«Kulturplatz»-Moderatorin Nächster Knall bei SRF – Eva Wannenmacher geht nach 24 Jahren

Carlotta Henggeler

13.3.2025

Nach 24 Jahren hat sich Eva Wannenmacher entschieden, SRF zu verlassen. Sie wird bis Ende Juni 2025 den «Kulturplatz» auf SRF 1 moderieren. Ihre Nachfolge ist noch offen.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Eva Wannenmacher verlässt SRF nach 24 Jahren und gibt die Moderation von «Kulturplatz» Ende Juni 2025 ab.
  • Sie möchte sich künftig auf ihre Tätigkeit als Business Coach und Unternehmerin konzentrieren.
  • Bis zur Klärung der Nachfolge übernehmen Nina Mavis Brunner und Nino Gadient interimistisch die Moderation.

Eva Wannenmacher verabschiedet sich vom Schweizer Fernsehen SRF – und mit ihr geht eine prägende Persönlichkeit der Kultursendung «Kulturplatz». Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2004 prägte die 54-Jährige das Format massgeblich.

Im August 2024 moderierte sie noch das 20-Jahre-Jubiläum der Sendung, nun schlägt sie ein neues Kapitel auf: Wannenmacher wird sich künftig verstärkt ihrer Tätigkeit als Business Coach widmen.

Bereits vor «Kulturplatz» war Wannenmacher im SRF präsent: Zwischen 1998 und 2000 führte sie durch die Nachrichtensendung «10 vor 10». Nun zieht sie nach 25 Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen Schlussstrich. «Mein Vierteljahrhundert mit SRF: Schön war die Zeit! Mein grosser Dank gebührt dem Team, das mich auf diesem Weg begleitet hat. Für mich ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Projekte als Unternehmerin zu vertiefen», erklärt sie zu ihrem Abschied.

Auch beim SRF wird ihr Abgang als Verlust gesehen. Rajan Autze, Publizistischer Leiter Kultur ad interim, würdigt ihre Verdienste: «Eva Wannenmacher ist eine hervorragende Moderatorin; der Erfolg des ‹Kulturplatz› hängt wesentlich auch mit ihr zusammen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei ihr und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft.»

Bis auf Weiteres übernehmen Nina Mavis Brunner und Nino Gadient die Moderation von «Kulturplatz». Wer Wannenmachers endgültige Nachfolge antreten wird, ist derzeit noch unklar.


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