YouTube-Links von Freunden können Facebook-Phishing sein

11.6.2018 - 11:29, dpa/pal

Freundschaftsanfrage bei Facebook bekommen? Sehen Sie genau hin - in letzter Zeit kommt es oft zu Betrugsversuchen mit Profilen von vermeintlichen Freunden. Deshalb sollten Sie jetzt handeln...
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Gauner sammeln auf Facebook Namen und dazugehörige Fotos, um Profil-Kopien zu erstellen und damit private Daten von unbedarften Nutzern herauszulocken. Damit Ihr Profil nicht kopiert und damit Unfug betrieben wird...
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Sollten Sie die Privatsphäre-Einstellungen Ihres Profils nochmal genau prüfen. Gehen Sie dazu auf «Profil bearbeiten», und bearbeiten Sie jeden Eintrag so, dass ihn nur «Freunde» sehen können und nicht alle Facebook-Nutzer.
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Sorgen Sie etwa dafür, dass persönlichen Informationen nur von einer kleiner, ausgewählten Zielgruppe eingesehen werden kann.  Das Symbol zum Bearbeiten ist dabei immer ein Stift
Bild: dj
Unter dem Menupunkt «Freunde» können Sie zudem bestimmen, wer Ihre Freundesliste sehen kann. Der Betrug kommt nur zustande, wenn diese «Freundesliste» von jedermann «öffentlich» eingesehen werden kann.
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Schauen Sie mal genau hin: Würden Sie in die Falle tappen? Hier ein Beispiel-Profil eines «echten» Facebook-Freundes...
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... und hier das Fake-Profil, von dem aus wir eine Freundschaftsmeldung erhalten hatten. Nur in einem winzigen Detail unterscheiden sie sich - fast hätten wir bestätigt.
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Ist der Schwindel aufgeflogen, kann man den betroffenen Freunden helfen, indem man das Fake-Profil bei Facebook meldet. Dazu auf der falschen Profilseite die (...) drei Punkte anwählen und «Melden».
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Ab dann führt einen Facebook automatisch durch den Melde-Prozess...
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Und wenn die Meldung bei Facebook hinterlegt ist geht's oft ganz schnell - innert Stunden sollte die Fake-Seite wieder vom Netz sein. Seien Sie so nett und informieren Sie die betroffenen Kollegen, falls diese noch nichts davon mitbekommen haben.
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Doch nicht nur bei Facebook sollte man auf seine Sicherheit achten. Wir zeigen Ihnen auf den folgenden Bildern sieben Fakten über Computer-Sicherheit, die Sie kennen sollten. Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass...
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... auch fabrikneue PCs aus dem Laden nicht unbedingt sicher sind? Grund ist, dass die Hersteller oft eigene Software vorinstallieren. Diese kann sich zum Sicherheitsproblem entwickeln. Besser ist es, diese sogenannte «Bloatware» zu deinstallieren.
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Regelmässige Updates sind ein Muss, um den Rechner vor neu entdeckten Sicherheitslücken zu schützen. Wer auf der sicheren Seite sein will, aktiviert im System die automatischen Updates und hält dafür genügend Speicherplatz frei.
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Zumindest auf Windows-Rechnern sollte immer eine Anti-Virus-Software installiert sein. Bei Windows 10 ist ein Programm bereits im System integriert. Umso wichtiger ist es dann, dass Sie Ihr Windows aktuell halten.
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Nichts ist wichtiger für die Sicherheit im Netz als gute Passwörter. Die Komplexität mit Zahlen und Sonderzeichen kommt dabei erst an zweiter Stelle. Wichtig ist die Länge, denn je länger ein Passwort ist, desto schwieriger ist es für Computerprogramme, es zu knacken.
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Daten, die online in der Cloud gesichert werden, sind nicht zwangläufig sicherer. Auch hier muss aufgepasst werden: Die Sicherheit hängt von Faktoren wie Ihrem Passwort aber auch dem Anbieter selbst ab.
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Jedes Gerät mit Ihren privaten Daten drauf sollte verschlüsselt werden. Verschlüsselt heisst: Setzen Sie ein Passwort, damit Ihre Daten im Falle eines Diebstahls geheim bleiben oder der eifersüchtige Partner nichts Wichtiges löschen kann.
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Offene Internet-Netzwerke (WLAN) stellen häufig ein Sicherheitsrisiko dar: Seien sie misstrauisch, wenn irgendwo gratis Internet ohne Passwort angeboten wird. Alle anderen Personen auf dem Netz können theoretisch schauen, auf welchen Seiten Sie surfen.
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So, nun sind Sie auf dem neuesten Stand über die Computer-Sicherheit. 
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Facebook-User sollten derzeit auf das Anklicken von YouTube-Video-Links verzichten. Denn dahinter könnte ein Phishing-Versuch stecken. Wer bereits in die Falle gegangen ist, bekommt Hilfe im Netz.

Selbst wenn sie von Freunden kommen, klicken Nutzer des Facebook-Messengers derzeit besser nicht auf Links in Nachrichten, die angeblich zu YouTube-Videos führen sollen.

Tatsächlich könnten die Nachrichten von Phishing-Betrügern verschickt worden sein, die es auf Facebook-Konten abgesehen haben, berichtet das Fachportal «Heise online».

Facebook-Nutzer müssen derzeit aufpassen, dass sie nicht Betrügern an den Haken gehen. Diese verschicken Nachrichten mit Youtube-Video-Links, die auf gefälschte Log-in-Seite für Facebook.
dpa

Link verweist auf gefälschte Log-In-Seite

Denn wer auf den Link klickt, landet nicht etwa auf YouTube, sondern auf einer gefälschten Log-in-Seite für Facebook. Eingaben, die dort gemacht werden, greifen die Betrüger ab. Und hier schliesst sich der Kreis: Offenbar nutzen die Betrüger die Anmeldedaten sofort aus, um weitere Nachrichten an Kontaktlisten-Freunde des Opfers zu verschicken.

Wer die Nachrichten mit falschem Absender nicht ignoriert hat, sondern auf die Masche hereingefallen ist und seine Log-in-Daten preisgegeben hat, sollte umgehend sein Facebook-Passwort ändern, raten die Experten weiter. Zudem sei es sinnvoll, den Rechner auf Schadsoftware und dubiose Browser-Erweiterungen hin zu überprüfen. Facebook selbst bietet online Hilfe bei gekaperten Konten an, ebenfalls hat «Bluewin» in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst, wie man seinen Facebook-Account sichert:

So sichern Sie Ihren Facebook-Account

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