Stress mit Kind Influencerin Sara Leutenegger erhält saftige Busse in Zürcher Tram

Bruno Bötschi

27.11.2025

«Mich hat das so fertig gemacht. Ich hatte noch nie eine Busse im öffentlichen Verkehr und kann damit schwer umgehen»: Sara Leutenegger.
«Mich hat das so fertig gemacht. Ich hatte noch nie eine Busse im öffentlichen Verkehr und kann damit schwer umgehen»: Sara Leutenegger.
Bild: Screenshot Instagram

Influencerin Sara Leutenegger hat in der Zeitung «Blick» eine für sie sehr ärgerliche Erfahrung im öffentlichen Verkehr geschildert. Sie sei im Tram zwölf in Zürich unterwegs gewesen, als es passierte.

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Keystone-SDA, Bruno Bötschi

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Influencerin Sara Leutenegger nervt sich, weil sie in Zürich im Tram 90 Franken Busse zahlen musste.
  • Die 31-Jährige beklagt mangelnde Toleranz gegenüber Eltern von Kleinkindern.
  • «Es ist doch klar, dass sich Eltern zuerst um ihr Kind kümmern», so Leutenegger im «Blick».

Sara Leutenegger berichtet, sie sei mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn Pablo eingestiegen und dieser «hereingestürmt und herumgesprungen» sei.

Sie habe ihre Sporttasche in der einen Hand gehalten und mit der anderen versucht, den Jungen zu stützen, wie die 31-jährige Influencerin im «Blick» erzählt.

Kaum habe sich Pablo hingesetzt, habe sie die App aktiviert – doch das Tram sei bereits losgefahren, und ein Kontrolleur habe an ihrer Seite gestanden.

Leutenegger sagt, sie sei noch nie schwarzgefahren

Sara Leutenegger betont, sie habe ein Halbtax, ein Zonenabo und sei noch nie schwarzgefahren. Der Kontrolleur im Tram habe jedoch kein Verständnis gezeigt, obwohl sie ihm nachweisen konnte, dass sie den Hinweg nach Wallisellen bezahlt hatte.

«Es ist doch klar, dass sich Eltern zuerst um ihr Kind kümmern», sagt die Influencerin. Die 90 Franken Busse habe sie bereits beglichen.

In ihrer Instagram-Story habe sie unter Tränen erzählt, dies habe sie aus der Fassung gebracht, weil der Kontrolleur gesehen habe, wie wild Pablo herumgerannt sei und dass sie keine Hände freigehabt habe.

Leuteneggers Appell an Solidarität und Toleranz prallte an dem Mann scheinbar ab wie Wasser an einer Ente.

«Es ist doch klar, dass sich Eltern zuerst um ihr Kind kümmern. Mich hat das so fertig gemacht. Ich hatte noch nie eine Busse im öffentlichen Verkehr und kann damit schwer umgehen», so Leutenegger im «Blick».


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