Schwere Windows-Sicherheitslücke wird ausgenutzt

dj

24.3.2020 - 10:49

Windows-Nutzer müssen erstmal genau hingucken, wenn sie Dokumente zugeschickt bekommen.
Getty Images

Eine Sicherheitslücke gefährdet alle Windows-Nutzer, auf Pariser Spitäler wurde ein Cyberangriff gestartet und Trump darf seine Twitter-Kritiker nicht blockieren. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Bei Windows gibt es eine schwere Sicherheitslücke, die derzeit aktiv von Hackern ausgenutzt wird. Betroffen sind alle noch unterstützen Windows-Version, also 10, 8.1 sowie (für Unternehmen) 7. Das Öffnen eines manipulierten Dokuments reicht aus, damit ein Angreifer Malware ins System einschleusen kann, wie «TechCrunch» berichtet.

Microsoft sagt, dass man bereits von einzelnen «gezielten Angriffen» wisse und an einem Sicherheitsupdate arbeite. Windows-Updates werden normalerweise am sogenannten «Patchday» am zweiten Dienstag des Monats gebündelt veröffentlicht. In Ausnahmefällen weicht Microsoft allerdings auch mal von diesem Zeitplan ab.

Cyberangriff auf Pariser Spitäler

Die Dachgesellschaft der Spitäler in Paris wurde Opfer eines Cyberangriffs. Die Attacke auf AP-HP habe die Absicht gehabt, die Computersysteme der Spitäler ausser Gefecht zu setzen. Der Angriff sei aber erfolgreich abgewehrt worden, schreibt «Bloomberg».

Twitter rechnet mit Umsatzverlust

Trotz steigender Nutzerzahlen aufgrund der Corona-Krise rechnet Twitter mit sinkenden Umsätzen und Erträgen. Das sagte das Unternehmen in einer Börsenmitteilung. Grund sind die dramatisch gesunkenen Werbeeinnahmen.



Trump darf Twitter-Kritiker nicht blockieren

US-Präsident Trump darf weiterhin nicht seine Kritiker auf Twitter blockieren, berichtet «CNN». Ein US-Berufungsgericht wies die Beschwerde Trumps gegen die Entscheidungen nachgeordneter Gerichte ab. Eine Blockierung einzelner Nutzer durch Trump würde diese Bürger ihres Verfassungsrechts auf Kritik an der Regierung berauben.

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