Der Wecker war das ProblemAnna Maier hängt Job beim Radio schon wieder an den Nagel
Gabriela Beck
15.1.2026
Die frühere SRF-Moderatorin Anna Maier wollte für ihren neuen Job beim Radio zur Frühaufsteherin werden. Das hat nicht geklappt.
blue/Christian Thumshirn (Archivbild)
Sie wollte zur Lerche werden, blieb aber eine Eule: Anna Maiers Comeback im Frühprogramm von Vintage Radio endet schneller als geplant. Der Wecker um drei Uhr morgens war am Ende stärker als das Radiofieber.
Redaktion blue News
15.01.2026, 18:56
16.01.2026, 06:53
Gabriela Beck
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Anna Maier verlässt Vintage Radio bereits Ende Januar, nur gut zwei Monate nach dem Start der neuen Morgenshow.
Der Grund: Die Moderatorin ist bekennender Nachtmensch. Die extrem frühen Arbeitszeiten bekamen ihr nicht.
Das Comeback war kurz, aber intensiv: Anna Maier verlässt Vintage Radio bereits wieder – kaum mehr als zwei Monate nach dem Start der neuen Morgenshow. Ende Januar ist Schluss. Der Grund: zu frühe Arbeitszeiten.
Die 48-jährige Moderatorin hatte den Energy-Ableger gemeinsam mit Joel Grolimund und Melanie Winiger in eine neue Ära geführt. Doch noch während der Probezeit zog Maier die Reissleine. Vintage-Radio-Chef Pascal Aminzadeh bestätigte den Abgang.
Aufstehen um drei? Gute Nacht
«Ich liebe das Radio», sagt Maier dem Portal persoenlich.com, «doch der Arbeitsrhythmus mit extrem frühen Morgenstunden ist für mich langfristig nicht tragbar.» Die Erkenntnis kam schnell – vermutlich zu einer Uhrzeit, zu der andere Menschen noch nicht einmal wissen, welcher Wochentag ist.
Zwar habe man über eine Weiterbeschäftigung in anderer Funktion nachgedacht, doch das sei nicht das gewesen, wofür sie angetreten sei. Der Abschied erfolge im Guten: mit Dank für ein «grossartiges Team» – und der Vorfreude, künftig wieder «auf Hörerseite dabei zu sein». Allerdings etwas später am Tag.
Dabei hatte Maier im Herbst noch ehrgeizige Ziele formuliert. Sie wolle sich «von der Eule in eine Lerche verwandeln», sagte sie dem Portal im September. Um fünf Uhr morgens auf Sendung gehen? Herausfordernd, ja – aber ein Zeichen für ihre Begeisterung für das Projekt.
Schon damals schob sie allerdings eine kleine Warnung nach: «Wer mich privat kennt, weiss: Frühmorgens bin ich eher wortkarg.» Nun ist klar: Die innere Eule war stärker als das Radio-Fieber.
Für die frühere SRF-Moderatorin war es die Rückkehr an das Radiomikrofon nach über zehn Jahren Pause. Neben der Moderation übernahm sie gemeinsam mit Joel Grolimund auch die Co-Programmleitung – ein ambitionierter Neustart, der nun schneller endet als geplant.
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