Witwer enthüllt Todesursache Daran starb Filmikone Brigitte Bardot

Noemi Hüsser

7.1.2026

Die Schauspielerin Brigitte Bardot wird am Mittwochvormittag in Saint-Tropez bestattet.
Die Schauspielerin Brigitte Bardot wird am Mittwochvormittag in Saint-Tropez bestattet.
Jacques Brinon/AP/dpa

Brigitte Bardot ist an Krebs gestorben. Das bestätigte nun ihr Ehemann Bernard d’Ormale. Die französische Filmikone wurde am Mittwoch in Saint-Tropez beigesetzt.

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Agence France-Presse, Noemi Hüsser

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  • Brigitte Bardot ist am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren an Krebs gestorben, wie ihr Ehemann Bernard d'Ormale mitteilte.
  • Die Beisetzung findet in Saint-Tropez statt, nachdem Bardot von ihrem ursprünglichen Wunsch, auf ihrem Anwesen bestattet zu werden, abgerückt war.
  • Bardot war eine internationale Filmikone der 1950er- und 60er-Jahre, gab 1973 ihre Karriere auf und engagierte sich fortan für den Tierschutz, sorgte jedoch später auch durch rechtsextreme Positionen für Kontroversen.

Die Ende Dezember gestorbene Schauspielerin Brigitte Bardot ist nach den Worten ihres Ehemannes an einer Krebserkrankung gestorben. «Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben», sagte Bernard d'Ormale in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift «Paris Match».

Bardot wird am Mittwochvormittag in Saint-Tropez bestattet. An der Trauerfeier wollte unter anderem die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen teilnehmen. Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron wurden ausdrücklich ausgeladen, Bardot hatte Macrons Untätigkeit im Tierschutz wiederholt kritisiert.

Bardots Ehemann sagte nicht, an welcher Art von Krebs die Film-Ikone gelitten habe. In den 80er -ahren hatte Bardot Brustkrebs gehabt. «Sie war bis zum Ende geistig anwesend und am Tierschutz interessiert», sagte d'Ormale mit Blick auf Bardots grösstes Anliegen nach dem Ende ihrer Schauspielzeit.

Trauerfeier in St. Tropez

Er sagte, dass Brigitte Bardot sich vor einigen Jahren von ihrem ursprünglichen Wunsch verabschiedet habe, sich auf ihrem Anwesen La Madrague bestatten zu lassen. «Sie sah ein, dass es für die Stadtverwaltung schwierig wäre», sagte er und verwies darauf, dass sie mit zahlreichen Besuchern ihres Grabes gerechnet habe. Stattdessen wird Brigitte Bardot nun im Familiengrab ihrer Eltern auf dem Friedhof von Saint-Tropez bestattet.

Bardot war am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben. Die kirchliche Trauerfeier soll in Saint-Tropez an mehreren Orten auf Grossbildschirmen übertragen werden. Im Anschluss soll dann die Beisetzung in privatem Kreis stattfinden.

Bardot hatte 1956 mit dem Film «Und immer lockt das Weib» Weltruhm erlangt, in dem sie eine junge Frau spielt, die selbstbewusst ihre sexuellen Bedürfnisse auslebt. Bis Anfang der 70er Jahre drehte Bardot etwa 50 Filme, darunter mit angesehenen Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle.

1973 gab Bardot ihre Schauspielkarriere auf und widmete ihr Leben fortan bedrohten Tieren. Für die Gründung ihrer Tierschutz-Stiftung versteigerte sie Teile ihres Besitzes. Politisch driftete Bardot nach Rechtsaussen ab und wurde mehrfach wegen rassistischer Äusserungen zu Geldstrafen verurteilt.


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