«Ich krieg nen Herzinfarkt!» «Bares für Rares»-Händler zahlt fünffachen Wunschpreis

Maximilian Haase

11.11.2025

Wer mit kleinen Erwartungen kommt, geht bei «Bares für Rares» (ZDF) mitunter mit vollem Geldbeutel wieder heim.
Wer mit kleinen Erwartungen kommt, geht bei «Bares für Rares» (ZDF) mitunter mit vollem Geldbeutel wieder heim.
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In der Dienstagsausgabe von «Bares für Rares» jagt eine Überraschung die nächste. Und als Waldi Lehnertz schliesslich zuschlägt, kann selbst Elke Velten nur noch staunen: «Ich krieg nen Herzinfarkt!»

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  • «Was haben wir denn da für'n Ding?» fragte sich Horst Lichter bei der Begutachtung eines Flohmarktfundes bei «Bares für Rares».
  • Dabei handelte es sich um einen Kleiderbügel mit Safe-Funktion − «Hab ich noch nie gesehen» reagierten die Händler.
  • Am Ende ging der Bügel-Safe für 280 Euro (etwa 260 Franken) in den Besitz von Walter «Waldi» Lehnertz. 

Wer mit kleinen Erwartungen kommt, geht bei «Bares für Rares» (ZDF) mitunter mit vollem Geldbeutel wieder heim – so wie diesmal. Der Hit der Sendung: eine echte Kuriosität. Reinhard und Rosi wollten 50 bis 60 Euro (rund 55 Franken) für ihr Mitbringsel, «das reicht für zwei Döner und zwei Kölsch», witzelten sie. Doch Horst Lichter ahnte: Hier steckt mehr dahinter.

Schon bei der ersten Begutachtung war klar: Hier kommt etwas völlig Abgefahrenes auf den Tisch. «Was haben wir denn da für'n Ding?», wunderte sich Lichter, der in all den Jahren der Sendung schon vieles gesehen hat. Ein Kleiderbügel? Fast.

In Wahrheit handelte es sich um einen 50 Jahre alten Flohmarktfund mit Geheimfunktion: einen Safe zum Aufhängen! Einfach den Mantel drüber, und niemand ahnt, dass darin Wertsachen schlummern.

«Hab ich noch nie gesehen»

Experte Detlev Kümmel demonstrierte, wie das gute Stück mit Zahlencode und Schlüssel zu öffnen war und Stauraum für Wertsachen offenbarte. Und damit nicht genug: Eine eingebaute Alarmanlage sorgte einst dafür, dass der Safe bei Bewegung «ordentlich Krach machen» konnte. Ein Kabel war jedoch gelöst.

Experte Detlev Kümmel demonstrierte, wie das gute Stück mit Zahlencode und Schlüssel zu öffnen war.
Experte Detlev Kümmel demonstrierte, wie das gute Stück mit Zahlencode und Schlüssel zu öffnen war.
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«Das ist ja mal ne coole Nummer!» – Horst Lichter zeigte sich begeistert: «Dass wir im elften Jahr sowas noch bekommen, was wir noch nie hatten!» Das spektakuläre Stück der kalifornischen Marke Hide-A-Safe (Travel Safe Systems Inc.) befand sich in erstaunlich gutem Zustand. Reinhard und Rosi hatten einst zehn Euro (rund neun Franken) gezahlt und träumten nun von 50. Kümmel tippte dagegen auf 80 bis 100 Euro (rund 92 Franken) – «allein schon für den Spass».

Und Spass war garantiert: «Hab ich noch nie gesehen», raunte es aus dem Händlerraum. Jan Cizek witzelte: «Haben Sie das aus einem Hotel mitgenommen?».

Doch lachen half ihm nicht: Cizek verlor das Bieterduell gegen Walter «Waldi» Lehnertz. Für satte 280 Euro (rund 260 Franken) wanderte der Bügel-Safe in Waldis Besitz. «Ich krieg nen Herzinfarkt!», schnaufte Elke Velten fassungslos vor Staunen.


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