Jugend und Medien Besprechen oder Beschränken? Tipps am Online-Elternabend

In Kooperation mit Swisscom

25.2.2025

Online-Elternabend: «Nix für Kids»

Online-Elternabend: «Nix für Kids»

Welche Netz-Inhalte sind für Kinder ungeeignet und welche Folgen kann der Konsum solcher Inhalte haben? Zu Gast bei Claudia Lässer: Regula Bernhard-Hug von Kinderschutz Schweiz, Unternehmerin Andrea Jansen und Jugendmedienschützer Michael in Albon.

26.02.2025

Gewalt, fragwürdige Vorbilder und Pornos: Heranwachsende stossen im Internet oft auf problematische Inhalte. Am Online-Elternabend vom 25. Februar 2025 gab es Tipps von Expert*innen.

In Kooperation mit Swisscom

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Am 25. Februar sprachen Expert*innen am Online-Elternabend  über ungeeignete Inhalte im Internet.
  • Zu den schädlichen Inhalten für Heranwachsende zählen Gewaltdarstellungen, Pornografie, Fake News, Datenmissbrauch oder falsche Vorbilder.
  • Im Video oben findest du die ganze Sendung.

Ob beim Gaming in virtuellen Traumlandschaften einen Schatz suchen oder dem Alltag von Influencer*innen auf Instagram folgen: Online-Inhalte ziehen Jugendliche in den Bann. Viele davon sind lehrreich und lustig – doch längst nicht alle.

Einige Online-Inhalte sind besonders für junge Menschen schädlich und oft nur einen Klick entfernt. Häufig stossen Teenager unvermittelt auf solche Inhalte oder sind nicht genügend auf sie vorbereitet. Gewaltdarstellungen und Pornografie verstört sie, Datendiebstahl verletzt ihre Privatsphäre.

Grenzen testen – aber begleitet!

Besorgte Eltern wissen: Eine Kindersicherung bietet Schutz, indem sie bestimmte Inhalte blockiert. Doch längst nicht alle problematischen Inhalte lassen sich durch Einschränkungen fernhalten.

Um Heranwachsende im Internet vor Gewaltdarstellungen, Fake News und Datenmissbrauch zu schützen, gilt für Erziehungspersonen: Lieber Begleiten statt verbieten.
Um Heranwachsende im Internet vor Gewaltdarstellungen, Fake News und Datenmissbrauch zu schützen, gilt für Erziehungspersonen: Lieber Begleiten statt verbieten.
Bild: Pexels, Pixabay

Neben technischer Beschränkung sind auch Aufklärung und Begleitung durch Vertrauenspersonen wichtig. Das hilft Kinder und Jugendlichen, eine gute Medienkompetenz zu entwickeln.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Swisscom entstanden

Swisscom setzt sich für ökologische, soziale sowie wirtschaftliche Nachhaltigkeit ein: für Klimaschutz, einen nachhaltigen Lebensstil und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Das führende ICT-Unternehmen der Schweiz wurde bereits mehrfach für sein langjähriges Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet und zählt gemäss «TIME Magazine» zu den 500 nachhaltigsten Unternehmen der Welt im Jahr 2024. Swisscom Campus bietet wertvolles Wissen und Tipps rund um digitale Medien und deren Nutzung im Alltag.

Ungeeignete Inhalte lassen sich leider nicht komplett verhindern. Der Diebstahl privater Daten und das Verbreiten von Fake News erfolgt nicht nur auf zwielichtigen Websites, sondern auch in beliebten Apps – etwa, wenn Ferienfotos auf Instagram in falsche Hände gelangen oder KI-generierte Informationen ungeprüft bleiben.

Auch Vorbilder wie Influencer*innen können problematisch sein, wenn sie unrealistische Schönheitsideale und oberflächliche Wertvorstellungen verbreiten. Beides beeinflusst das Selbstbewusstsein von Heranwachsenden langfristig. Eltern sollten solche Videos gemeinsam mit ihren Kindern ansehen und besprechen.