Schlimme Schicksale im Dschungelcamp Ariel räumt bei der Prüfung ab – und entschuldigt sich

Bruno Bötschi

30.1.2026

Ariel sammelte tapfer Sterne im Dschungelcam: Gut, ohne Gekreische geht es auch an Tag 7 nicht.
Ariel sammelte tapfer Sterne im Dschungelcam: Gut, ohne Gekreische geht es auch an Tag 7 nicht.
Bild: RTL

Nach viel Streit kehrt an Tag 7 im RTL-Dschungelcamp endlich Ruhe ein – aber auch Tragik: Hardy Krüger jr. und Simone Ballack berichten von schlimmen Familienschicksalen. Und Ariel aus Basel? Überraschte!

Teleschau

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nach einer Woche mit viel Zoff kehrt an Tag 7 der RTL-Dschungelshow «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» Ruhe ein.
  • Zudem haben die Kandidat*innen viel Tragisches zu hören: Hardy Krüger jr. und Simone Ballack berichten von ihren schlimmen Familienschicksalen.
  • Hubert Fella hat dagegen eine Angela-Merkel-Anekdote im Gepäck. Und Ariel? Überraschte!

Die gute Nachricht zur RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!»: An Tag 7 gab es vergleichsweise wenig Gezeter von Reality-Sternchen Ariel (22).

Und die schlechte Nachricht: Musiker Gil Ofarim (43) hüllte sich weiter in theatralisches Schweigen.

Los ging es aber mit Umut Tekin (28) und Nicole Belstler-Boettcher (62), die von ihrer erfolglosen Schatzsuche zurückkamen und sich und den anderen eingestehen mussten: «Wir sind einfach leider beide Hohlköpfe». Die Enttäuschung über entgangene Leckereien war gross, aber was wollte man machen?

Vielleicht vom Heiraten träumen? Umut jedenfalls wurde ganz sehnsüchtig, als er TV-Bauer Patrick Romer (30) und Gil von deren Partnerinnen schwärmen hörte.

Eva Benetatou (33) ging derweil nach dem Vortags-Streit auf Ariel zu – sie habe nie deren Tochter angreifen wollen: «Es tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist.»

Ariel entschuldigte sich im Gegenzug für ihre Beleidigungen («Du bist Schmutz!)», wenn auch eher aus taktischen Gründen als aus Überzeugung, wie sie einräumte.

Tragische Familiengeschichten Krüger und Ballack

Währenddessen kamen TV-Bauer Patrick Romer (30) und Hardy Krüger jr. (57) auf den Tod von dessen Vater Hardy Krüger sr. (1928 bis 2022) zu sprechen. Er wisse nicht, wie und woran dieser gestorben sei, gestand der Schauspieler.

Simone Ballack sprach über den viel zu frühen Tod ihres Sohnes.
Simone Ballack sprach über den viel zu frühen Tod ihres Sohnes.
RTL

Es sei in Kalifornien passiert, die Frau seines Vaters habe darum gebeten, «erst einmal in Frieden gelassen zu werden» – um sich dann nie mehr zu melden. «Was mich so fuchsig macht: dass man nicht weiss, ob er glücklich war oder nicht.» Nicht einmal über die Beerdigung sei er informiert worden.

Auch Mirja du Mont (50) und Simone Ballack (49) sprachen über Eltern – zu den ihren habe sie keinen Kontakt mehr, erzählte Letztere. Ihre Mutter habe sie einst rausgeschmissen und «nicht alle Latten am Zaun». Sie habe seit 14 Jahren keinen Kontakt mehr.

Die Verbindung zu ihrem Vater dagegen sei nach der Beerdigung ihres Sohnes Emilio (†18) abgerissen. Sie vermutete, er habe den Tod seines Enkels nicht verkraftet – immerhin sei auch Simones Bruder sehr jung gestorben: «Manche Sachen wiederholen sich halt im Leben.»

Sie selbst schien einen Weg gefunden zu haben, mit der Trauer umzugehen, glaubte sie doch fest daran, dass ihr Sohn als eine Art Engel noch bei ihr war: «Das ist meine Kraftquelle.»

Auch in der Nacht seines Todes in Folge eines Quad-Unfalls habe sie die Verbindung gespürt. Er sei in Portugal gewesen und sie in Deutschland, wo sie nicht habe schlafen können wegen lauter Klopf- und Hammergeräusche im Haus: «Ich habe das ja gefühlt, ich wusste es.»

Dann habe sie den schrecklichen Anruf bekommen und eine Energie gespürt, «die sonst noch nie da war». Im Dschungeltelefon erklärte sie den Tränen nahe und doch mit einem Lächeln weiter: «Ich bin froh und dankbar, dass ich meine zwei Jungs habe. Und der Dritte passt von oben auf.»

Das «Guilty Pleasure» von Ex-Kanzlerin Angela Merkel

Zwischen all den schweren Themen sorgte Hubert Fella für etwas Leichtigkeit mit allerlei Promi-Storys: So habe ihn einst auf Ibiza Jean Paul Gaultier (73) auf seine Yacht eingeladen.

Und einmal habe er Brigitte Nielsen (62) getroffen und jemanden gebeten, ein Foto von ihm und ihr zu machen – nur, um später zu erfahren, dass dieser jemand Hollywoods Regsie-Legende Steven Spielberg (79) war.

Hardy Krüger jun. wüsste gern, wie sein Vater gestorben ist.
Hardy Krüger jun. wüsste gern, wie sein Vater gestorben ist.
Bild: RTL

Der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (71) dagegen würden er und Ehemann Matthias Mangiapane (42) den Tag versüssen, wie sie bei einer Begegnung sagte. Sie outete sich nämlich als Fan von deren Show «Hot oder Schrott».

So redselig wie Hubert war Gil leider nicht. Mirja und Simone deuteten beide an, viel mehr Übles über ihn zu wissen als «nur» die Skandal-Story mit den falschen Antisemitismus-Vorwürfen. Schliesslich kennt Simone Gils Ex-Frau Verena (37), die in der Trennungsphase psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Samira: «Was ist das für eine Staffel, in der keiner quatscht?»

Ob er der Meinung sei, nichts falsch gemacht zu haben, bohrte Simone nach. Das habe er nicht gesagt, antwortete Gil und legte ohne Kontext nach: «Die Entscheidungen treffen in den meisten Fällen die Jugendämter und die Richter!»

Mehr war weder ihm noch Simone oder Mirja zu entlocken, was Samira Yavuz (32) tierisch nervte: «Was ist das für eine Staffel, in der keiner quatscht?»

Und noch etwas vermieste die Stimmung: Wegen 146 Regelverstössen wurden den Raucherinnen und Rauchern im Camp das Nikotin entzogen. Eine der Sünden: respektloser Umgang mit Flora und Fauna – Insekten-Killer Patrick gelobte Besserung.

Zu den Stimmungsaufhellern gehörte dagegen die nach einigen Pleiten erstaunlich souverän absolvierte Dschungelprüfung, bei der Dauerprüfling Ariel in 40 Meter Höhe Sterne sammeln musste. Sie holte neun von zwölf und damit eine ordentliche Essensration.

Ob ihr ein ähnlicher Erfolg auch an Tag 8 gelingt? Die Fans schicken sie nämlich erneut in die Prüfung – diesmal zusammen mit Gil ...


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