«Wir hatten keinerlei Anzeichen» Freund spricht über die letzten Tage von TV-Star Alexander Held

Bruno Bötschi

20.5.2026

Der plötzliche Tod von Schauspieler Alexander Held (67) bewegt Kolleginnen, Freunde und Millionen Krimi-Fans.
Der plötzliche Tod von Schauspieler Alexander Held (67) bewegt Kolleginnen, Freunde und Millionen Krimi-Fans.
Bild: Henning Kaiser/dpa

Der Tod von Alexander Held bewegt Fans und Kolleg*innen. Laut deutschen Medien starb der «München Mord»-Kommissar an den Folgen einer Lungenentzündung. Jetzt spricht ein enger Freund über Helds letzte Tage.

Bruno Bötschi

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  • Der Tod von Schauspieler Alexander Held kam für Freunde und Kollegen völlig überraschend.
  • Laut seinem Freund Sven Burgemeister gab es bis zuletzt keinerlei Anzeichen für eine ernste Erkrankung.
  • Erst kurz vor seinem Tod hatte der «München Mord»-Kommissar noch zwei neue Folgen der Krimireihe abgedreht.

Schauspieler Alexander Held ist überraschend im Alter von 67 Jahren verstorben. Wie die Produktionsfirma tv60film mitteilt, starb der «München Mord»-Star bereits am 12. Mai nach kurzer Krankheit in seiner Wahlheimat Tirol.

«Als Freund und Produzent war Alexander Held ein Geschenk: ein Mensch, ein Gentleman, ein Herr mit Feinsinn, Witz und grosser Zuwendung», sagt der Filmproduzent Sven Burgemeister, der bei rund 30 Produktionen mit Held zusammengearbeitet hat.

Für Sven Burgemeister, seit Jahren ein enger Freund von Alexander Held, kam dessen Tod völlig unerwartet.
Für Sven Burgemeister, seit Jahren ein enger Freund von Alexander Held, kam dessen Tod völlig unerwartet.
Bild: imago/Future Image

Als Schauspieler sei Held «kraftvoll», «voller Überraschungen» und mit «unbeirrbarer Haltung» gewesen. Dabei wollte der gebürtige Münchner eigentlich Fussballprofi werden. Eine Verletzung liess den Goalie der Münchner Löwen jedoch ins Schauspielfach wechseln.

Burgermeister: «Alles war wie immer»

Der Tod von Alexander Held bewegt Kolleginnen, Freunde und viele Krimi-Fans. Auch für Sven Burgemeister, seit Jahren ein enger Freund von Held, kam dessen Tod unerwartet.

«Wir hatten keinerlei Anzeichen», sagt Burgermeister gegenüber der «Bild».

Und weiter: «Erst kurz vor seinem Tod hatte er noch zwei neue Folgen von ‹München Mord› abgedreht. Er hatte einen anstrengenden Dreh hinter sich. Er war froh, dass er sich ausruhen konnte. Wir haben telefoniert, uns gesehen und wollten essen gehen. Alles war wie immer.»

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Danach geschah, womit niemand gerechnet hatte: «Er ist einfach krank geworden und am Ende friedlich gestorben», so Burgemeister. Laut «Bild» starb Alexander Held an den Folgen einer Lungenentzündung.

Emotional wird Sven Burgemeister, wenn er über Helds Einsamkeit nach dem Tod seiner Ehefrau Patricia Fugger im Jahr 2014 spricht.

«Er hat sehr unter dem Tod seiner Frau gelitten», so der Filmproduzent in der «Bild». Der Tod sei für Alexander Held deshalb nie ein Tabuthema gewesen. «Er hatte keine Angst davor. Aber der Tod war für ihn immer mit diesen schweren Erinnerungen verbunden.»


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