Kein WLAN, kein BluetoothWindows-Update legt wieder PCs lahm – das kannst du tun
Martin Abgottspon
23.2.2026
Einzelne Windows-User klagen auch mit dem neusten Update wieder über neue Probleme.
ChatGPT @blueNews
Ein Pflicht-Update sollte Windows 11 stabiler und sicherer machen. Stattdessen berichten Nutzer von Installationsabbrüchen, Netzwerkausfällen und eingefrorenen Computern.
Das verpflichtende Februar-Update für Windows 11 sollte Sicherheitslücken schliessen, sorgt jedoch bei zahlreichen Nutzern für Installationsabbrüche und Fehlermeldungen.
Nach teils erfolgreicher Installation treten gravierende Probleme wie Netzwerkausfälle ohne Internetzugang, Bluetooth- und Tonstörungen sowie System-Freezes auf.
Die Vielzahl und Breite der Fehler deutet auf tiefgreifende Eingriffe ins System hin, während Microsoft bislang keine grossflächige Störung offiziell bestätigt hat.
Mit dem Februar-Update hat Microsoft Sicherheitslücken geschlossen und Systemverbesserungen ausgerollt. Doch kurz nach der Veröffentlichung häuften sich in Support-Foren und auf Technikportalen Berichte über Fehlfunktionen. Offiziell hat der Konzern bislang keine grossflächige Störung bestätigt. Die Vielzahl an Nutzerklagen deutet jedoch auf ein strukturelles Problem hin.
Mehrere Anwender berichten von abgebrochenen Installationen. Statt eines erfolgreichen Updates erscheinen Fehlermeldungen mit Codes wie 0x800F0991, 0x800F0983 oder 0x80073712. Teilweise verweist das System auf fehlende oder beschädigte Update-Dateien.
Wenn das WLAN da ist – aber kein Internet
Besonders gravierend sind die Störungen nach einer scheinbar erfolgreichen Installation. Nutzer melden Netzwerkprobleme, bei denen eine aktive WLAN-Verbindung angezeigt wird, jedoch kein Internetzugang möglich ist. In einigen Fällen werden DHCP-Fehler als Ursache genannt. Das System erhält also keine gültige IP-Adresse vom Router.
Für Unternehmen und Homeoffice-Nutzer bedeutet das faktisch einen Arbeitsausfall. Ohne stabile Netzverbindung sind Cloud-Dienste, Kollaborationstools und VPN-Zugänge nicht nutzbar.
Die breite Fehlerpalette
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Die Liste der gemeldeten Probleme reicht aber über Netzwerkstörungen hinaus. Genannt werden Bluetooth-Ausfälle, bei denen Peripheriegeräte nicht mehr erkannt werden, sowie Tonprobleme und System-Freezes. Auch Grafikfehler im Zusammenspiel mit Nvidia-Grafikkarten werden beschrieben. Bei externen Monitoren treten HDMI-Störungen auf.
Die Bandbreite der Fehler deutet darauf hin, dass das Update tief in zentrale Systemkomponenten eingreift – etwa in Treiberarchitekturen oder Netzwerkschnittstellen. Gerade solche Änderungen erhöhen die Komplexität und das Risiko von Inkompatibilitäten mit individueller Hardware.
Reparieren oder zurückrollen?
In einzelnen Fällen soll eine Reparaturinstallation über die Windows-Wiederherstellungsfunktion Abhilfe geschaffen haben. Dabei bleibt das System grundsätzlich erhalten, beschädigte Komponenten werden jedoch neu aufgesetzt.
Systemwiederherstellung, wenn Windows noch startet
Öffne die Systemsteuerung, wähle den Punkt Wiederherstellung und klicke dann auf Systemwiederherstellung öffnen.
Wähle im Fenster «Systemdateien und Einstellungen wiederherstellen» die Option Weiter.
Wähle in der Liste den Punkt aus, den du verwenden möchtest. Tipp: Wenn der gewünschte Zeitpunkt nicht erscheint, aktiviere das Kontrollkästchen Weitere Wiederherstellungspunkte anzeigen.
Du kannst nach betroffenen Programmen suchen auswählen, um zu sehen, welche Apps nach dem Vorgang eventuell fehlen.
Sobald du den richtigen Punkt gefunden hast, wähle Weiter und dann Fertig stellen. Windows führt die Wiederherstellung aus und startet im Anschluss automatisch neu.