Warum Mittelklasse-Smartphones sich auch lohnen

9.11.2018 - 09:40, dj

Ein Mittelklasse-Handy wie das Nokia 7.1 tut es auch.
HMD Global

Sie erzeugen keine Schlagzeilen und schinden bei Bekannten keinen Eindruck. Dennoch sollten Mittelklasse-Handys keinesfalls vernachlässigt werden.

Fürs iPhone XS sind wieder mindestens 1200 Franken fällig. Auch das Samsung Galaxy Note 9 ist nicht unter 1050 Franken zu bekommen. Für aktuelle Prestige-Handys mit Spitzenfeatures ist also nun regelmässig eine vierstellige Summe fällig.

Am anderen Ende gibt es wirklich billige Geräte für um die 100 Franken. Auch diese nennen sich Smartphones und haben zumindest oberflächlich die nötigen Features, also Unterstützung für Internet-Nutzung und Apps und eine eingebaute Kamera. Doch meistens sind diese Geräte im Alltag ziemlich langsam und werden zudem oftmals nicht mit dringend notwendigen Sicherheitsupdates versorgt. Doch zum Glück gibt es auch einen Mittelweg.

Mittelklasse-Smartphones können alles, was man braucht

Zu Preisen von etwa 300 bis 400 Franken bekommt man heutzutage ein Smartphone, das fast alle Bedürfnisse erfüllen kann. Schnelles Surfen im Internet und auf Social Media-Plattformen, angemessene Akkulaufzeit, gute Fotos bei Tageslicht und keine Probleme beim Streamen von Musik oder Videos. Der gelegentlich etwas knapp bemessene interne Speicher lässt sich bei Bedarf günstig per microSD-Karte erweitern.

Allerdings muss man wohl auf Android setzen, denn Apple hat dieses Jahr mit dem iPhones SE sein letztes wirkliches Mittelklasse-Handy eingestellt. Das günstiges iPhone, das es derzeit noch im Angebot gibt, ist das zwei Jahre alte iPhone 7 ab 529 Franken. Welche Modelle an Mittelklasse-Handys in Betracht gezogen werden sollten, zeigen wir folgend.

Günstige Mittelklasse-Handys für jeden Zweck

Nokia 7.1

Brandneu ist das Nokia 7.1 von HMD Global. Für 349 Franken bekommt man ein Gerät, das ein wenig an iPhone X/XS erinnert, denn das 5,8 Zoll grosse Display hat ebenfalls am oberen Rand eine Kerbe oder Notch. Die Kamera hat zwei Linsen und setzt auf Optik der Traditionsherstellers Zeiss. Auf allen Nokia-Handys läuft ein pures Android-Betriebssystem, fürs Nokia 7.1 verspricht HMD Global zwei Jahre lang Funktionsupdates und drei Jahre lang Sicherheitsupdates — auch bei teureren Android-Geräten längst keine Selbstverständlichkeit.

Bringt ein pures Android-Erlebnis: Das Nokia 7.1
HMD Global

Huawei Mate20 lite

Einen riesigen 6,3 Zoll-Bildschirm bekommt man für 355 Franken mit dem Huawei Mate 20 Lite. Das grosse Gehäuse bietet dann auch Platz für einen besonders lange durchhaltenden Akku. Hier finden sich eine Dual-Kameras auf Vorder- und Rückseite sowie, praktisch für Vielreisende, auch Dual-SIM-Unterstützung. Und auch das Mate20 lite hat einen Notch, dieser lässt sich dann aber auch für die Gesichtserkennung nutzen.

Gigantische 6,3 Zoll ist das Huawei Mate20 lite gross.
Huawei

Samsung Galaxy A8 (2018)

Das Samsung Galaxy A8 haben wir bereits im Januar ausführlich getestet, derweil ist der Preis aber auch noch mal gesunken. Inzwischen gibt es das Gerät ab 359 Franken, gegen geringen Aufpreis auch mit Dual-SIM-Unterstützung. Das Galaxy A8 hat einen 5,6 Zoll grossen Bildschirm, eine Hauptkamera mit 16 Megapixel und eine Dual-Kamera für Selfies und ist zudem auch noch nach IP68-Standard wasserdicht.

Samsung Galaxy A8: Seit wann sind Budget-Smartphones so gut

HTC U12 life

Das gesamte Gehäuse des HTC U12 Life besteht aus Glas, in diesem steckt ein 6 Zoll grosses Display. Auch hier hat die Kamera auf der Rückseite zwei Linsen, die Selfie-Kamera hat einen eigenen Blitz, mit dem auch Selbstporträts bei Dunkelheit möglich sind. Das U12 Life gibt es ab 379 Franken.

Besonderheit des HTC U12 Life: Eine Frontkamera mit Blitz
HTC
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