So fischen Betrüger gerade mit Spam-SMS nach deinen Daten

phi

15.10.2021

Eine junge Frau schaut auf ihr Smartphone, waehrend sie fuehstueckt, fotografiert am 24. Maerz 2021 (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Von wegen goldene Aussichten: Statt einer Sprachnachricht verschicken Spam-SMS gerade Links zu einem übergriffigen Trojaner.
Symbolbild: KEYSTONE

Kriminelle überfluten gerade Schweizer mit Spam-SMS. Wer auf die Links klickt, hinter denen angeblich Sprachnachrichten abgehört werden könnten, hat bald einen teuflischen Trojaner auf dem Handy.

phi

15.10.2021

Ein SMS von einer Schweizer Nummer: Darin wird behauptet, man sei nicht erreicht worden und es liege eine Audio-Botschaft vor, die abgehört werden müsse. Ein Link führt den Benutzer auf eine Website, die mit dem Logo eines Mobilfunk-Anbieters getarnt ist und dazu auffordert, eine Voicemail-App herunterzuladen.

Wer das tut, landet nicht in einem vertrauenswürdigen App Store von Apple oder bei Google Play, sondern muss eine Installationsdatei speichern, die es in sich hat: In ihr steckt der teuflische Trojaner FluBot. Weil der iPhones nicht befallen kann, werden Apple-Kunden «nur» auf fragwürdige Websites umgeleitet, auf denen Abofallen und Betrug lauern, berichtet das Online-Portal «Watson».

Das Handy von Android-Usern ist in dem beschriebenen Fall aber gekapert. Zum einen verbreitet sich die Malware fortan selbst, indem sie sich selbst an die gespeicherten Kontakte verschickt. Sobald der Nutzer mit dem Handy bezahlen will, schiebt FluBot falsche Masken auf den Bildschirm, um mit ihnen weitere vertrauliche Daten abzufischen. Auch Emails können abgerufen werden.

Was bleibt, ist die alte Regel, keine Links von Unbekannten zu öffnen und keine Apps oder Programme zu installieren, die nicht aus offiziellen App-Stores kommen.