Zoë Më aus Fribourg wird die Schweiz am Eurovision Song Contest repräsentieren. Für die gebürtige Baslerin beginnt damit ein einmaliges Abenteuer: «Die Schweiz am ESC zu vertreten, wenn sie Gastgeberin des grössten Musikevents der Welt ist, ist eine riesige Ehre und irgendwie surreal.»
Mit Freude blickt die Sängerin und Songwriterin der Zeit in Basel entgegen: «Ich stamme aus Basel, meine Grosseltern leben hier. Das ist ein ‹Full-Circle-Moment›, wie er im Bilderbuch steht.» Eine vielversprechende Karriere über den Röstigraben hinweg.
Die grosse «kleine Fee» singt auf Französisch und Deutsch
Zoë Më ist eine 1,80 Meter grosse «kleine Fee» mit zwei Herzen in der Brust: Sie singt auf Deutsch und Französisch, bewegt sich zwischen poetischem Pop und Chanson. Geboren in Basel, lebt sie zunächst in Deutschland, bevor sie 2009 mit ihrer Familie nach Freiburg FR zieht.
Bereits mit zehn Jahren beginnt sie, eigene Songs zu schreiben. Ihre Liebe zur französischen Sprache prägt ihre Musikalität, die sie sich durch Schule, Bekannte und eigene Begeisterung erarbeitet hat.
Dieses Talent, musikalische Brücken zwischen Kulturen zu bauen, wird vielfach ausgezeichnet: 2024 erhält sie die Titel «SRF 3 Best Talent» und «RTS Artiste Radar». Ihre zweisprachige EP «Dorienne Gris» bringt ihr zudem Auftritte bei renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz Festival und Luzern Live ein.
160 Millionen Zuschauer*innen verfolgen jeweils den ESC
Der 69. Eurovision Song Contest (ESC) findet in Basel statt und wird vom ESC-Projektteam der SRG zusammen mit dem Projektteam Basel und der European Broadcasting Union (EBU) realisiert.
Die Halbfinals werden am 13. und 15. Mai 2025, das Finale am 17. Mai 2025 live aus der St. Jakobshalle auf SRF 1 übertragen. In diesem Jahr treffen Künstlerinnen und Künstler aus 37 Ländern aufeinander und nutzen die Chance, sich und ihr Land während dieses Musikfestes zu präsentieren. Mit über 160 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern weltweit gehört der Wettbewerb zu den grössten Fernsehereignissen der Welt.