«Es gibt keine Grenzen für mich»So will Helene Fischer Zürich im Juni atemlos machen
SDA
29.4.2026 - 22:44
Helene Fischer feiert im kommenden Sommer ihr 20-Jahr-Bühnenjubiläum mit einer Stadionshow-Tour.
Bild:Rolf Vennenbernd/dpa
Helene Fischer feiert ihr 20-Jahr-Bühnenjubiläum mit spektakulären Stadionshows – und macht im Juni auch in Zürich Halt. Die Sängerin verspricht eine völlig neue Live-Erfahrung – für sich und ihre Fans.
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Keystone-SDA, Redaktion blue News
29.04.2026, 22:44
30.04.2026, 06:36
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Helene Fischer feiert im kommenden Sommer ihr 20-Jahr-Bühnenjubiläum mit einer Stadionshow-Tour.
Die Konzerte werden im 360-Grad-Format inszeniert, um die Nähe zum Publikum zu verstärken.
Die 41-jährige Sängerin spricht von einer neuen Erfahrung für sich und ihre Fans.
Musikalisch will sich Fischer nicht mehr dem Schlager zuordnen, sondern versteht sich als eigenständiges Genre.
Helene Fischer feiert ihr 20-Jahr-Karrierejubiläum mit einer Serie an Stadionshows. Ein 360-Grad-Format soll sie näher an die Fans bringen, so auch am 14. Juli im Stadion Letzigrund in Zürich.
«Es wird eine neue Erfahrung für mich, aber auch für das Publikum», kündigte die Sängerin im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA an. Den Fokus will die 41-Jährige auf ihre Musik richten, die sich nicht mehr unter Schlager einordnen lasse: «Ich sehe mich, wenn ich das so hochgreifend sagen darf, als eigenständiges Genre.»
«Wir haben in den letzten Jahren etwas geschaffen, was es so vorher noch nicht gab», sagte Fischer weiter. «Es gibt keine Grenzen für mich. Wir können Rock, Pop und Schlager, einfach alles mischen – und es wird von meinen unfassbar offenen Fans angenommen: Das ist ganz, ganz toll.»
Das Surroundkonzept der kommenden Tournee besteht unter anderem aus einer Bühne im Zentrum und Laufstegen, «die das gesamte Spielfeld vereinnahmen», wie es im Pressetext des Veranstalters Live Nation heisst.
«Ich möchte dabei meinen Fans so nah wie möglich kommen und mit ihnen mein Jubiläum gross feiern. Jeder im Publikum soll sich ein bisschen als Teil der Show fühlen. Technische Raffinessen bringen mich noch mal näher zu meinen Fans», erläuterte Fischer.
Helene Fischer: «Messlatte liegt hoch»
Grosse Shows sind mittlerweile Standard: «Wenn man sich internationale Produktionen ansieht, liegt die Messlatte hoch. Wir legen sie uns aber auch selbst immer sehr hoch», betonte Fischer. Und weiter: «Dabei muss man allerdings aufpassen, dass die Showelemente und Showhighlights nicht über der Musik stehen.»
Akrobatik wie zuletzt soll diesmal nicht im Zentrum stehen, sondern die Songs, versichert Fischer. «Trotzdem wird das Ganze begleitet von visuellen Effekten. Ich habe auch viele Tänzer auf der Bühne. Aber es geht mir primär darum, eine Nähe zum Publikum aufzubauen.»
Musikalisch dürfe man «eine Zeitreise», einen Querschnitt durch ihre Karriere erwarten: «Es war gar nicht so einfach, die Setliste zusammenzustellen. Mittlerweile weiss ich, welche Songs nicht fehlen dürfen, welche meine Fans gerne hören wollen», so Fischer.
«Wir haben uns daher für viele Medleys entschieden. Wir werden auch ein paar Songs auspacken, die ich schon lange nicht mehr gesungen habe.» Auch ein neues Album werde sie «anteasern» und auf der Tour ein paar neue Songs präsentieren. Wann das Album erscheint, könne sie noch nicht beantworten, schmunzelte die Sängerin.
Dankbarkeit und Demut
Was empfindet Helene Fischer im Rückblick? «Ganz grosse Dankbarkeit und Demut, dass ich nach wie vor die Stadien füllen darf, dass die Menschen kommen und meine Show erleben wollen, meine Musik gerne hören.» Den Schlager, das liest und hört man oft, hat Helene Fischer in ein neues Zeitalter geführt und modernisiert.
Das mache sie «natürlich» stolz, betonte die Entertainerin, fügte aber rasch hinzu: «Das war nicht gezielt, ich habe mich einfach dahingehend entwickelt. Einige meiner alten Songs sind sehr kommerziell, sehr eingängig. Dann hat sich über die Jahre alles zu einem gewaltigen Mix entwickelt, definitiv mehr in Richtung Pop.»
Auf die kommenden Konzerte bereitet sie sich «mit einer Mischung aus Kondition und Krafttraining» vor.
Und welche Musik hört Helene Fischer privat? «Tatsächlich durch die Bank weg fast alles. Ich bin ein grosser Fan von akustischer Musik. Bei uns zu Hause läuft immer Musik, aber hauptsächlich Chillout. Denn ich habe die Tendenz mitzusingen. Und das ist manchmal wirklich anstrengend, denn dann bin ich quasi im Arbeitsmodus.»