So sieht das neue iPhone von innen aus

dj

19.9.2019 - 10:27

Das grosse iPhone 11 Pro Max wurde erstmals auseinandergenommen.
Keystone

Von den neuen iPhones gibt es ein erstes «Teardown», Instagram will Jugendliche vor gesellschaftlichen Druck schützen und Nordkorea setzt auf Krypto. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Der vietnamesische YouTube-Kanal DChannel hat das erste «Teardown» des iPhones 11 Pro Max veröffentlicht, das Gerät also vor laufender Kamera auseinandergenommen. Das bringt Einblicke in die technischen Details des iPhones, die Apple üblicherweise nicht öffentlich bekannt gibt.

Beispiel Batterie: Hier gibt Apple in der Regel nur an, wie lange ein Gerät bei einer bestimmten Nutzungsart durchhält. Das Teardown enthüllte nun, dass das iPhone 11 Pro Max einen Akku mit genau 15,04 Wattstunden enthält. Der direkte Vorgänger iPhone XS Max hatte nur 12,06 Wattstunden. Es ist also vor allem die um fast 25 Prozent grössere Batterie — und nicht ein effizienterer Stromverbrauch — der für die deutlich bessere Akkulaufzeit des neuen iPhones verantwortlich ist.

Apple Presse-Chef geht

Apples Kommunikations-Chef Steve Dowling verlässt das Unternehmen. Er war seit 2014 für die Aussendarstellung von Apple hauptverantwortlich und insgesamt über 16 Jahre im Konzern tätig. Dowling sagte, es seie für ihn Zeit für eine Auszeit, schreibt «ReCode».

Apple will «Slofie» als Marke eintragen lassen

Apple will sich den vom ihm erfundenen Begriff «Slofie» als Marke schützen lassen. Bei US-Marken- und Patentamt wurde ein entsprechender Eintrag eingereicht. Mit «Slofie» bezeichnet Apple die im Zeitlupen-Modus aufgenommenen Videos der Selfie-Kamera der neuen iPhones. Der Begriff stiess allerdings überwiegend auf Spott.

WeWork-Chef zeigte problematisches Verhalten

Ein neues Porträt des WeWork-Chefs Adam Neumann im «Wall Street Journal» gibt einige Hinweise darauf, warum der geplante Börsengang des Unternehmens zum spektakulären Debakel wurde. So konsumierte Neumann regelmässig von morgens bis abends Tequila, rauchte Marihuana in seinem Privatjet und wollte sowohl der erste Billionär der Geschichte, israelischer Premierminister sowie gleich «Präsident der Welt» werden. Seine Frau soll WeWork-Mitarbeiter nach wenigen Minuten kurzen Meetings gefeuert haben, weil sie deren «Energie» nicht mochte.

Instagram limitiert Influencer-Posts

Instagram-Nutzer unter 18 Jahren sollen bestimmte Posts, die dubiose Gewichtsverlust-Produkte oder zwielichtige Diäten anpreisen, nicht mehr zu sehen bekommen. Das Unternehmen will die Jugendlichen damit vor gesellschaftlichem Druck, bestimmten Schönheitsidealen zu entsprechen, schützen. In letzter Zeit sind zahlreiche bei jungen Menschen populäre Influencer in die Kritik geraten, weil sie in diesem Bereich Werbung machten, schreibt «The Verge».

Nordkorea setzt auf Krypto

Nordkorea soll an einer eigenen Kryptowährung arbeiten, wie «Vice News» berichtet. Grosse internationale Unternehmen aus den Bereichen Medizin, Bildung und Finanz hätten schon Verträge mit Nordkorea zu diesem Zweck abgeschlossen. Ihre Namen würden nur wegen «Fake News» und den Sanktionen noch nicht bekannt gegeben, heisst es von nordkoreanischer Seite.

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