«Let's Dance»-Juror Darum zeigt Jorge González seinen Mann nie in der Öffentlichkeit 

Bruno Bötschi

22.5.2026

«Let’s Dance»-Juror Jorge González präsentiert sich im TV gerne bunt und wild – privat zieht er aber klare Grenzen.
«Let’s Dance»-Juror Jorge González präsentiert sich im TV gerne bunt und wild – privat zieht er aber klare Grenzen.
Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Jorge González spricht nur selten über sein Privatleben. Jetzt erklärt der Juror der RTL-Show «Let’s Dance», warum seine Beziehung für die Öffentlichkeit tabu bleibt.

Bruno Bötschi

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Jorge González präsentiert sich im Fernsehen oft bunt und wild – privat zieht er aber klare Grenzen.
  • Der «Let’s Dance»-Juror hält seinen langjährigen Partner bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.
  • «Mein Mann will das nicht», offenbart González jetzt – und betont trotzdem: «Ich bin glücklich.»

Jorge González liebt in der RTL-Show «Let’s Dance» und auf dem roten Teppich den grossen, oft farbenfrohen Auftritt – privat zeigt sich der 58-Jährige dagegen deutlich zurückhaltender.

Über seinen Partner spricht der 58-jährige Choreograf in der Öffentlichkeit kaum. Ganz bewusst, wie er nun verrät: «Was in meinem Bett passiert, bleibt in meinem Bett.»

Seit einigen Jahren lebt González mit einem Mann zusammen. Namen, gemeinsame Fotos oder private Einblicke sucht man jedoch vergeblich.

«Mein Mann will das nicht – warum sollte ich ihn dann ins Schaufenster stellen?», so González. «Wir verstecken uns nicht, aber wir wollen auch keine Schlagzeilen. Ich bin glücklich.»

Jorge González bestätigt neue Beziehung

Dass Jorge González sein Liebesleben aus der Öffentlichkeit heraushält, ist nichts Neues. Bereits seine frühere Beziehung mit einem deutschen Geschäftsmann führte er abseits des Rampenlichts.

Nach 25 Jahren ging die Partnerschaft 2021 auseinander. Über die Gründe sprach González nie öffentlich. Für den «Let’s Dance»-Juror ist eben klar: Nicht alles muss mit der Welt geteilt werden.

Vor drei Jahren sorgte dann allerdings ein Instagram-Post für Aufsehen. Darauf war González zu sehen, wie er einen Mann im Meer küsst. Das Gesicht seines Partners verdeckte er mit Herzchen-Emojis.

Kurz darauf bestätigte González im Gespräch dem «Berliner Kurier», dass er verliebt sei. «Ich liebe das Leben, die Familie, die Tiere, die Pflanzen. Auch eine Person, ja.»

González fiel es schwer, sich als schwul zu outen

Jorge González, der in Kuba geboren wurde, fiel es als junger Mensch schwer, sich als schwul zu outen.

«Wenn nicht nur der Staat, sondern auch deine Familie sagt: ‹Das ist falsch›, dann kommt so eine Dunkelheit in deine Welt», sagt González. «Du musst in dem Moment mit so einer Traurigkeit umgehen.»

Schon als Kind habe er gespürt, dass er schwul ist. Unterstützung habe er damals jedoch kaum erfahren. Sein Umfeld in Kuba habe das nicht akzeptieren wollen.

Trotz Angst und Traurigkeit habe er nie aufgegeben. «Da war einerseits eine gewisse Angst, eine Traurigkeit in mir, aber andererseits auch Courage und ein Wille», erinnert sich Catwalk-Trainer González. «Ich habe mir gesagt: Du musst es schaffen.»


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