Twitter will negative Interaktionen reduzieren

dj

6.5.2021

Wer nicht nette Tweets absetzen will, wird von Twitter zur Introspektion aufgerufen.
Wer nicht nette Tweets absetzen will, wird von Twitter zur Introspektion aufgerufen.
Twitter

Twitter will die Gesprächskultur verbessern, Jeff Bezos verkauft Aktien in Milliardenhöhe und Google setzt auf die Drei-Tage-Woche im Büro. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

6.5.2021

Twitter will die Gesprächskultur auf seiner Plattform verbessern. Dazu werden zunächst auf Englisch verfasste Antworten zu einem Tweet durch einen Algorithmus untersucht, der bestimmen soll, ob bösartige oder verletzende Aussagen kommuniziert werden. Dabei soll nicht strikt auf verwendete Wörter geschaut, sondern auch der Kontext bewertet werden, berichtet «Engadget».

Bei Kommunikation zwischen zuvor bekannten Nutzer*innen soll entsprechend toleranter vorgegangen werden, um etwa spasshafte Neckereien durchzulassen. Richtig blockiert wird allerdings kein Tweet. Wenn der Algorithmus nicht nette Inhalte erkennt, werden die Nutzer*innen nur aufgefordert, es sich noch mal gut zu überlegen, ob sie den Tweet wirklich absetzen wollen. In einer Testphase habe das laut Twitter aber auch schon zu einem Rückgang von negativen Tweets von 34 Prozent geführt. Das Feature soll nach und nach bei Nutzer*innen aktiviert werden.

Bezos verkauft Amazon-Aktien

Amazon-Chef Jeff Bezos hat Aktien seines Unternehmens im Wert von 2 Milliarden Dollar verkauft. Bezos hatte Anfang des Jahres angekündigt, sich im Herbst als Amazon-CEO zurückzuziehen und sich anderen Aufgaben zu widmen, etwa seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin. Beim Raumschiffbau ist Geld immer gut zu gebrauchen.

Blue Origin versteigert Weltraumflug

Eben jenes Blue Origin will nun einen Sitz für seinen ersten suborbitalen Flug versteigern. Der/Die Gewinner*in soll im «New Shepard» am 20. Juli abheben und dann knapp vier Minuten in 100 Kilometern Höhe in der Schwerelosigkeit verbringen. Die Erlöse aus der Auktion sollen gemeinnützigen Zwecken zugutekommen. Mit Menschen an Bord ist «New Shepard» allerdings noch nie geflogen, weshalb Interessierte sich die Teilnahme wohl gut überlegen sollten.



Google setzt auf drei Tage Präsenzarbeit

Google will den Arbeitsalltag auch nach der Pandemie grundlegend umgestalten. Die meisten Mitarbeiter*innen sollen nur noch drei Tage die Woche in Büros arbeiten, die restlichen zwei an einem Ort ihrer Wahl. 20 Prozent der Angestellten soll zudem die Möglichkeit gegeben werden, komplett im Homeoffice zu arbeiten.