Dubioses Millionen-ProjektGeheimer Sarkophag von König Harald V. gibt Rätsel auf
Carlotta Henggeler
22.4.2026
Ihr Grab sorgt für Diskussionen: König Harald V. von Norwegen und seine Frau, Königin Sonja. (Archivbild)
sda
Ein millionenteures Grabmal, entworfen von Star-Architekten – doch niemand darf es sehen: Der geplante Sarkophag für Norwegens König Harald V. und Königin Sonja sorgt für Kritik und Spekulationen.
Redaktion blue News
22.04.2026, 16:18
23.04.2026, 06:35
Carlotta Henggeler
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Für König Harald V. und Königin Sonja wird ein gemeinsamer Sarkophag vom Architekturbüro Snøhetta entworfen, Kosten rund 1,8 Millionen Euro.
Details zu Design und Material bleiben strikt geheim und sollen erst bei der Beisetzung enthüllt werden.
Im Gegensatz zu anderen Monarchien wie Dänemark, die ihre Grabstätten früh zeigen, bleibt Norwegen verschlossen. Der Sarkophag soll später im Mausoleum der Festung Akershus neben früheren Königen stehen.
Wie ihre Ruhestätte dereinst aussehen sollte, dazu haben sich König Harald V. (89) und Königin Sonja (88) bisher nicht geäussert. Bisher.
Jetzt sorgt der im Geheimen geplante Sarkophag für Gesprächsstoff. Fest steht: Ein gemeinsames Grabmal ist in Arbeit. Entworfen vom Star-Architekturbüro Snøhetta, kostet es rund 20 Millionen norwegische Kronen (knapp 1,7 Millionen Franken). Wie der Sarkophag aussieht, bleibt allerdings unter dem Deckel.
Während andere Königshäuser – wie etwa Dänemark – ihre letzte Ruhestätte schon zu Lebzeiten präsentieren, bleibt Norwegen verschlossen.
Erst bei der Beisetzung soll der Sarkophag gezeigt werden
Seit 2024 ist lediglich bekannt, dass an einem gemeinsamen Sarkophag gearbeitet wird – nicht aber, wie er aussieht.
Genau das sorgt für Gesprächsstoff. Bilder oder Details? Fehlanzeige. Design, Material und künstlerisches Konzept bleiben laut Kommunikationschefin Guri Ofstad Varpe strikt unter Verschluss.
Erst wenn einer der beiden Monarchen beigesetzt wird, soll die Öffentlichkeit das Werk sehen – im Mausoleum unter der Festung Akershus.
König Harald selbst geht locker mit dem Thema um. Bei einem Dinner 2024 scherzte er über die Kosten des Sarkophags und verglich sie mit ägyptischen Pyramiden. Mit Blick auf seine Frau meinte er: Hoffentlich werde alles gut gepolstert – schliesslich bleibe man dort «eine Weile».
Hinter den Kulisssen brodelt's
Ganz ohne Diskussionen läuft das Projekt nicht. Der Auftrag ging direkt an Snøhetta – ohne Ausschreibung. Begründung: ein «künstlerisches Werk». Die zuständige Vergabestelle gab 2025 grünes Licht.
Zum Vergleich: Dänemark wählte einen transparenteren Weg. Das Grab von Königin Margrethe II. wurde bereits 2018 fertiggestellt und öffentlich präsentiert – Kostenpunkt: über 4 Millionen Euro.
In Norwegen bleibt das Grabmal vorerst ein Geheimnis. Klar ist nur: Es soll später neben den Sarkophagen früherer Könige in Akershus stehen.
Bis dahin bleibt eines der wohl exklusivsten Kunstwerke des Landes hinter verschlossenen Türen.
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Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.