Dschungelcamp 2026 Darum könnte es für die Schweizerin Ariel schwierig werden

Carlotta Henggeler

22.1.2026

Sie sitzt am Lagerfeuer, doch die Chancen auf die Dschungelkrone scheinen gering: Moderatorin Sonja Zietlow erklärt, warum Kandidatinnen ohne grosse Lebensgeschichte im Dschungelcamp kaum überzeugen – eine Aussage, die auch die Baslerin Ariel betrifft.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Schweizer Influencerin Ariel hat laut Moderatorin Sonja Zietlow geringe Chancen auf die Dschungelkrone.
  • Zietlow betont, dass authentische Kandidat*innen mit echten Erfahrungen beim Publikum besser ankommen als reine Reality-TV-Gesichter.
  • Als Vorbild nennt sie Lilly Becker, die im Camp Offenheit, Emotionen und Entwicklung gezeigt habe. Das Dschungelcamp startet am Freitag, 23. Januar, um 20.15 Uhr auf RTL. 

Die Kakerlaken freuen sich schon auf die neuen Dschungelcamp-Teilnehmer*innen, 2026 wird ein gutes Jahr für die RTL-Show «Ich bin ein Star, holt mich hier raus». Es sind wieder viele bunte Trash-TV-Gesichter dabei – auch aus der Heimat. Die Baslerin Ariel nimmt am Lagerfeuer einen Platz ein.

Doch wie stehen ihre Chancen auf die Dschungelkrone aus? Nicht rosig ist die Lage für sie, meint Sonja Zietlow, die das «Dschungelcamp» seit Beginn der Show moderiert. Sonja Zietlow über den perfekten Dschungelcamper: «Menschen, die etwas erlebt haben, sind spannender als solche, die nur aus einem anderen Format kommen.»

Oops, damit meint die RTL-Ikone wohl auch die Basler Influencerin Ariel.

Schweizer schneiden schlecht ab

Ein Blick über die vergangenen Staffeln zeigt generell ein unterirdisch schlechtes Abschneiden der Schweizer Teilnehmer: Der Erste im Camp war Raben-Magier Vincent Raven in der 6. Staffel 2012. Er wurde Fünfter. Ein Jahr später versuchte der Luzerner Hitparadenstürmer und «Deutschland sucht den Superstar»-Juror Patrick Nuo («Beautiful») sein Glück – und wurde ebenfalls Fünfter. Die Zürcherin Elena Miras nahm im Januar 2020 an der 14. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» teil und belegte den sechsten Platz. 2024 kehrte sie für «Ich bin ein Star – Showdown der Dschungel-Legenden» zurück, verliess die Show jedoch vorzeitig aus persönlichen Gründen. 

Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow verrät im Interview mit dem RTL-Medienportal, wer für sie die perfekte Camperin war – und warum.

Sonja Zietlow: «Für mich war Lilly Becker die perfekte Kandidatin. Sie war offen, ehrlich, kämpferisch, hat gelacht, ist an Grenzen gegangen, ist auch mal zusammengebrochen und hat abgebrochen. Sie war extrovertiert, hatte eine Geschichte zu erzählen und blieb authentisch.»

Für Jan Köppen steht ebenfalls fest, dass die Person extrovertiert sein muss, aber ohne unangenehm zu werden – Authentizität sei der Schlüssel.

Und wenn ein 23-Jähriger Lebensweisheiten erzähle, «nimmt man das nicht immer unbedingt ernst», sagt Köppen weiter.

Sonja Zietlow doppelt nach: «Menschen, die etwas erlebt haben, sind spannender als solche, die nur aus einem anderen Format kommen.»

Sonja Zietlow war von Ross Anthony beeindruckt

Kurz vor dem Start des Dschungelcamps 2026 zeigten sich Sonja Zietlow und Jan Köppen entspannt. Beide sagten, sie seien inzwischen «abgebrühte Medienschweine» und nicht nervös. Zietlow erklärte, sie freue sich besonders auf die Reise nach Australien. Köppen betonte, erst in seiner dritten Staffel habe er sich wirklich sicher gefühlt.

Und auf die Frage, welche Camper sie mit einer überraschenden Entwicklung beeindruckt hätten, nannte Sonja Zietlow unter anderem Ross Antony. Er habe anfangs abbrechen wollen, viel geweint, sei jedoch zunehmend stärker geworden und am Ende sogar Dschungelkönig gewesen.

Jan Köppen erklärte, ihn habe vor allem Sam Dylan überrascht. Dieser habe zu Beginn sehr inszeniert gewirkt, in der Mitte der Staffel jedoch einen echten Moment gezeigt, als er im Höhennetz hing. In diesem Augenblick sei der Mensch hinter der Showfigur sichtbar geworden. 


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