«Gewitter im Kopf»YouTuber (27) begeisterte Millionen – jetzt ist er tot
Carlotta Henggeler
24.11.2025
Der deutsche YouTube-Star Jan Zimmermann wurde tot aufgefunden.
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Jan Zimmermann sprach auf YouTube offen über sein Leben mit Tourette und erreichte damit Millionen. Nun wurde der 27-Jährige tot in seiner Wohnung entdeckt.
Redaktion blue News
24.11.2025, 14:04
24.11.2025, 15:21
Carlotta Henggeler
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Der deutsche YouTuber Jan Zimmermann, bekannt durch den Kanal «Gewitter im Kopf», wurde im Alter von 27 Jahren tot in seiner Wohnung in Königswinter aufgefunden.
Die Polizei schloss nach einer Obduktion ein Fremdverschulden aus und hat das Todesermittlungsverfahren bereits abgeschlossen.
Zimmermann wurde durch seine offene Darstellung des Lebens mit Tourette bekannt und liess sich 2022 einen Hirnschrittmacher einsetzen. Ein Zusammenhang mit seinem Tod ist nicht bestätigt.
Der bekannte Creator Jan Zimmermann, bekannt durch den YouTube-Kanal «Gewitter im Kopf», ist im Alter von 27 Jahren gestorben. Die Polizei bestätigte gegenüber der «Bild»-Zeitung, dass Zimmermann leblos in seiner Wohnung in Königswinter in Nordrhein-Westfalen gefunden wurde.
Ein Sprecher der Bonner Polizei bestätigte gegenüber der «Bild», dass Jan Zimmermann am Abend des 18. November tot in seiner Wohnung gefunden wurde. Man habe ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, das inzwischen abgeschlossen sei. Die Obduktion ergab keine Hinweise auf Fremdverschulden.
2019 wurden Jan Zimmermann und sein Freund Tim Lehmann deutschlandweit bekannt: Mit ihrem YouTube-Kanal «Gewitter im Kopf» (rund 2 Millionen Abonnenten) erreichten sie ein riesiges Publikum. Zimmermann gab dort auf unterhaltsame und offene Art Einblick in sein Leben mit dem Tourette-Syndrom.
Menschen mit Tourette leiden unter unfreiwilligen Bewegungen oder Lautäusserungen, sogenannten Tics. Diese treten automatisch auf – Betroffene können sie nicht bewusst steuern oder unterdrücken.
Zimmermann machte seine Erkrankung erstmals im Februar 2019 öffentlich, in einem Beitrag der ProSieben-Sendung «Galileo». Die Reportage sorgte für viel Aufmerksamkeit, kurz darauf gründete er seinen YouTube-Kanal.
Ende 2022 liess sich Zimmermann im Rahmen seiner Behandlung einen Hirnschrittmacher einsetzen, der seine Tics reduzieren sollte. Die neurologische Erkrankung blieb jedoch weiterhin Teil seines Alltags. Ob sie in Zusammenhang mit seinem frühen Tod steht, ist derzeit nicht bekannt.
Suizid-Gedanken? Hier findest du Hilfe:
Diese Stellen sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und für ihr Umfeld da.
Beratungstelefon der Dargebotenen Hand: Telefonnummer 143 oder www.143.ch
Beratungstelefon Pro Juventute (für Kinder und Jugendliche): Telefonnummer 147 oder www.147.ch
Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben: – Refugium: Verein für Hinterbliebene nach Suizid –Nebelmeer: Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils