Digital-News des Tages

Schweiz will am Mobile World Congress in Barcelona vertreten sein

dj

16.3.2021

Im Juni soll es hier wieder Leben geben
Im Juni soll es hier wieder Leben geben.
Getty Images

Schweizer Unternehmen wollen zum Mobile World Congress, Elon Musk ist jetzt der «Technoking» und Tinder führt einen Vorstrafen-Check ein. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

16.3.2021

Trotz Corona will die Schweizer Tech-Branche prominent am für Ende Juni geplanten Mobile World Congress (MWC) in Barcelona teilnehmen. Wie «Inside Channels» berichtet, plant der für die Exportförderung zuständige Verein Switzerland Global Enterprise einen zweistöckigen Pavillon, der 15 Schweizer Unternehmen beherbergen soll.

Die Veranstalter des MWC selbst hatten erst kürzlich bekräftigt, an der Präsenzmesse trotz der in Europa gerade grassierenden dritten Welle festhalten zu wollen. Sie rechnen mit 50’000 Besucher*innen. Das wären zwar nur noch halb so viele wie 2019, es wäre aber trotzdem die mit Abstand grösste Tech-Messe weltweit seit Beginn der Pandemie. Grosse Unternehmen wie Sony oder Nokia haben dem MWC allerdings bereits abgesagt.

Elon Musk ernennt sich zum «Technoking»

Tesla-Chef Elon Musk hat sich selbst zum «Technoking» seines Unternehmens ernannt. Das gab Tesla in einer offiziellen Mitteilung an die von Musk verhasste US-Börsenaufsicht SEC bekannt. CFO Zack Kirkhorn wurde zum «Master of Coin» ernannt. Investitionen in Bitcoin und dramatische Kursschwankungen sorgten in jüngster Zeit eher für Schlagzeilen als das Kerngeschäft des Elektroautoherstellers.

China blockiert Signal

China hat nun auch den verschlüsselten Messenger Signal blockiert, wie «TechCrunch» berichtet. Im iOS App Store ist die App allerdings weiterhin erhältlich, was darauf hindeutet, dass Apple noch keine Anordnung der chinesischen Regierung erhalten hat, Signal zu entfernen.

Vorstrafencheck bei Tinder

Tinder-Nutzer*inner in den USA können bald allfällige Vorstrafen ihrer Matches überprüfen, meldet «The Verge». Tinder-Betreiberin Match Group hat dafür in die Organisation Garbo investiert, die sich auf Background-Checks spezialisiert hat. Strafregister sind in den USA üblicherweise öffentlich einsehbar.