Überwachungsfirma Palantir kommt in die Schweiz

dj

4.2.2021

Palantir ist vor allem durch Verträge mit US-Geheimdiensten gross und bekannt geworden.
Palantir ist vor allem durch Verträge mit US-Geheimdiensten gross und bekannt geworden.
Getty Images

Die Überwachungsfirma Palantir treibt es in den Kanton Schwyz, Apple musste einen Ausfall verkraften und Indien will Twitter zur Zensur zwingen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Die umstrittene Überwachungsfirma Palantir wird eine Niederlassung in Altendorf im Kanton Schwyz eröffnen, wie die «Handelszeitung» berichtet. 20 bis 40 Mitarbeiter sollen am Standort beschäftigt werden. Der Hauptsitz von Palantir ist in Denver, Colorado, in Europa ist es auch in Paris, London und München vertreten.

Palantir versteht sich als Datenanalyse-Firma und wurde vor allem durch Verträge mit US-Geheimdiensten und -Polizeibehörden bekannt. Zum Zeitpunkt des Börsengangs im September 2020 machten Regierungsorganisationen knapp die Hälfte des Palantir-Geschäfts aus. Aber auch zahlreiche Grossunternehmen sind Palantir-Kunden, beispielsweise Credit Suisse.



Ausfall bei Apple

Diverse Apple-Dienste sind am Mittwochabend zeitweilig ausgefallen, wie «The Verge» berichtet. Unter anderem iCloud oder der App Store waren für kurze Zeit nicht erreichbar. Inzwischen scheinen die Probleme wieder behoben worden zu sein.

Indien verlangt von Twitter Zensur

Die indische Regierung hat Twitter aufgefordert, Accounts zu sperren, die sich mit Protesten von Bauern gegen Gesetzesvorhaben von Premierminister Modi solidarisierten. Twitter kam der Sperr-Aufforderung zunächst nach, stellte die Accounts aber wieder her und sagte, deren Posts seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt, so das «Wall Street Journal». Nun droht die Regierung Twitter mit Bussgeldern.

Myanmar blockiert Facebook

Die Putschisten in Myanmar haben Facebook blockiert. Dies sei im Sinne der «Stabilität» des Landes geschehen, teilte die Militärjunta laut der BBC mit. Knapp die Hälfte der Bewohner Myanmars nutzt Facebook, zahlreiche Proteste wurden auf der Plattform organisiert.


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