«SRF Meteo»-Moderator geht Felix Blumer: «21 Jahre Schichtarbeit zwängt einen in ein Korsett»

Carlotta Henggeler

30.10.2025

Am Freitag ist Schluss: Felix Blumer geht nach 21 Jahren bei «Meteo» in Pension. 
Am Freitag ist Schluss: Felix Blumer geht nach 21 Jahren bei «Meteo» in Pension. 
SRF/Gian Vaitl

«Meteo»-Moderator Felix Blumer ist am Freitag zum letzten Mal als Experte im Einsatz. Danach winkt die Pension. Das Thema Wetter interessiere ihn immer noch, nach 21 Jahren Schichtarbeit habe er genug.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nach 21 Jahren bei SRF «Meteo» geht Wettermoderator Felix Blumer in den Ruhestand und moderiert am Freitag zum letzten Mal.
  • Blumer begründet seinen Abschied mit der belastenden Schichtarbeit, freut sich aber weiterhin über das Thema Wetter.
  • Für die Pension hat er Reisepläne: Er wird Touristen auf Wissenschaftsreisen in extreme Wetterregionen wie Alaska und die Antarktis begleiten.

Bei SRF-«Meteo» sagen gleich zwei Aushängeschilder Adieu und kehren dem Hochhaus am Leutschenbach den Rücken: Thomas Bucheli und Felix Blumer gehen in Pension, blue News berichtete.

Genauer gesagt gibt es für Felix Blumer eine letzte Runde Wetter-News, bevor Dolce far niente angesagt ist. Er wird auf den Radiosendern SRF 1, SRF 3 und SRF Musikwelle das letzte Mal das Wetter moderieren. 

Und überwiegt da die Pensionierungs-Vorfreude, oder macht sich schon ein bisschen Melancholie breit? Felix Blumer sagt dazu gegenüber «Persönlich»: «Momentan ganz sicher die Vorfreude. Ich habe nun 21 Jahre Wetterprognosen gemacht, das ist für den Moment genug. Es ist nicht so, dass mich das Wetter nicht mehr interessieren würde, aber 21 Jahre Schichtarbeit zwängt einen in ein Korsett, das man irgendwann loswerden möchte.»

Felix Blumer hält nichts von Stillstand

Vielleicht sehe die Situation irgendwann wieder anders aus – und das Radiomachen fehle ihm dann.

Doch auch für seine Ruhestandszeit hat Felix Blumer schon Programm. Er wird Touristen bei Wissenschaftsreisen in die Antarktis und Alaska begleiten – Wetterregionen, mit extremen Verhältnissen.

Genau das reizt ihn: «Die Landschaften, die Vegetation, das Wetter, dann ganz speziell in jenen Gebieten Schnee und Eis, aber auch die Temperatur, die Luft, die Düfte. Ich könnte schon morgen wieder verreisen», sagt er im «Persönlich»-Interview. 

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