Royal-Ehefrau offenbart Das Leben in der britischen Königsfamilie ist «die Hölle»

Bruno Bötschi

16.11.2025

Sophie Winkleman ist Mitglied der erweiterten britischen Königsfamilie. Während den berühmten Pferderennen in Ascot im Juni 2025 stand die Schauspielerin neben König Charles in der Royal Box.
Sophie Winkleman ist Mitglied der erweiterten britischen Königsfamilie. Während den berühmten Pferderennen in Ascot im Juni 2025 stand die Schauspielerin neben König Charles in der Royal Box.
Bild: IMAGO/News Licensing

Sie kennt das Leben in der britischen Königsfamilie aus der Nähe: Schauspielerin Sophie Winkleman ist seit 2009 mit Lord Frederick Windsor verheiratet. «Das Leben der Royals ist die reinste Hölle», so die 45-Jährige.

Bruno Bötschi

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Sie kennt das Leben hinter den Palastmauern: Sophie Winkleman ist seit 2009 mit Lord Frederick Windsor verheiratet.
  • Jetzt gewährt die Schauspielerin und Mutter von zwei Kindern in einem Interview einen Einblicke in den Alltag der britischen Königsfamilie.
  • «Je besser ich die Royals kennenlerne, desto mehr wird mir klar, dass ihr Leben die reinste Hölle ist und dieser ungewollte Ruhm einer Folter gleicht», so Winkleman

Sie wurde als Schauspielerin durch die TV-Serien wie «Peep Show» und «Two and a Half Men» bekannt. Jetzt spricht Sophie Winkleman in der britischen Zeitung «The Times» über ihr Leben neben den Filmsets.

Seit dem Jahr 2009 ist die 45-Jährige mit Lord Frederick Windsor verheiratet, dem Sohn von Prince Michael of Kent – einem Cousin der im Jahr 2022 verstorbenen Queen Elizabeth II.

Winkleman ist Mitglied der erweiterten britischen Königsfamilie. Die Bedingungen, unter denen die Royals leben müssen, beschreibt sie im Interview als ziemlich belastend.

Die Royals stehen von Geburt im Rampenlicht

«Je besser ich die Königsfamilie kennenlerne, desto mehr wird mir klar, dass ihr Leben die reinste Hölle ist und dieser ungewollte Ruhm einer Folter gleicht», offenbart Sophie Winkleman

Und weiter: «Keiner von ihnen ist zu Castingshows gegangen, um berühmt zu werden.» Stattdessen würden die Royals von Geburt an im Rampenlicht stehen. Für Privatsphäre bleibe da kaum Spielraum.

«Nicht zu wissen, wem man vertrauen kann, nicht zu wissen, ob jemand einen verraten wird, und dass ständig Lügen über einen verbreitet werden, ist einfach brutal», sagt Winkleman, die Mutter von zwei Töchtern ist.

Winkleman: «Ich habe mit ihnen allen Mitleid»

In dem Gespräch mit «The Times» weist die Schauspielerin mehrfach darauf hin, wie schwer es die Mitglieder der Königsfamilie haben.

«Ich habe mit ihnen allen Mitleid. Ich glaube nicht, dass ein Leben unter solch starker Beobachtung und solchem Druck auch nur annähernd gesund sein kann.»

Sophie Winkleman und ihr Mann Lord Frederick Windsor im Juli 2025 beim gemeinsamen Besuch des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.
Sophie Winkleman und ihr Mann Lord Frederick Windsor im Juli 2025 beim gemeinsamen Besuch des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.
Bild: IMAGO/i Images

Trotz ihrer Nähe zur britischen Königsfamilie betont Sophie Winkleman, dass sie selber kein Interesse an einer prominenteren Rolle hat. Sie schätze vielmehr ihre Unabhängigkeit und dass sie weiterhin als Schauspielerin tätig sein könne.

Gleichzeitig verteidigt sie ihre royalen Verwandtschaft vehement gegen unfaire Kritik und hebt gleichzeitig deren grossen Einsatz für die Gesellschaft hervor.

«Die hochrangigen Royals arbeiten wirklich hart»

«Die hochrangigen Royals arbeiten wirklich hart in den unzähligen Wohltätigkeitsorganisationen in Grossbritannien und auf der ganzen Welt», sagt Sophie Winkleman in «The Times».

Als Beispiel nennt sie König Charles gemeinnützige Organisation The King's Trust. Sie sei der «grösste Motor für soziale Mobilität auf den britischen Inseln». Derweil besuche Prinzessin Anne, die Schwester von Charles, «fast 500 Veranstaltungen pro Jahr».

Besonders beeindruckt zeigt sich Winkleman von Sophie, Herzogin von Edinburg. Die 60-Jährige sei kürzlich aus dem Sudan zurückgekehrt, «wo sie Ärztinnen und Ärzte traf, die gewaltsam vergewaltigte Kleinkinder operieren – das ist traumatische, ernsthafte Arbeit.»


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