blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Wie schlimm sind Handy-Strahlen wirklich? Jetzt kannst du selber messen
StartseiteChevron rechtsMyTech

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Gratis-App

Wie schlimm sind Handy-Strahlen wirklich? Jetzt kannst du selber messen

Die grossen Handymasten sind meist das kleinste Problem, wenn es um Strahlung geht.

Die grossen Handymasten sind meist das kleinste Problem, wenn es um Strahlung geht.

Keystone

Eine neue App zeigt dir, wie viel Mobilfunkstrahlung du im Alltag abbekommst. Die grösste Strahlenquelle ist dabei nicht die Antenne auf dem Nachbardach, sondern dein eigenes Handy.

Martin Abgottspon

Martin Abgottspon

09.07.2026, 09:00

Mehr zum Thema

Fifa in der Kritik
Fifa in der Kritik

Du willst nur Fussball schauen, doch deine Daten fliessen direkt zu Trump

Mit KI wiederbelebt
Mit KI wiederbelebt

Pelés schönstes Tor gab es nie zu sehen – bis jetzt

Geräteschäden oder Sicherheitsrisiko
Geräteschäden oder Sicherheitsrisiko

Diese 7 Fehler machst du beim Aufladen deines Handys

3
Millionen nutzen sie
Millionen nutzen sie

Schweizer Karten-App erhält grosses Update – das ist neu

Meistgelesen

1DB-Mitarbeiter stürzt bei 120 km/h aus dem Zug – Zustand kritisch
2Gewitterregen geht auf Freilicht-Theateraufführung nieder +++ Blitz tötet 97 Schwarznasenschafe auf Walliser Alp
3Ukraine verübt tödlichen Angriff auf russische Amazon-Kopie +++ Kreml-Propagandist nach Putin-Kritik festgenommen
4Mysteriöse Drohnen über der Schweiz – doch die grösste Gefahr ist eine andere
5US-Botschafter löst mit Megajacht in Venedig Proteste aus

Darum geht’s

  • Eine neue Gratis-App namens «Etain 5G Scientist» schätzt für Android-Nutzer, wie viel Mobilfunkstrahlung sie an ihrem Standort absorbieren.
  • Die grösste Strahlenbelastung stammt nicht von den Antennen, sondern vom eigenen Handy – besonders bei schlechtem Empfang.
  • Die App liefert nur Schätzwerte mit Unsicherheiten, taugt aber als grobe Orientierung und zeigt, dass die Belastung weit unter den Grenzwerten liegt.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die 5G-Antenne auf dem Dach gegenüber, der Router im Wohnzimmer, das Handy in der Hosentasche. Viele fragen sich, wie viel Strahlung da eigentlich zusammenkommt. Bisher brauchte es für eine Antwort teure Profi-Messgeräte. Jetzt reicht ein Android-Smartphone und eine Gratis-App aus einem EU-Forschungsprojekt, an dem auch die Schweiz massgeblich beteiligt ist.

Teaser image

Einfallstor für Betrüger

Die neuen Nutzernamen auf WhatsApp bergen auch Gefahren – so schützt du dich

«Etain 5G Scientist» heisst die App. Mitentwickelt hat sie Martin Röösli, Professor für Umweltepidemiologie an der Universität Basel und Experte am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut. Die App schätzt anhand der Signalstärke deines Handynetzes, wie viel Mobilfunkstrahlung du an deinem Standort gerade absorbierst – etwa beim Telefonieren mit dem Gerät am Ohr. Zusätzlich speist jede Nutzerin und jeder Nutzer die Daten in eine europaweite Strahlungskarte ein, die mit jeder Installation genauer wird.

MyTech: der digitale Hotspot für alle Tech-Fans

blue News bietet dir täglich Insights aus der Techwelt: News, Hintergründe, Tipps und Ratschläge für deinen digitalen Alltag sowie Tests und Reviews zu Gadgets, Tools und Games.

Dein Handy strahlt am stärksten

Wer die App startet, erlebt eine kleine Lektion in Physik. Die grösste Strahlenbelastung im Alltag stammt nämlich nicht von den Antennen ringsum, sondern vom eigenen Smartphone. Hältst du das Handy beim Telefonieren ans Ohr, absorbiert dein Gehirn rund 10'000-mal mehr Strahlung als von allen umliegenden Antennen zusammen.

Teaser image

Versteckte Kosten

Achtung, Roaming-Falle – so bist du in den Ferien sicher

Dabei gilt eine gegenläufige Logik. Je schlechter der Empfang, desto stärker muss dein Handy senden, um die Verbindung zu halten. Viele Antennen bedeuten also paradoxerweise weniger Strahlung, zumindest für alle, die oft am Handy sind. Und selbst an Orten mit miserablem Empfang lag die gemessene Belastung bei SRF-Tests in Basel bei bloss zwei Prozent des EU-Grenzwerts. In der Schweiz gilt für Wohngebiete und Schulen zudem ein Anlagegrenzwert, der nochmals zehnmal strenger ist.

Wie zuverlässig ist die App?

Hier ist Ehrlichkeit gefragt. Die App misst keine Strahlung direkt. Sie erfasst die Signalstärke der Antennen und leitet daraus die Belastung ab. Laut Röösli stimmen die Resultate mit professionellen Messungen «recht gut überein». Einzelmessungen bleiben aber mit hoher Unsicherheit behaftet, weil die Belastung je nach Datennutzung und Abstand zu Antennen stark schwankt. Als grobe Orientierung taugt die App gut, als geeichtes Messgerät nicht.

Wichtig zu wissen bleibt, dass die App nur Antennen des eigenen Netzanbieters erfasst. Antennen anderer Anbieter, fremde WLAN-Netze, Bluetooth-Geräte oder Radiosender bleiben aussen vor. Und sie verlangt einige Berechtigungen, darunter den Standortzugriff im Hintergrund und das Anrufprotokoll. Letzteres, um die Dauer deiner Telefonate in die Berechnung einzubeziehen. Die Daten werden laut den Entwicklern anonymisiert verarbeitet, Gesprächsinhalte werden nicht erfasst.

So reduzierst du deine Strahlenbelastung

  • Telefoniere mit Kopfhörern oder Freisprechfunktion. Schon wenige Zentimeter Abstand zum Kopf senken die absorbierte Strahlung massiv.
  • Vermeide lange Gespräche bei schlechtem Empfang, etwa im Zug oder im Keller. Dort sendet dein Handy mit voller Leistung.
  • Nutze wenn möglich WLAN statt Mobilfunk. WLAN-Verbindungen senden mit deutlich geringerer Leistung.
  • Lade die App nur, wenn du ein Android-Gerät hast. Eine iPhone-Version gibt es bislang nicht.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die Strahlung ist seit 5G nicht gestiegen

Zum Schluss noch ein Fakt, der viele überraschen dürfte. Laut Befragungen glaubt die Mehrheit, die Mobilfunkstrahlung sei seit der Einführung von 5G deutlich gestiegen. Grosse Messkampagnen zeigen das Gegenteil. Dank effizienterer Technik ist die Belastung trotz massiv gewachsener Datenmengen praktisch gleich geblieben. Wer es selbst überprüfen will, findet die App gratis im Google Play Store. Wer tiefer einsteigen möchte, kann auf etainproject.eu zusätzlich den EMF-Dosisrechner ausprobieren.

MyTech Newsletter

MyTech – der Digital-Newsletter

Du willst bei KI und Gadgets immer einen Schritt voraus sein und dich sicher im Internet bewegen? Mit dem MyTech-Newsletter erfährst du regelmässig die wichtigsten News und Hintergründe aus der Technik-Welt, genauso wie einfache Tipps und Tricks für deinen Alltag.