neuen iPhones quasi identisch. Sie haben die gleichen Sensoren, die gleiche LTE-, WLAN- und Bluetooth-Anbindung, die gleichen Speicheroptionen und den gleichen, schnellen »A11 Bionic»-Prozessor. Einzig bei Bildschirm und Kamera müssen Abstriche gemacht werden, statt Face ID wird weiterhin Touch ID verwendet. Das iPhone 8 gibt es ab 839 Franken, die grössere Plus-Variante ab 959 Franken.

An randlosen Bildschirmen arbeitet Samsung schon länger. Zugegeben, im Vergleich zum iPhone X hat das Galaxy S8 am oben und unterem Ende des Bildschirm noch deutlich sichtbare Ränder. Dafür ist das Display aber an den Seiten abgerundet. Mit OLED-Technik und einer Auflösung von 2960 mal 1440 Pixeln ist das S8 seinem direkten Konkurrenten iPhone 8 haushoch überlegen. Auch das S8 bietet eine Gesichtserkennung, die ist aber zweifellos nicht so fortschrittlich wie Apples Face ID. Das S8 kostet ab 799 Franken, das grössere S8+ ab 899 Franken.

Galaxy Note 8: Für grosse Hände und hohe Ansprüche

Wenn man den Begriff «Samsung Galaxy Note» hört, hat man vielleicht Angst, dass die eigene Wohnung abfackelt. Diese Sorge ist aber inzwischen unbegründet. Denn trotz des sehr öffentlichen Debakels in 2016 mit dem Galaxy Note 7 hat sich Samsung tatsächlich an eine Neuauflage seiner Phablet-Reihe gewagt und dieses Jahr das Note 8 lanciert. Die wichtigste Nachricht voraus: Auch mehrere Monate nach Verkaufsstart sind keine spontane Selbstverbrennungen des Geräts bekannt geworden.

Das Note 8 ist daher wieder eine gute Option für alle, denen es nicht gross genug sein kann. Gigantische 6,3 Zoll ist der Bildschirm gross, Samsung-typisch an den Seiten randlos. Bedienen lässt er sich mit dem aus der Note-Reihe bekannten S-Pen. Auch das Note 8 hat eine Kamera mit doppelter Linse, die einen optischen Zoom und einen Porträtmodus ermöglicht. Die verlangten 1049 Franken sind zwar potenziell abschreckend, wer ein Note 8 besitzt kann sich aber ein extra Tablet sparen.

Galaxy Note 8 in Bildern

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Google Pixel 2: «Wir sind auch noch da!»

Wenn es um Spitzen-Smartphones geht, will auch Google nicht zurückstecken. Spitzenmässig sind auf jeden Fall die Preise der Google-Flaggschiffe: Das Pixel 2 gibt es rund 900 Franken, die grössere Variante Pixel 2 XL zum iPhone x-Preis von knapp 1200 Franken (beide sind in der Schweiz nur als Import-Ware erhältlich). Man bekommt aber auch was für den Preis.

Vor allem ist Fotografie ist die grosse Stärke der Google-Smartphones. Obwohl sowohl die Kamera des Pixel 2 als auch jene des Pixel 2 XL nur eine Linse haben, wird die Bildqualität von den meisten Testern als äquivalent, teilweise sogar leichter besser als die des iPhone X bewertet. Zudem setzt Google gross auf künstliche Intelligenz, Google Lens etwa erkennt automatisch Objekte in aufgenommenen Bildern. Und natürlich bekommt man bei den Pixels ingesamt ein pures Google-Erlebnis, mit Updates bis ins Jahr 2020 - keine Selbstverständlichkeit bei Android-Handys.

Das gelungene Nokia-Comeback

Wer ein möglichst pures Android-Smartphone haben möchte, aber gleichzeitig das Portemonnaie schonen will, der kann sich über das Nokia-Comeback freuen. Lizenznehmer HMD Global hat 2017 eine Reihe von Smartphones mit Nokia-Namen auf den Markt gebracht denen vor allem das pure Android-Erlebnis gemein ist.

Dabei ist selbst das Spitzenmodell Nokia 8 mit 629 Franken noch ziemlich erschwinglich. Die inneren Werte liegen auf einem Niveau mit aktuellen Spitzenmodellen der Mitbewerber. Qualcomms Prozessor Snapdragon 835, 64 Gigabyte (GB) Speicherplatz (bis zu 256 GB mehr per Speicherkarte), 4 GB Arbeitsspeicher, LTE und Schnellladung. Das IPS-Display mit 2560 mal 1440 Pixel glänzt mit lebendigen Farben, die 13 Megapixel-Kamera mit Doppellinse kommt mit Technik von Zeiss.  

Die Offensive aus China: Huawei Mate 10 Pro

Von Huawei wird man wohl in Zukunft öfters hören. In der chinesischen Heimat schon vorne mit dabei, ist man gerade daran, auch weltweit zum dritten grossen Smartphone-Hersteller neben Apple und Samsung aufzusteigen. Derzeit greift Huawei hier mit dem Mate 10 Pro an.

Dieses (das reguläre Mate 10 ist hierzulande nicht erhältlich) hat einen riesigen 6 Zoll-Bildschirm, mit Amoled-Technik und Unterstützung von HDR 10, was für bessere Kontraste und Farben sorgt. Die Kamera mit Doppellinse wurde von Leica entwickelt. Auch beim Mate 10 Pro spielt künstliche Intelligenz eine Rolle, denn die Kamera erkennt, welches Motiv man gerade fotografiert und passt entsprechend die Einstellung an. Das Mate 10 Pro gibt es für 799 Franken.

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