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Schluss mit Nummern bei WhatsApp – so sicherst du dir deinen Wunsch-Nicknamen
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Wettrennen eröffnet

Schluss mit Nummern bei WhatsApp – so sicherst du dir deinen Wunsch-Nicknamen

Bei WhatsApp kannst du neu auch einen Benutzernamen verwenden.

Bei WhatsApp kannst du neu auch einen Benutzernamen verwenden.

Swisscom / Adobe Stock

Whatsapp schafft ein altes Problem ab. Künftig können Nutzer chatten, ohne ihre Handynummer mit neuen Kontakten teilen zu müssen. Wie das Ganze in Zukunft funktioniert.

Martin Abgottspon

Martin Abgottspon

12.11.2025, 10:26•30.06.2026, 11:55

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • WhatsApp führt individuelle Benutzernamen ein, über die Nutzer künftig chatten und telefonieren können, ohne ihre private Handynummer preiszugeben. Die Reservierung der Wunschnamen startet Ende Juni weltweit gleichzeitig.
  • Ein öffentliches Verzeichnis wird es nicht geben, und ein optionaler «Username Key» soll zusätzlich vor unerwünschten Nachrichten schützen. Unternehmen können bestehende Instagram- oder Facebook-Namen über ihr Meta-Konto direkt beanspruchen.
  • WhatsApp zieht damit technologisch mit Signal und Telegram gleich, die solche Funktionen bereits bieten. Für die Kontoerstellung bleibt eine Handynummer weiterhin Pflicht.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Der weltweit populärste Messenger-Dienst WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip: Künftig müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten zu chatten. Stattdessen führt der Messenger-Dienst individuelle Benutzernamen ein, über die Anwender miteinander in Verbindung treten können.

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Kernprodukt grundlegend neu

WhatsApp plant Chat-Revolution – was du jetzt wissen musst

Die weltweite Phase zur Reservierung der Wunschnamen startet «Ende Juni», bevor die eigentliche Funktion im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet wird.

Angeblich Datenschutz als Kern der neuen Funktion

Bislang war die mit dem WhatsApp-Konto verknüpfte Handynummer für jeden Chatpartner sichtbar. Alice Newton-Rex, Vizepräsidentin für Produktentwicklung bei WhatsApp, bezeichnet die Neuerung als das «nächste grosse Datenschutz-Upgrade» des Unternehmens. Da die persönliche Telefonnummer oft mit sensiblen Lebensbereichen verknüpft sei, sollten die Nutzer nun selbst entscheiden können, wem sie diese überhaupt noch zeigen – etwa beim Beitritt in neue Gruppenchats oder beim Kennenlernen neuer Menschen.

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Neue Funktion

So erkennst du Betrüger auf WhatsApp künftig noch einfacher

Wer künftig über den Benutzernamen kontaktiert wird oder selbst jemanden anschreibt, gibt seine Nummer nicht mehr preis, es sei denn, die andere Person hat diese bereits in ihrem Telefonbuch gespeichert. Auch bei Anrufen über die App wird anstelle der Telefonnummer der Benutzername eingeblendet. Für die generelle Erstellung eines WhatsApp-Kontos bleibt die Handynummer indes weiterhin zwingend erforderlich.

Weltweite Reservierung und Instagram-Verknüpfung

Da WhatsApp eine hohe Nachfrage nach beliebten Namen erwartet, wird die Reservierung weltweit gleichzeitig geöffnet, um jedem die gleiche Chance auf seinen Wunschnamen zu geben. Jeder Benutzername muss dabei eindeutig sein und kann später auch wieder geändert oder gelöscht werden.

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Was dran ist

WhatsApp-Warnung verunsichert Millionen Nutzer – das musst du wissen

Für Unentschlossene bietet die App einen Namens-Generator zur Inspiration an. Unternehmen, Influencer oder Organisationen erhalten zudem eine Sonderfunktion: Durch eine Verknüpfung mit ihrem Meta-Konto können sie ihre bereits etablierten Facebook- oder Instagram-Nutzernamen direkt für WhatsApp beanspruchen und so ihre Online-Identität wahren.

Kein öffentliches Verzeichnis

Um Spam und unerwünschte Kontaktanfragen zu verhindern, wird es kein öffentliches Verzeichnis zum Durchsuchen und keine Namensvorschläge (Autocomplete) geben. Man muss den exakten Namen einer Person kennen, um sie kontaktieren zu können.

Als zusätzliche Schutzmassnahme führt WhatsApp einen optionalen «Username Key» (Benutzernamen-Schlüssel) ein. Haben Nutzer diesen aktiviert, müssen Fremde diesen zusätzlichen Code kennen, um überhaupt die allererste Nachricht an den Benutzernamen senden zu können.

WhatsApp versucht zur Konkurrenz aufzuschliessen

Mit dem Verbergen der Handynummer erfüllt WhatsApp einen der am häufigsten geäusserten Wünsche seiner weltweiten Nutzerschaft und zieht technologisch mit der Konkurrenz gleich.

Der Messenger Signal ermöglicht bereits seit Anfang 2024, die eigene Nummer hinter einem Benutzernamen zu verstecken. Bei Telegram gehört die Kommunikation über öffentliche Benutzernamen ebenfalls zum Standard.

Wer im Netz absolute Anonymität sucht, findet diese bei Alternativen wie Threema oder Session: Diese Apps verzichten sogar bei der Registrierung komplett auf persönliche Daten wie die Telefonnummer und funktionieren rein über zufällig generierte IDs.

So reservierst du deinen Namen, wenn die Funktion verfügbar ist

  • Nutzer geben den gleichen Namen wie auf Facebook oder Instagram an.
  • Über das Meta-Konto wird die Identität verifiziert, um Missbrauch zu verhindern.
  • Der reservierte Name bleibt exklusiv geschützt, bis das Feature offiziell startet.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Marktführer WhatsApp

WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern Meta und dominiert den weltweiten Markt der Messenger-Dienste mit rund 3 Milliarden Anwendern. Telegram ist mit rund einer Milliarde Usern mit Abstand die grösste Alternative zu WhatsApp. Signal wächst mit seinem Fokus auf Datenschutz kontinuierlich und kommt auf schätzungsweise 70 bis 100 Millionen Anwender.

Threema hat mit knapp 10 Millionen Anwendern eine vergleichsweise kleine Nutzerbasis – geniesst aber insbesondere in der Schweiz und in Deutschland sowie bei datenschutzbewussten Unternehmen und Behörden einen guten Ruf.

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