Die Hommage an Udo Jürgens: Ein Schweizer Multitalent glänzt

Fabian Tschamper

18.10.2019 - 14:27

Interview mit Pasquale Aleardi und Michael Ostrowski

Interview mit Pasquale Aleardi und Michael Ostrowski

In der Musicaladaption «Ich war noch niemals in New York» spielt mitunter der Schweizer Pasquale Aleardi mit – als schwuler Magier. «Bluewin» hat ihn und seinen Filmpartner Michael Ostrowski zum Interview getroffen.

18.10.2019

In der Musicaladaption «Ich war noch niemals in New York» spielt mitunter der Schweizer Pasquale Aleardi mit – als schwuler Magier. «Bluewin» hat ihn und seinen Filmpartner Michael Ostrowski zum Interview getroffen.

Das Musical «Ich war noch niemals in New York» handelt von drei Paaren, die mit unterschiedlichen Lebenssituationen zu kämpfen haben: Ein Paar muss die Entscheidung zwischen Liebe und Karriere fällen, eines muss sich beweisen, dass es auch im Alter noch Träume zu erfüllen gibt und ein schwules Paar, dass sich den Widrigkeiten der Gesellschaft ausgesetzt sieht.

Für den Film wurden diese Themen wieder aufgefasst, allerdings wurden jene hier und da ein bisschen aufgepeppt. Im Grunde geht es um den Sinn des Lebens während einer Kreuzfahrt nach New York.

Der Film ist farbenfroh und leichtfüssig und obwohl man merkt, dass die Darsteller bei Weiten nicht alles professionelle Sänger sind: Es ist Nostalgie pur für alle Fans der deutschen Lieder.



Viele Hits des verstorbenen Sängers Udo Jürgens finden ihren Platz im Musicalfilm und jener strotzt auch vor einem hochkarätigen Cast: Heike Makatsch und Moritz Bleibtreu spielen die Hauptrollen, der Schweizer Pasquale Aleardi und der Österreicher Michael Ostrowski sind die Protagonisten der schwulen Beziehung, die mit ganz viel Magie gespickt ist.

Aleardi mimt einen Zauberer auf dem Kreuzfahrtschiff und erobert damit das Herz von Ostrowskis Charakter. Der Schweizer hat eine Band und spielte in Musicals mit, bevor er die Rolle im deutschen Film ergatterte. Im Interview erzählen die beiden, wie es ihnen während der Dreharbeiten ergangen ist, warum so viele Premieren ermüdend sind – und wie in den Kinosälen mitgesungen wurde zu den Balladen des grossen deutschen Barden.

«Ich war noch niemals in New York» läuft ab heute in unseren Kinos.

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