Störung der öffentlichen Ordnung Ariana Grande bei Premiere bedrängt – Fan muss ins Gefängnis

dpa

14.11.2025 - 10:22

Ein Schreckmoment für Ariana Grande: die Schauspielerin wird in Singapur bei der Premiere ihres Films «Wicked: Teil 2» von einem Mann angegriffen. Ein Co-Star greift beherzt ein.

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  • Ariana Grande wurde bei einer Premiere in Singapur von einem Mann attackiert, blieb aber unverletzt.
  • Der Täter nennt sich online «Pyjama Man» und hatte schon mehrere Veranstaltungen gestört.
  • Ein Richter verurteilte ihn wegen Störung der öffentlichen Ordnung.

Bei einer Premierenfeier in Singapur ist die US-Schauspielerin und Sängerin Ariana Grande (32) von einem Mann angegriffen worden. US-Medien posteten Videos von dem Vorfall, bei dem Grande mit dem Schrecken davonkam. Zu sehen ist, wie ein Mann in weissem Hemd und Shorts auf den gelben Premieren-Teppich läuft, auf Grande zustürmt, den Star an den Schultern packt und einen Arm um sie legt. Die Schauspielerin ist sichtlich geschockt. 

Grandes «Wicked»-Kollegin Cynthia Erivo reagiert sofort und drängt den Angreifer zur Seite. Dann greift auch Sicherheitspersonal ein. Bei dem Event waren unter anderem auch die Co-Stars Michelle Yeoh, Jeff Goldblum und Regisseur Jon M. Chu dabei. 

Der Angreifer wurde laut «People.com» und «Variety» schnell identifiziert. Er gibt sich selbst in seinen sozialen Medien unter dem Namen «Pyjama Man» als Troll aus. Auf Instagram postete er ein Video von dem Vorfall und schrieb dazu: «Liebe Ariana Grande, Danke, dass ich zu dir auf den gelben Teppich springen durfte». Der Mann ist demnach bei früheren Promi-Events schon als Störenfried aufgefallen. 

Kein Unbekannter

Der singapurischen Zeitung «Straits Times» zufolge ist der Mann kein Unbekannter. Demnach hatte er bereits internationale Veranstaltungen gestört, darunter ein Konzert von Katy Perry in Sydney sowie das Finale über 100 Meter bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

Richter Christopher Goh betonte, bisher sei der Angeklagte immer ungeschoren davongekommen – dieses Mal nicht. «Sie scheinen Aufmerksamkeit zu suchen und denken bei diesen Taten nur an sich selbst und nicht an die Sicherheit anderer», betonte er. Störung der öffentlichen Ordnung wird in Singapur mit bis zu drei Monaten Haft oder eine Geldstrafe von umgerechnet rund 1350 Euro bestraft – oder sogar mit beidem.