Panne bei «WWM»? Jauch: «Der Verantwortliche wurde entlassen»

Carlotta Henggeler

20.1.2026

Günther Jauch macht sich über eine Quiz-Antwort lustig. 
Günther Jauch macht sich über eine Quiz-Antwort lustig. 
RTL / Stefan Gregorowius

Kleiner Patzer mit grosser Wirkung: Ausgerechnet bei einer simplen Auswahlfrage lag die Redaktion von «Wer wird Millionär?» daneben. Günther Jauch nahm’s gelassen – und schmunzelte über die Reaktion der Verantwortlichen sogar noch mehr als über den Fehler selbst.

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  • Bei «Wer wird Millionär?» kam es zu einer Panne in der Auswahlrunde, als auf Günther Jauchs Bildschirm fälschlicherweise «eigener Gerd» statt «eigener Herd» angezeigt wurde.
  • Auch im weiteren Verlauf der Sendung patzte die Redaktion erneut mit einer unpassenden Frage zu «veganem Bier», worüber sich Jauch offen lustig machte.
  • Kandidat Robert Dömlang erspielte souverän 32'000 Euro, erzählte von einer Begegnung mit George Clooney und sorgte zusammen mit weiteren Teilnehmern für eine unterhaltsame Folge.

Noch bevor sich ein Kandidat bei «Wer wird Millionär?» hätte blamieren können, patzte die Redaktion selbst – und das bereits in der Auswahlrunde. Gesucht war die Ergänzung zum Sprichwort «Eigener Herd ist Goldes …», korrekt natürlich: «wert». Auf Günther Jauchs Moderationskarte und auf seinem Bildschirm tauchte jedoch statt «Herd» plötzlich ein Vorname auf.

«Bei mir steht ‹eigener Gerd›», staunte Jauch. Das Publikum lachte. Während Auswahlrunden-Gewinner Robert Dömlang seinen Platz einnahm, amüsierte sich der Moderator weiter über die ironische Einblendung auf seinem Monitor: «Der Verantwortliche wurde entlassen.»

Der 35-jährige Berliner Dömlang stellte sich als «Headbrewer» vor. Anglizismen mag Jauch bekanntlich nicht – und verlangte prompt eine Übersetzung. «Ich bin Brauer, ich mache Bier», stellte der Kandidat klar.

Für 2000 Euro ging es dann aber nicht um Bier, sondern um eine andere Flüssigkeit. Die Frage lautete: «Was ist häufig mit einem sogenannten Schwenkfilter ausgestattet?» Zur Auswahl standen: Kaffeemaschine, E-Auto, Bratpfanne oder Sofortbildkamera.

«Veganes Bier?» Redaktion bringt Jauch in Verlegenheit

Nach dem 50:50-Joker blieben bei Robert Dömlang nur noch zwei Antworten übrig. Der Berliner setzte zusätzlich auf den Publikumsjoker – mit eindeutigem Resultat: 100 Prozent der Studiogäste entschieden sich für die Kaffeemaschine. Günther Jauch nahm das zum Anlass für einen ironischen Seitenhieb: Das Publikum bestehe aus Bewerbern, die «zu intelligent» und damit «zu teuer» gewesen seien. Gelächter im Studio.

Nach der 4000-Euro-Marke wechselte der Moderator in den Plaudermodus – und tappte prompt in die nächste Falle. «Gibt es schon veganes Bier?», fragte Jauch. Dömlang blieb geduldig: «Bier ist grundsätzlich immer vegan.» Die Erklärung folgte sofort: Die Frage sei ihm von der Redaktion per Display eingeflüstert worden.

«Das sind dann die dümmsten Fragen», kommentierte Jauch selbstkritisch und kündigte scherzhaft an, den Monitor künftig abzukleben. Der zweite Fauxpas der Redaktion an diesem Abend. Für andere Kandidaten lief es weniger entspannt. Eine Mitspielerin verbrannte bei derselben Frage gleich drei Joker und fiel dennoch auf 500 Euro zurück.

Dömlang hingegen kam weiter: Bei der 16'000-Euro-Frage wusste der Telefonjoker, dass die Punier aus Karthago stammten. Danach erzählte der Kandidat von einer Begegnung mit George Clooney – als Liftboy in einem Berliner Nachtclub. «Der Bodyguard wollte mich rausschicken, aber ich sagte: Das ist mein Job», erinnerte sich Dömlang.

Bis zur 32'000-Euro-Stufe spielte er souverän. Bei der 64'000-Euro-Frage zu Erling Haaland stieg er jedoch aus. Die Frage lautete: «Wo wurde Erling Haaland bislang noch nicht zum ‹Fussballer des Jahres› gewählt?». Richtige Antwort: Deutschland.

«Es war schön mit Ihnen», verabschiedete er sich von Jauch und nahm 32'000 Euro mit nach Hause. 

Auch die übrigen Kandidaten sorgten für Schlagzeilen: Eine Grundschullehrerin gewann nach einem entscheidenden Hinweis von Jauch 64'000 Euro, andere verabschiedeten sich bei 32'000.

Fazit des Abends: Nicht nur die Kandidaten, auch die Redaktion von «Wer wird Millionär?» stand mehrfach im Fokus – sehr zur Freude von Publikum und Moderator.


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