21.04.2017 - 11:05, aktualisiert: 15:45

Eine Woche mit dem Galaxy S8: Das gefällt uns am meisten

von Anatol Heib, Redaktor
 

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Eine Woche mit dem Galaxy S8 unterwegs. Wie gut ist der Bildschirm wirklich? Was taugt die Kamera? Und nervt der Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite? Unsere Eindrücke.

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«Bluewin» konnte das Galaxy S8 eine Woche lang ausprobieren. Wir zeigen nachfolgend, was uns besonders gut gefallen hat. Das Smartphone ist ab 28. April im Swisscom-Shop erhältlich. In der Bildergalerie stellen wir Samsungs neusten Wurf ausführlich vor.

1. Design

Der erste Eindruck zählt: Und da holt sich das Galaxy S8 die ersten Pluspunkte. Das neuste Smartphone von Samsung erfüllt höchste Designansprüche, die Verarbeitungsqualität ist top. Es liegt unglaublich «weich» in der Hand. Hinzu kommt der Trick mit den Dimensionen: Der Bildschirm ist mit 5,8 Zoll (14,7 cm) grösser als beim Vorgänger Galaxy S7 Edge (5,5 Zoll) - das S8 ist trotzdem sehr kompakt und sogar schmaler. Das Display bedeckt beinahe die gesamte Oberfläche und scheint förmlich mit dem Rahmen zu verschmelzen. Damit hat Samsung die Idee mit den abgerundeten Ecken nahezu perfektioniert. Wer mag sich noch an Premiere mit dem Note Edge erinnern? Wir waren schon damals von der Idee angetan.

Der Trend zu Smartphones, die fast keinen Rand mehr haben, wird sich dieses Jahr bei anderen Herstellern fortsetzen. So wird gemunkelt, dass auch Apple im Herbst mit dem neuen iPhone auf dieses Design setzen will. Den Anfang machte jedoch Xiaomi im vergangenen Dezember mit dem Mi Mix. Das Smarpthone hat im Test ebenfalls überzeugt.

2. Bildschirm

Der Bildschirm ist mit einer Auflösung von 2960 x 1440 Pixel ein Glanzstück. Hell, kristallklar, eine starke Farbgebung und überzeugende Kontraste. Erstklassig. Das S8 unterstützt auch den Bildstandard HDR, was für einen höheren Kontrast sorgt. Bei Videos im Vollformat spielt der Edge-Screen seine Stärken besonders gut aus. Filmen kann man sogar in UHD-Auflösung. Kleiner Tipp: In den Einstellungen unter Anzeige die Bildschirmauflösung auf «WQHD+» erhöhen.

Bild zum Artikel

Der Bildschirm des fast randlosen Smartphones nimmt fast die gesamte Vorderseite ein. Das kommt natürlich besonders bei Fotos und Videos gut.
Bild: Bluewin

3. Kamera ist ein sicherer Wert

Foto-Fans kamen bereits beim S7 auf ihre Kosten. Und auch das S8 ist fototechnisch im Bild: Die 12-Megapixel-Kamera überzeugt im Test-Shooting. Mit der Blende F1.7 gelingen auch bei mässigen Lichtverhältnissen gute Bilder. Ausserdem knipst man dank dem superschnellen und zuverlässigen Auto-Fokus klasse Schnappschüsse. Wie gehabt haben die Fotos im Vergleich zu anderen Smartphone-Kameras eher knallige Farben. Die Kamera-App, die neben der Automatik auch einen Pro-Modus bietet, lässt sich viel angenehmer bedienen. Zudem gibt es einen umfangreichen Editor für die Bildbearbeitung. Um dem Snapchat-Zeitgeist gerecht zu werden, spendiert Samsung eine Reihe witziger Gesichts-Filter und Sticker. Lust auf Fotovergleiche mit der Konkurrenz? Curved.de hat die S8-Kamera bereits mit dem iPhone 7 Plus oder Huawei P10 verglichen.

4. Viele Wege, um das S8 zu schützen

Sicherheit geht vor: Neben den bekannten Methoden wie Muster oder PIN kann man das S8 auch mit dem Fingerabdrucksensor entsperren. Der befindet sich neu auf der Rückseite, direkt neben der Kameralinse. In vielen Tests sorgt dieser Entscheid für Kritik. Als Linkshänder fühle ich mich bei Gadgets aber für einmal im Vorteil: Ich erreiche den Sensor wunderbar. Rechtshänder werden hingegen beim Ertasten auch mal die Linse erwischen. Vermutlich sollte der Sensor auf dem virtuellen Homebutton im Bildschirm untergebracht werden. The Verge spekuliert, dass es ein Last-Minute-Entscheid war, den Sensor plötzlich auf die Rückseite zu verfrachten.

Weiter kann man das S8 auch via Gesichtserkennung entsperren, was vor allem bei guten Lichtverhältnissen klappt. Das Austricksen via Foto hat in unserem Test nicht funktioniert. Weniger gelungen finde ich den Iris-Scanner. Er erkennt mein Augenpaar nicht mehr, sobald ich eine Brille anziehe - und registrieren kann ich die Iris nur ohne Brille... Ausserdem muss man das S8 immer vors Gesicht halten. Fazit: Ich bleibe beim Fingerabdrucksensor.

5. Nass gemacht

Das gehört heute für mich zu einem Flaggschiff: Samsungs neustes Smartphone ist nach der Norm IP68 vor Staub und Wasser geschützt. Es hält also auch mal einen Eintaucher aus. Ein soweit unsichtbares Feature, das man aber bei ersten Nass-Zwischenfällen zu schätzen weiss.

Bild zum Artikel

Das Samsung Galaxy S8 ist gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt und darf auch mal nass werden.
Bild: Andrea Warnecke/dpa-tmn

6. Bonus: Auch gut zu wissen

  • Samsung-Assistent Bixby wird mit der Taste auf der linken Seite aktiviert. Er hat auch eine Bilderkennung, versteht aber noch kein Deutsch
  • Kopfhörerbuchse ist noch da (im Gegensatz zum iPhone 7)
  • Speicher (64 GB) lässt sich mit SD-Karte erweitern
  • Oberfläche lässt sich mit «Themes» anpassen
  • Mit der Funktion «Sicherer Ordner» kann man Daten verstecken

Viele weitere Details haben wir bereits beim ersten Ausprobieren in London entdeckt: «Galaxy S8 ausprobiert: Das sind unsere Highlights».

Fazit

Riesiger Bildschirm im kompakten Design, starke Kamera und viele Verbesserungen im Detail: Das Galaxy S8 wird den Flaggschiff-Ansprüchen problemlos gerecht. Einzig die Platzierung des Fingerabdrucksensors (der übrigens sehr flott reagiert) dürfte zu reden geben. Das Galaxy S8 und S8+ ist ab 28. April im Swisscom-Shop erhältlich. Preis: 799 respektive 899 Franken.

Hinweis: Bluewin ist ein Produkt der Swisscom (Schweiz) AG. Die Bluewin-Redaktion berichtet regelmässig über neue Produkte und Dienstleistungen von Swisscom.

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