Frederik von Luxemburg wurde nur 22Diese 7 Royals starben auch in jungen Jahren
Vanessa Büchel
11.3.2025
Lady Diana, die Mutter von Prinz William und Prinz Harry, starb im Alter von 36 Jahren.
picture alliance / UPI/UPI/dpa
Frederik von Luxemburg wurde nur 22 Jahre, er litt an einer seltenen Krankheit. Der Prinz ist nicht der einzige Royal, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Diese sieben starben ebenfalls in jungen Jahren.
Prinz Frederik von Luxemburg, Sohn von Robert von Luxemburg, verstarb an einer seltenen Krankheit. Er wurde nur 22 Jahre alt.
Auch andere Royals starben früh, darunter Prinzessin Diana (36) bei einem Autounfall, Stefano Casiraghi (30) bei einem Bootsunfall und Prinz Friso der Niederlande (44) nach einem Lawinenunglück.
Tragische Todesfälle wie jene von Fürstin Gracia Patricia (52) und Prinz William von Gloucester (30) zeigen, dass auch Mitglieder des Hochadels nicht vor plötzlichen Unglücken nicht gefeit sind.
Mit nur 22 Jahren ist der Sohn von Robert von Luxemburg (56), Cousin von Grossherzog Henri (69), an einer seltenen Krankheit gestorben. Erst kürzlich hatte der Vater in einem Interview mit der Zeitung «Luxemburger Wort» erstmals detailliert und öffentlich über die Erkrankung des Prinzen gesprochen: Es handelte sich dabei um eine sogenannte POLG-Mutation.
Frederik von Luxemburg kämpfte seit der Diagnose im Jahr 2016 tapfer, verlor am Ende aber den Kampf gegen die Krankheit. 2021 gründete die Familie eine Stiftung, die POLG Foundation, mit der sie Betroffenen helfen wollten. Auch Frederik von Luxemburg wirkte im Rahmen des Möglichen mit.
Wie es auf der Website der Stiftung heisst, handelt es sich bei der POLG-Mutation um «eine genetisch bedingte mitochondriale Störung, die den Körperzellen die Energie entzieht, was wiederum zu fortschreitenden Funktionsstörungen und Versagen mehrerer Organe führt».
Den Tod ihres Sohnes verkündeten die Eltern auf der Website der Stiftung. «Schweren Herzens möchten meine Frau und ich euch über den Tod unseres Sohnes, des Gründers und Kreativdirektors der POLG Foundation, Frederik, informieren», schrieb Robert von Luxemburg dort. Frederik von Luxemburg sei am 1. März gestorben.
Doch Frederik von Luxemburg ist nicht der einzige Royal, der in jungen Jahren von dieser Welt gehen musste. Bereits vor ihm starben Prinzen und Prinzessinnen oder Angehörige von royalen Familien viel zu früh.
Prinzessin Diana (36)
1997 war Prinzessin Diana (1961-1997) in einen Autounfall in Paris involviert. Mit ihr im Auto sass auch ihr neuer Lebensgefährten Dodi Al-Fayed (1955-1997). Er und der Fahrer des Wagens starben noch am Unfallort, Lady Di wurde wenig später für tot erklärt.
Ihren beiden Söhnen, Prinz William (42) und Prinz Harry (40), wurde die Mutter viel zu früh aus dem Leben gerissen. Sie waren damals gerade im Teenageralter.
Prinz William und Prinz Harry mit ihrer Mutter, Prinzessin Diana, im Jahr 2008.
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Bis heute gibt es einige offene Fragen zum Unfalltod von Prinzessin Diana und viele Verschwörungstheorien ranken sich um das tragische Ereignis. Bekannt ist, dass der Wagen von Paparazzi verfolgt wurde und so in dem Tunnel verunglückte.
Prinz William (30)
Die britische Monarchie wurde aber schon vor Prinzessin Diana von schweren Unglücken erschüttert. Vor dem heutigen britischen Thronfolger gab es bereits einen anderen Prinzen William, nachdem der ältere Sohn von König Charles (76) sogar benannt wurde.
Dieser wurde jedoch nur 30 Jahre alt, als er 1972 bei einem Flugzeugabsturz sein Leben verlor.
Der Namensvetter von Prinz William starb mit 30 Jahren bei einem Flugzeugabsturz.
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Prinz William von Gloucester (1941-1972) war begeistert vom Fliegen und das schon von klein auf. Er hegte eine Liebe für Flugschauen und stellte regelmässig sein Können vor Publikum unter Beweis. Dieses wurde schliesslich Zeuge seines tödlichen Absturzes, auch seine Mutter befand sich damals unter den Zuschauenden.
Der Cousin von Queen Elizabeth II. (1926-2022) war das grosse Vorbild des heutigen Königs Charles, der ihm zu Ehren später seinen Erstgeborenen nach dem verstorbenen Prinzen William benannte.
Prinz John (13)
Eigentlich hätte Queen Elizabeth II. noch einen Onkel John (1905-1919) gehabt, doch der starb bereits im Alter von 13 Jahren nach einem schweren epileptischen Anfall.
Dabei war Prinz John, Sohn von König Georg V. (1865-1936) und Königin Maria (1867-1953) sowie Bruder vom Vater der Queen, lange in Vergessenheit geraten, viele wussten gar nicht von der Existenz eines sechsten Kinds des einstigen Königspaars.
Er wurde nur 13 Jahre alt: Prinz John wäre später der Onkel von Queen Elizabeth II. gewesen.
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Warum? Der Junge wurde mit einer geistigen Behinderung geboren und hatte epileptische Anfälle. Die Familie schämte sich für ihn, liess ihn in Einsamkeit leben. Ein Kindermädchen kümmerte sich liebevoll um Prinz John, sie war seine einzige Bezugsperson.
Als Prinz John schliesslich starb, soll seine Mutter in ihr Tagebuch geschrieben haben: «Es war ein grosser Schock. Sein Tod war aber auch eine grosse Erleichterung.»
Thomas Kingston (45)
Die beiden waren erst seit 2019 verheiratet: Im Februar 2024 beging der Ehemann von Lady Gabriella Windsor (43) Suizid. Thomas Kingston (1978-2024) soll Schlafstörungen und Angstzustände gehabt haben, was laut der Angaben seiner Frau wohl zu einer Kurzschlusshandlung geführt haben muss. Gefunden wurde der Brite im Haus seiner Eltern, daneben lag eine Pistole.
Die 43-jährige Witwe ist die Tochter von Prinz Michael von Kent (82), der wiederum ein Cousin von Queen Elizabeth II. ist.
Lady Gabriella Windsor und ihr Mann Thomas Kingston.
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Stefano Casiraghi (30)
Nicht nur die britischen Royals hatten in der Vergangenheit Schicksalsschläge zu verkraften, auch das monegassische Fürstenhaus musste schwere Zeiten durchstehen.
So verlor Prinzessin Caroline (68) ihren Mann, Stefano Casiraghi (1960-1990), als dieser 30 war. Der gebürtige Italiener hinterliess nicht nur seine Ehefrau, sondern auch drei gemeinsame Kinder.
Der Ehemann von Prinzessin Caroline ist mit 30 Jahren gestorben. Das Paar hatte drei gemeinsame Kinder.
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Casiraghi verunglückte bei einem Bootsunfall, während er an einem Rennen teilnahm. Er konnte noch lebend geborgen und ins Spital gebracht werden, erlag anschliessend aber seinen Verletzungen.
Fürstin Gracia Patricia (52)
Als Schauspielerin war sie unter dem Namen Grace Kelly (1929-1982) bekannt, später heiratete sie den damaligen Fürsten von Monaco, Rainier III. (1923-2005). Damit wurde sie zur Fürstin Gracia Patricia von Monaco. Und auch sie reiht sich in die Liste der zu früh verstorbenen Royals, denn Grace Kelly wurde nur 52 Jahre.
Grace Kelly, ehemalige Schauspielerin und später Fürstin von Monaco, mit ihrer Tochter, Prinzessin Stéphanie.
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Sie war zusammen mit ihrer Tochter, Prinzessin Stéphanie (60), unterwegs. Die beiden fuhren mit dem Auto die Route de La Turbie entlang, kamen von der Strasse ab und stürzten in die Tiefe. Während sich die Prinzessin befreien konnte und überlebte, erging es ihrer Mutter anders.
Mit einer Notoperation versuchten die Ärzt*innen, Grace Kelly noch zu retten, doch sie fiel ins Koma und starb schliesslich, als die Angehörigen entschieden, die lebenserhaltenden Geräte abzuschalten.
Auch um Grace Kellys Tod ranken sich, wie bei Prinzessin Dianas Unfall, Verschwörungstheorien. Laut den Ärzt*innen soll sie jedoch während des Fahrens einen Schlaganfall erlitten haben und so von der Strasse abgekommen sein.
Prinz Friso der Niederlande (44)
Nachdem er eineinhalb Jahre im Koma gelegen hatte, starb Prinz Friso der Niederlande (1968-2013) mit 44 Jahren. Der Bruder des heutigen Königs Willem-Alexander (57) war im Februar 2012 beim Skifahren in Österreich unter eine Lawine geraten.
Zwar konnte Friso von Oranien-Nassau zuerst wiederbelebt werden, musste dann aber ins Koma versetzt werden. Als er starb, hinterliess er nicht nur seine Frau Mabel (56), sondern auch seine beiden Töchter Luana (19) und Zaria (18).
Prinzessin Mabel und Prinz Friso der Niederlande im Jahr 2011.
KEYSTONE/EPA/TOUSSAINT KLUITERS
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